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Michael Jackson: The Experience Review

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Veröffentlicht 27. April 2011 | 20:17 Uhr von Kevin

Letzte Änderung 3. Mai 2015

MJ-Artikel

In etwa 2 Monaten ist es soweit. Zum zweiten Mal jährt sich der Todestag von Michael Jackson. Doch jetzt lässt Ubisoft mit ihrem neusten Spiel „Michael Jackson: The Experience“ den King of Pop, Michael Jackson, wieder zum Leben erwachen…zumindest virtuell. Seit dem 14. April 2011 können sich vor allem Fans von Michael Jackson und auch Freunde von Musik, Gesang und Tanz  ihren Hobbys widmen.

Beat it!

Seitdem der Kinect Sensor erschienen ist gibt es viele Kritiker die nicht gerade gut auf diese Hardware zu sprechen sind. So wird zum Beispiel gemunkelt das es einfach zu wenig gute Software für die Ganzkörper-Bewegungssteuerung Kinect gibt, und es kann sein dass das stimmt, aber damit wollen wir uns hier nicht aufhalten. War Dance Central bereits ein sehr guter Vertreter der Tanzspiele für Kinect so legt das bereits im Handel erhältliche Michael Jackson: The Experience noch eins oben drauf. So verlangt euch das Spiel Timing, Genauigkeit, ein gutes Gedächtnis und vor allem eine riesige Ausdauer ab. Genauigkeit ist aber nicht nur bei den Tanzschritten erforderlich, denn in The Experience könnt ihr auch singen. Entscheidet ihr euch also dafür die „Meisterperformance“ anzugehen dann könnt ihr euch sicher sein das euch nach dem ein oder anderen Lied die Zunge auf dem Boden schleift.

Don’t Stop ‘Til You Get Enough!

Keine Sorge, denn ihr werdet schnell  Genug haben. Sorgt aber dafür das ihr eng anliegende Kleidung bei euren Auftritten mit Michael tragt, denn die zahlreichen Bewegungsabläufe die ihr absolvieren müsst verlangen von euch eine perfekte Ausführung und es kann passieren das ihr durch Kleidung die zu sehr an euch „herum baumelt“ darin behindert werdet die Aktionen sauber auszuführen. Und mal ehrlich! Michael hat bestimmt auch auf solche Kleinigkeiten geachtet.  Zocker die eher den Umgang mit Controller und Couch gewohnt sind sollten sich als allererstes in die integrierte Aufwärm-Halle namens „MJ-Akademie“ begeben, in der euch Videos mit echten Tänzern erwarten die euch beim Stretching und den Dehnübungen helfen um nicht am nächsten Tag vom allseits gehassten Muskelkater heimgesucht zu werden. In der Akademie werden euch aber nicht nur die richtigen Stretch-Techniken gezeigt, denn die „Hosts“ der Tanzschule zeigen euch auch die unterschiedlichen Moves die Micheal so berühmt gemacht haben. Insgesamt werden euch in den Versionen für die Xbox 360 und PS3 29 Songs von Michael spendiert. Das sind 3 mehr als in der, bereits im November erschienen, Wii Fassung, und so könnt ihr euch zusätzlich an den Songs: Blood on the Dancefloor, Stranger in Moscow und I just can’t stop loving you erfreuen – Ein Bild mit den einzelnen Songs findet ihr übrigens rechts.

They Don’t Care About Us!

Welchen der 29 Songs ihr aber im Endeffekt wählt spielt eigentlich keine Rolle, denn jede Choreographie verlangt von euch das ihr sie trainiert, einstudiert, auswendig lernt und sie dann nochmal trainiert, wenn ihr wirklich mal 5 Sterne in einer Session holen wollt. Mit den Worten „ausgefallen“, „extrem“ und „anspruchsvoll“ lassen sich die zu lernenden Tänze am besten beschreiben, denn es ist wirklich kaum zu bewerkstelligen das man solch eine Choreographie auswendig lernt. Den Achievement und Trophy Huntern unter sei gesagt das man sich das Spiel sparen kann wenn man lediglich auf die schnellen Gamerscore aus ist. Größtenteils beherrschen Erfolge das Bild in denen es gilt fünf Sterne bei bestimmten Songs zu erzielen und wir kamen mit dem besten Ergebnis das wir erzielten gerade einmal auf 3 Sterne und waren somit noch meilenweit von dem  fünften entfernt. Um die fünf Sterne zu erreichen müsst ihr in einem Song alle Bewegungsabläufe und Tanzschritte perfekt treffen und das ist so gut wie unmöglich. Ähnlich wie bei Dance Central habt ihr in der rechten unteren Ecke ein Kästchen in denen die euch die Tanzschritte angezeigt, doch es ist besser sich teilweise auf die virtuellen Mittänzer zu konzentrieren da diese den genauen Tanzablauf hinlegen und die kleinen Zeichen unten rechts gerade mal erahnen lassen was ihr machen müsst. Und außerdem müssen die ganzen Aktionen so schnell, exakt und mit vollem Körpereinsatz ausgeführt werden dass man gar keine Zeit hat sich darauf zu konzentrieren.

