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Merida: Legende der Highlands – Test / Review

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Veröffentlicht 10. Oktober 2012 | 16:29 Uhr von Sandra

Letzte Änderung 25. November 2012

merida

Inzwischen gehört es zum guten Ton, dass so gut wie jeder Animationsfilm seine eigene Videospiel-Umsetzung erhält. Auch der durchaus sympathisch anmutende Prinzessinnen-Rotschopf mit Namen Merida, aus dem gleichnamigen Disney-Pixar-Film Merida: Legende der Highlights (Origintaltitel: Brave) wurde u.a. für Nintendos DS versoftet. Wir haben mal einen Blick riskiert um rauszufinden, ob der blaublütige Wildfang die Macht der Überzeugung besitzt.

Vorlaut und adelig – kann das gut gehen?
Ja, das kann im Einzelfall wahrlich funktionieren, gleichwohl vorlaut und adelig eine explosive Mischung darstellen kann – vor allem wenn die betreffende Figur weiblicher Natur ist! Merida jedoch ist keine klassische Prinzessin wie z.B. Schneewittchen oder Aschenputtel. Sie ist eher das, was man eine vorlaute, freche Göre nennen kann, die sagt was sie denkt, gern mal darauf pfeift, dass sie adelig ist, aber sie trägt ihr Herz garantiert am rechten Fleck. Im Original heißt Meridas Film Brave – und den Namen trägt der Rotschopf ganz und gar zu recht, denn brave steht sinngemäß für mutig, heldenhaft, tapfer. Und das muss Merida auch sein, denn das Königreich in dem sie lebt, ist in Gefahr. Es gilt einen Fluch zu brechen, aber um das zu schaffen, muss Merida ihren Weg durch die rauen, sagenumwobenen schottischen Berge finden. Das dabei jede Menge Gegner ihr den Weg nicht gerade einfacher gestalten, liegt dabei auf der Hand.

Genre-Mix, von fast allem etwas
Merida ist, zumindest auf dem Nintendo DS, durchaus eine kleine Überraschung. Der elitäre Wuschelkopf spielt sich angenehm flüssig, weicht jedoch gesamt nicht vom seinem filmschen Vorbild ab. D.h. wer den Film schon gesehen hat, kann daraus seine Vorteile ziehen, wer den Film noch nicht gesehen hat, läuft Gefahr gespoilert zu werden. Nichts desto weniger bekommt ihr eine durchaus ordentliche Mischung an Jump’n Run Einlagen geboten, welche überdies sehr gut von der Hand gehen, dazu kleinere Rätseleinlagen, Rollenspiel-Elemente und natürlich Kampfaction. Alles nicht wirklich tiefgründig, aber passend, rundherum nett arrangiert, geeignet für alle Spieler von 9-99 Jahren. So wechseln sich Sprungeinlagen mit Gegner ab, die besiegt werden wollen. Zwischendrin bekommt man es immer mal wieder mit Boss-Gegnern zu tun und positiv aufgefallen ist uns, dass die Level Stück für Stück anspruchsvoller werden. Ist der Einstieg noch recht simple ausgefallen, können die Abschnitte zum Ende hin sehr fordernd werden, ohne dabei allerdings zu frustrieren.

Merida selbst lernt mit der Zeit immer mehr dazu. Das beginnt u.a. mit ihrer Rüstung und dem von Merida geführten Schwert. Von beidem gibt es verschiedene Ausführungen. Diese sorgen dafür, dass ihr nicht nur sicherer eingepackt seid, sondern mit stärkeren Waffen lasse sich auch die Widersacher leichter ins virtuelle Nirwana schicken. Zudem hinterlassen Gegner Gold-Orbs, mit denen ihr zusätzliche Fähigkeiten, wie z.B. einen Mehrfachschuss oder eine höhere Energieleiste kaufen könnt. Gold-Orbs lassen sich im Übrigen alternativ auch in Kisten finden. Merida ist auch in der Lage magische Attacken auszuführen. Sind diese zu Beginn eher niedlich und wenig nutzbringend, erweisen sich aufgebaute magische Angriffe im späteren Verlauf bei bestimmten Gegnern als sehr hilfreich.

Optisch die üblichen Verdächtigen
Technisch gibt sich Merida – man kann  sagen – keine Blöße. Der optische Auftritt ist solide, stellenweise sogar richtig hübsch anzusehen. Für eine Handheld-Anpassung sind sogar die Animationen, insbesondere der Hauptfigur Merida mit ihrem feuerroten Locken, gut gelungen. Hübsch, bunt, aufgeweckt kann Merida beschrieben werden, gleichwohl die Level an sich wenig Abwechslung bieten und sich gesamt von einer repetitiven Seite zeigen. Immerhin sorgt der, wie erwähnt, steigende Schwierigkeitsgrad sowie immer wieder neu zu absolvierende Mini-Spielchen für Abwechslung. Gut gelöst erschien uns dafür die Erzählweise der Story, welche u.a. in den Übergängen in Form von Comic-Strips ergeht und damit das Spielgeschehen gut vorantreiben. In Sachen Handhabung zeigt sich Merida: Legende der Highlands DS-gewohnt gut, ohne große Höhen und Tiefen.

Unser Fazit

78 %

Merida: Legende der Highlands folgt seinem filmischen Vorbild sozusagen auf dem Fuß, wobei das im Falle des Rotschopfes nicht die schlechteste Wahl ist. Merida darf sich auf die Fahnen schreiben zu den besseren (im Bezug auf die jüngere Vergangenheit) Lizenzversoftungen zu gehören und überzeugt gesamt mit ordentlicher Optik, soweit „anspruchsvollen“ Gameplay, wenn auch ohne nachhaltigen Tiefgang. Dafür bieten Rollenspiel-Elemente sowie Mini-Spielchen die nötige Abwechslung. Wenn man der NDS-Version von Merida: Legende der Highlands etwas vorwerfen mag, dann das sie lediglich nur den Einzelspieler-Modus bietet und mit einem Gesamtumfang von ca. drei Stunden (puls/minus) eher dürftig ausgefallen ist. Auch fehlt auch der in der Konsolenverison vorhandene Koop-Modus – schade. Da nützt dann unterm Strich der witzige Auftritt der Bären-Brüder nichts –aber immerhin sind sie dabei.

Pro

  • Merida
  • optisch ordentlicher Genre-Mix
  • recht abwechslungsreiche Mini-Spielchen
  • schottische Musikbegleitung - passt gut zum Thema
  • Comic-Erzählweise zur Story-Fortführung
  • für einen Handheld schöne Animationen

Kontra

  • gesamter Umfang recht gering (ca. 3 Stunden +/-)
  • Level-Struktur wiederholt sich schnell
  • keine ergänzenden Spielmodi vorhanden (nur Einzelspieler)

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
72 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
78 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
78 %

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