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Michael Phelps Push the Limit – Test

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Veröffentlicht 13. November 2011 | 17:44 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 2. Januar 2012

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Seit dem Erscheinen von Kinect, was nun gut ein Jahr her ist, mussten wir Käufer der Bewegungssteuerung uns vor allem mit dem Genre der Sport- oder Familienspiele anfreunden. Dank der Erkennung des ganzen Körpers durch Microsofts kleines Wunderwerk, ist es auch möglich jede kleineste Bewegung genau wahrzunehmen und ins Spiel zu übertragen, nicht etwa wie bei Move oder der Wii, wo nur der Controller erkannt wird. Solch ein Spiel stellt das bereits erschienene „Michael Phelps – Push the Limit” da.

michael-phelps-pust-the-limit-1 Vor allem während der heißen Sommermonate gibt es Tage, an denen man sich ein eigenes Schwimmbad im Hause wünscht. Das Kinect-Spiel  „Michael Phelps-Push the Limit“ bringt euch immerhin das virtuelle Schwimmbecken auf den Fernseher. Dabei schlüpft ihr in die Rolle des bekannten amerikanischen Leistungsschwimmers Michael Phelps und dürft ihn bei seinem Aufstieg begleiten. Seid ihr Helden im Brustschwimmen oder doch eher die Rückenschwimmathleten?

Egal für was ihr euch entscheidet, denn im Spiel sind alle gängigen und international anerkannten Schwimmstile mit eingebaut. So dürft ihr nebst Brust-, Rücken, Schmetterling auch noch im Kraul und Freistil ran. Die Modi lassen sich alle mehr oder weniger bequem im Menü auswählen, wir hatten allerdings öfters mit der Erkennung unserer Hände zu kämpfen: Und zwar sollt ihr am Anfang, wie gewohnt mit euren Pranken winken, damit die Kalibrierung richtig abläuft. Das Problem ist, egal wie wo ihr euch hinstellt, egal wie ihr winkt, auf dem Bildschirm tut sich nichts. Erst nach 10 Minuten rumgehüpfe vor meinem Bildschirm kam ich dann endlich ins Menü. Mancher mag mir vorwerfen, mein Wohnzimmer sei zu klein, aber bei allen anderen Kinect-Spielen scheint es ja wunderbar zu funktionieren.

Auf die Plätze, fertig, los!
So, jetzt dürft ihr nämlich schließlich die Strecke, den Schwimmstil, den Ort­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­ die Schwierigkeit und sogar euren Wunschschwimmer auswählen. Hier habt ihr wieder die Qual der Wahl, da es viele cool Locations, wie zum Beispiel ein Penthouse in New York oder eine Dachterrasse in Monaco, gibt. Bevor ihr nun den Sprung ins kalte Wasser wagt, könnt ihr erst mal das Publikum auf eure Seite bringen, in dem ihr wild mit den Armen umherwedelt und euren durchtrainieren Körper präsentiert. Wenn das erfolgreich für euch ausgeht,  bekommt ihr zehn Prozent extra Ausdauer. Doch dazu später.

michael-phelps-pust-the-limit-3 Zuerst stellt ihr euch richtig auf und wartet auf das Startzeichen, wenn dann der Pfiff endlich ertönt, müsst ihr eure Arme so schnell wie möglich in eine gerade Position bringen. Je nachdem wie gut eure Reaktionen sind, erhaltet ihr eine Bewertung in Punkten. Für einen optimalen Startsprung bekommt ihr übrigens schon 70 Gamerscore-Punkte. Sobald ihr in das sehr schön dargestellte und realistisch animierte Wasser eingetaucht seid, geht der eigentliche Wettkampf los. Dazu wird euch ein bestimmter Schwimmrhythmus vorgegeben, in dem ihr eure Arme bewegen solltet. Funktionieren tut das jedoch nicht. Daran hat weniger mein Taktgefühl, als die miserable Kinect-Erfassung schuld. Was nämlich im Menü schon nicht funktionierte, versagt hier vollkommen. Egal welchen Schwimmstil ihr nehmt, egal mit welche Geschwindigkeit ihr euch bewegt, euer virtuelle Avatar im Wasser verhält sich vollkommen zufällig. Ob ihr gewinnt oder nicht könnt ihr also nur schwer beeinflussen. Außerdem geht eure sogenannte Ausdauerleiste sehr schnell leer. Das heißt wenn ihr versucht so schnell wie möglich zu schwimmen, seid ihr schon nach wenigen Sekunden erschöpft. Jeder der schon einmal 100 Meter gekrault ist, weiß, dass man diese Strecke locker mit voller Kraft schwimmen kann. Das Spiel ist da wohl anderer Meinung…

Diese Faktoren trüben euch den Spielspaß so sehr, dass ihr wirklich gar keine Lust habt, die weiteren Modi zu spielen. Denn an Umfang hat das Spiel einiges zu bieten. Ihr könnt beispielsweise eine eigene Karriere startet, wenn euch der Sinn danach stehen sollte.

Spielerische Abwechslung wird euch dagegen nur durch die verschiedenen Schwimmstile und den Splitscreenmodus, in dem ihr mit einem Partner um die Wette kraulen könnt geboten. Zwar gibt es einen Online-Multiplayer, doch dafür haben wir nie Mitspieler gefunden.

Unser Fazit

44 %

Andere Spiele, wie zum Beispiel die Kinect-Sports-Serie haben uns gezeigt, was alles mit Kinect machbar ist, im positiven Sinne. Dieses Spiel zeigt uns das genaue Gegenteil. Zwar sehen die Objekte und Animationen alle sehr schön aus, aber was bringt einem das, wenn man wegen der Erfassung nicht richtig spielen kann. Das Spiel zu einem Preis von ganzen 40 Euro zu verkaufen ist eine Frechheit.

Pro

  • viele Schwimmstile
  • coole Locations
  • schönes Wasser
  • Splitscreen-Modus

Kontra

  • miserable bis nicht funktionierende Kinect-Erfassung
  • keine Abwechslung
  • keine Mitspieler im Online-Modus
  • einseitige Menüs

Unsere Bewertung

Grafik
 
67 %
Sound
 
38 %
Steuerung
 
29 %
Gameplay
 
47 %
Multiplayer
 
35 %
Spielspaß
 
43 %

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