Wanna Be Startin‘ Somethin‘?

Wem das Üben während der Songs nicht taugt kann vor dem starten des Liedes das Tanz-Training starten bei dem der jeweilige Song in unterschiedliche Passagen wie z.B. Intro, Strophe, Refrain und Outro unterteilt sind. Wer jetzt in den Optionen nach einer Einstellung für den Schwierigkeitsgrad sucht wird enttäuscht werden, denn der Schwierigkeitsgrad richtet sich einzig und allein nach dem Song selbst den ihr ausgewählt habt. Wenn ihr dann denkt das ihr euch genügend vorbereitet habt geht es auf die große Bühne, und groß ist in Michael Jackson: The Experience wirklich groß denn die Präsentation des Spiels ist einfach phänomenal. Die Bühnen auf denen ihr auftretet sind immer an das Musikvideo des jeweiligen Songs angelehnt, so tanzt ihr in Thriller auf einem Friedhof und besucht Michael oder ihr schmeißt die Jukebox an und gebt euch die Ehre in einer Kneipe zu Smooth Criminal zu tanzen. Auf der Bühne steht immer ihr in einem vom Spiel erzeugtem Glitzergewand und je nachdem welchen Modus ihr gewählt habt mehrere Background-Tänzer. Je nachdem wie gut ihr einen Move ausgeführt habt bekommt ihr Bewertungen von „daneben“ bis hin zu „perfekt“ und dementsprechend auch mehr oder  weniger Punkte, und desto öfter ihr perfekt trefft könnt ihr einen Multiplikator aufbauen der euch dann mehr Punkte regnen lässt. Seid ihr fit  und Multitaskingfähig dann könnt ihr auch versuchen die sogenannte „King of Pop“-Krone zu ergattern. Erreicht ihr sie dann bekommt ihr abermals einen dicken Bonus. Einen kleinen Hint gibt es noch von unserer Seite: Wenn ihr richtig gut seid kann es durchaus vorkommen das euch der King of Pop höchstpersönlich besucht. Im Meisterperformance-Modus könnt ihr während des Tanzens gleich ein Mikrophon in der Hand halten denn wenn hier ist der Song auf gestaffelt und ihr fangt an zu tanzen und müsst der Tanzeinlage gleich eine Gesangsperformance folgen lassen, was ehrlich gesagt manchmal ziemlich auf die Puste geht.

Man hat es gesehen und erlebt…Das störrische Menü bei Kinect Spielen. Auch in Michael Jackson: The Experience gibt es mit dem Menü ein paar Tiefpunkte. So kann es durchaus vorkommen dass es gar nicht reagiert oder es einfach über den gewünschten Menüpunkt hinausspringt, aber das ist verschmerzbar denn sonst funktioniert die Steuerung sehr genau vorausgesetzt  eure Kleidung ist nicht zu weit. Über den integrierten Multiplayer-Modus verlieren wir hier aber keine Worte. Ihr wollt wissen warum? Tja…er ist schlecht! Zu zweit mag es ja noch funktionieren aber der enthaltene Multiplayer ist für bis zu vier Spieler gleichzeitig, und da kann man sich ja vorstellen wie das so abgeht, denn man steht sich einfach nur im Weg rum. Der  Multiplayer Modus im Spiel ist leider nur auf den lokalen Part beschränkt so dass man sich nicht mit anderen weltweit messen kann.

Unser Fazit

80 %

Michael Jackson: The Experience macht bis auf die Menüführung alles richtig. Die Kulissen während man einen der sage und schreibe 29 Songs tanzt und singt lassen an die großen Musikvideos des King of Pop’s erinnern. Ob sich allerdings jeder dazu bereiterklärt die teilweise extrem anspruchsvollen Choreographien auswendig zu lernen bleibt zu bezweifeln. Wenn man das Spiel auf einer Party auspacken will dann sollte man darauf verzichten das Spiel im Co-op zu spiele und sich lieber gegenseitig beim tanzen zuschauen. Alles in Allem ist Michael Jackson: The Experience besonders Fans zu empfehlen, aber auch jeder Sing- und Tanzbegeisterte kann bedenkenlos zugreifen.

Pro

  • 29 Top Songs von MJ
  • Genaue Steuerung
  • Optisch sehr ansprechend
  • Realistische MJ Choreos
  • Tonhöhenkorrektur
  • integrierte Tanzschule

Kontra

  • Störrische Menüführung
  • Sehr anspruchsvolle Choreos
  • 4-Spieler Modus schlecht

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
30 %
Spielspaß
 
70 %

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