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Medal of Honor im Test

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Veröffentlicht 24. Oktober 2010 | 8:05 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

Medal of Honor aus dem Hause Electronic Arts ist eine heisse Konkurrenz für Activisions Call of Duty. Schon bald erscheint das sehnsüchtig erwartete Call of Duty: Black Ops. Wir sind gespannt wie sich Medal of Honor spielt! In unserem Review erfahrt ihr mehr über den möglichen Call of Duty Killer Medal of Honor!

Das letzte Spiel der Medal of Honor-Serie war „Medal of Honor: Airbone“ und hat auch schon wieder einige Jahre auf dem Buckel. Die eher schwache Fortsetzung konnte im Online Modus gar nicht überzeugen und wurde schnell zurück ins Regal gestellt. Ob die Entwickler mit „Medal of Honor“ aus ihren Fehlern gelernt haben, wird sich zeigen. Laut einer Newsmeldung hat sich Medal of Honor innerhalb von fünf Tagen über 1,5 Millionen Mal verkauft. Meine Erwartungen ans Spiel sind dementsprechend gross!

Weltweiter Krieg

In „Medal of Honor“ wurden zwei unterschiedliche Teams und Grafik-Engine eingesetzt. Um den Multiplayermodus haben sich die Battlefield-Macher DICE gekümmert. Das DICE es drauf hat sollte spätestens jeder nach Battlefield: Bad Company 2 wissen! Für mich ist Bad Company 2 genau dass was Call of Duty: Modern Warfare 2 hätte sein sollen. Zerstörbare Objekte, ein mitreissendes Levelsystem, ausgeglichene Klassen und ganz wichtig eine lange Langzeitmotivation.

Grafisch sieht Medal of Honor besser aus als Battlefield: Bad Company 2. Die Grafik ist schick anzusehen und überzeugt mit realistischen Rauchwolken nach einer Granatenexplosion. Leider ist es nicht möglich wie im grossen Bruder Löcher in die Wände zu reissen oder gleich ganze Häuser zu zerlegen. Schade eigentlich.

In „Medal of Honor“ gibt es drei unterschiedliche Klassen (Spec Ops, Sniper und Rifleman) mit seinen ganz eigenen Vorzügen und Waffengattung. Jede Klasse kann der Spieler aufleveln und neue Ränge erreichen. Natürlich verdient sich der Spieler in ihrer Laufbahn jede Menge neue Waffen und spezielle Modifikationen wie zum Beispiel ein Rotpunktvisier, verschiedene Munitionstypen oder einen Schalldämpfer und noch vieles mehr! Es gibt keine Extras a la Call of Duty wo jemand schneller nachladen oder länger sprinten kann. Ich finde das nicht weiter tragisch, denn so nun mal sieht die Realität.

Die Entwickler haben insgesamt fünf verschiedene Spielmodi eingebaut. Unter anderem findet der Spieler ein Team-Assault, Combat Mission, Sector Control, Objective Raid und einen Hardcoremodus. Auf die Spielmodi gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein. Sie dürften allen bekannt sein.

Ich habe das Spiel mehrere Stunden online gespielt und bin zum grössten Teil begeistert! Medal of Honor macht online viel Spass und verzichtet dabei ohne Probleme auf den Call of Duty Schnickschnack. Etwas mühsam sind die ewigen Respawnkills und die gewöhnungsbedürftige Steuerung.

Die Kampagne

Das Medal of Honor aus zwei Entwicklerschmieden stammt wird anhand des Singleplayermodus sehr deutlich. Es bestehen grafische Unterschiede und auch das Gameplay ist nochmals einen Tick hakeliger und langsamer als im Multiplayermodus. Die Story ist ordentlich inszeniert und wartet mit serientypischen Wendungen auf! Spielt das Spiel direkt auf dem schweren Schwierigkeitsgrad, denn der Schwierigkeitsgrad in „Medal of Honor“ ist ein schlechter Witz und niemals „schwer“, sondern viel zu leicht.

Fazit:

In zahlreichen Magazinen wurde das neue “Medal of Honor” zerissen. Meine Vermutung ist, dass sich viele Personen einen “Black Ops” Klon erwartet haben und durch das realistisch angehauchte Setting in “Medal of Honor” schwer enttäuscht sind. Ich als Shooter Fanatiker komme voll auf meine Kosten und bin schlicht & ergreifend begeistert! “Medal of Honor” zeigt den Krieg auf einfache, aber beeindruckende Weise in harter Form.

Der Multiplayermodus macht enorm viel Spass und dank dem motivierenden Levelsystem war ich schon mehrere Stunden als Sniper unterwegs und habe mein Team schlagkräftig unterstützt! Natürlich hat das Spiel auch die eine oder andere Schwäche. So sind die Spawnpunkte willkürlich gesetzt. Oft kann der Gegner gleich am Respawnpunkt in die Mangel genommen werden, was den Spielspass stark mindert und einfach nur ärgerlich ist. Solospieler sollten einen weiten Bogen um das Spiel machen. Die Story ist Durchschnittskost und mit einer Spielzeit von ca. 5-6 Stunden auf dem Schwierigkeitsgrad „Schwer“ alles andere als eine gute Investition.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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