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Mass Effect 2 – Die Ankunft DLC im Test

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Veröffentlicht 3. April 2011 | 19:05 Uhr von Fabrice

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Anfangs 2010 wurde Mass Effect 2 veröffentlicht und wurde für viele Spieler sogleich zum Spiel des Jahres. Nach der Veröffentlichung ruhte sich Bioware aber nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern versorgte die Mass Effect Fangemeinde mit mehreren Add-Ons. Inzwischen dauert es nur noch ein knappes halbes Jahr bis mit Mass Effect 3 der finale Teil der Trilogie auf den Markt kommt und mit dem DLC „Die Ankunft“ wurde nun der letzte Zusatzinhalt für Mass Effect 2 veröffentlicht. Für 560 MSP bzw. ca. 8 Franken darf man ein letztes Mal wieder die Kontrolle über Commander Shepard übernehmen. Eine gewaltige Flotte der Reaper ist nämlich schon im Anflug und nur einer kann das unvermeidbare noch einmal verzögern!

Shepard im Alleingang

Der alte Bekannte vom Commander, Admiral Hackett, bittet diesen um einen persönlichen Gefallen. Ein Team aus Wissenschaftlern hat ein Reaper-Artefakt geborgen, doch die Leiterin des Teams, Dr. Amanda Kenson, wurde gefangen genommen. Im ersten Teil des DLC geht es darum Dr. Kenson zu finden und zu befreien. Nach der Befreiung geht es zum Artefakt selber wo es zum eher weniger grandiosen Showdown kommt. Alles in allem bietet der DLC eine Spielzeit zwischen 60 und 90 Minuten.

Die Geschichte von „Die Ankunft“ ist wohl die grösste Schwäche vom letzten Add-On zu Mass Effect 2. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend und kommt eher halbgar daher. Es gibt keinerlei Entscheidungsmöglichkeiten, genauso fehlt es an interessanten oder unterhaltsamen Gesprächen und Dialogen. Dennoch gibt es noch eine düstere Auswirkung von Shepards Handlungen zu sehen, was womöglich schon ein kleiner Ausblick auf das kommende Mass Effect 3 ist. Um die Menschheit, möglicherweise sogar die ganze Galaxie, vor den Reapern zu retten muss der Commandern vielleicht noch mehr Dinge tun die schrecklicher nicht sein könnten.

Unabhängig davon wo man sich gerade im Hauptspiel von Mass Effect 2 befindet, der DLC kann gespielt werden sobald man die Mission auf Horizon erledigt hat. Spielerisch wird allerdings nichts neues geboten. Im Gegensatz zum Hauptspiel ist man hier so gut wie immer alleine und ohne Team unterwegs. Das macht das Spiel zwar ein wenig herausfordernder, aber keineswegs spannender. Es gibt eine nette Stelle, wo man nicht mit rauchenden Colts seine Gegner erledigen muss, sondern diese auch geschickt umgehen kann. Ansonsten gibt es wirklich nur altbekanntes. Man ballert sich durch immer ähnlich aussehende Gänge, bis man in einen grossen Raum kommt wo es darum sich gegen Wellen von Feinden zu verteidigen. Zwar haben die anderen Add-Ons spielerisch auch nicht allzu viel Abwechslung mit sich gebracht, doch je nach dem gab es Fahrzeugpassagen oder sogar einen netten Bosskampf. Bei „Die Ankunft“ fehlt so etwas komplett.

Ein trauriger Abschied

Der letzte Downloadinhalt für Mass Effect 2 ist enttäuschender Weise auch der mit Abstand schlechteste. Das was Mass Effect 2 eigentlich ausmacht wurde hier getrost bei Seite geschoben, um schlussendlich ein durchschnittliches, etwa 75 Minuten dauerndes Dauergeballere abzuliefern. Allzu viel vom angekündigten Bezug auf Mass Effect 3 fehlt gibt es auch nicht zu sehen oder hören. Für einen vergleichsweise kleinen Preis gibt es demnach auch nur einen mittelmässigen DLC.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

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