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Monopoly Streets: Das Review

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Veröffentlicht 9. November 2010 | 18:37 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

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Brettspielhersteller Hasbro und Publisher Electronic Arts haben ein weiteres Monopolyspiel für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt. Monopoly zählt zu den beliebtesten Brettspielen überhaupt und wurde in 37 verschiedene Sprachen übersetzt und in mehr als 103 Ländern, über den ganzen Globus verteilt, verkauft. Wir haben für euch die Xbox 360 Fassung von „Monopoly Streets“ getestet. Mehr dazu erfahrt ihr in unserem „Monopoly Streets“ Review!

1:1 Adaption

Wer die Konsolenfassung von „Monopoly Streets“ kauft, erhält das identische Spiel des Brettspielklassikers in digitaler Form. Sobald der Spieler eine neue Partie beginnt, muss er zuerst aus verschiedenen Regelwerken ein Regelwerk auswählen. Als nächstes steht die Wahl der Spielfigur an, was nicht so schwer sein dürfte, denn es gibt nicht viele unterschiedliche Spielfiguren.

Es können bis zur drei Kollegen an einer Partie Monopoly auf der Xbox 360 teilnehmen. Sollten gerade keine Freunde in der Nähe sein, dann übernimmt die KI die Kontrolle der drei zusätzlichen Spieler. Für jeden KI-Spieler gibt es drei verschiedene verfügbare Schwierigkeitsgrade.

Jetzt sind alle elementaren Spielentscheidungen getroffen und das Spiel kann endlich beginnen. Alle Spieler würfeln einmal, um zu bestimmen wer als Erstes beginnen darf. Im Gegensatz zu „Mario Party“ kann es ein entscheidender Vorteil sein als Erstes zu starten.

Der Spieler würfelt mit beiden Würfeln und zieht dann die gewürfelte Zahl auf dem Spielbrett davon. Auf jedem Spielfeld erwarten den Spieler unterschiedliche Möglichkeiten. Nach Lust und Laune kann er ein Grundstück kaufen, muss eine Karte ziehen und deren Anweisung folgen, muss Miete bezahlen oder er muss auf direktem Weg ins Gefängnis. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe. Das Spiel geht immer so weiter bis nur noch der Gewinner übrig bleibt. Wer kein Geld mehr hat oder bankrott ist, scheidet aus dem laufenden Spiel aus und darf fortan zusehen.

Damit ein wenig mehr Spannung in den Spielablauf  kommt, haben die Entwickler einige interessante Features eingebaut. Eines der Features ist die Auktion und das andere Features das Handeln. In einer Auktion werden Grundstücke an den Höchstbieter verkauft. Im Handelsfeature können Spieler untereinander Grundstücke nach Belieben kaufen und verkaufen.

Um noch ein wenig mehr Pep in „Monopoly Streets“ zu bringen, haben die Entwickler einen Ingame Shop eingebaut, in dem zusätzliche Sachen wie neue Spielbretter oder Spielfigurenindividualisierungen erwerbbar sind. Gezahlt wird mit der eigenen Ingame Währung.

Online Modus

In einem kurzen, aber informativen Tutorial wird das Spielprinzip und die Steuerung gut erklärt. Das Spiel ist nämlich richtig einfach zu spielen. Selbst nicht Spieler finden sich nach der Einführung sofort zu recht!

„Monopoly Streets“ verfügt über einen Onlinemodus. Via Xbox Live kann der Spieler ohne Probleme eine kurze Partie „Monopoly“ mit oder ohne Freunden gegen andere Spieler auf der Welt spielen. Aus verschiedenen Spielmodi darf der Spieler seine eigene Lobby erstellen und hosten. Kein schlechter Versuch, aber der Charme des Brettspiel konnte nicht ganz eingefangen werden. Ausserdem gibt es über Xbox Live eine Bestenliste mit allen Spielern.

Für eine Brettspielumsetzung sieht der Titel grafisch ganz okay aus. Allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass mehr aus dem Spiel, grafisch wie auch technisch, herauszuholen gewesen wäre. Die Entwickler haben es zwar geschafft eine tolle und gelungene Spielwelt zu erschaffen, aber der Funken wollte nicht vollends rüber springen. Dafür fehlt einfach das gewisse Monopoly Flair.

Soundtechnisch sieht es nicht besser aus. Die Hintergrundmusik nervt mit der Zeit und auch die Laute der Spielfiguren werten die Atmosphäre kaum auf. Nur der Spielmoderator, der übrigens komplett lokalisiert wurde und Deutsch sprechen kann, sorgt mit seinen kecken Sprüchen für ein wenig Stimmung und Unterhaltung.

Unser Fazit:

Über „Monopoly Streets“ bin ich geteilter Meinung. Der Online- und Multiplayermodus ist eine nette Sache und sorgt für einige Stunden Spass, aber der Spielspass und Charme des Originalen Brettspielklassiker kann leider nicht vollends eingefangen werden. Das ganze Drumherum wie den Mitspielern mit einem fetten Grinsen das Geld aus der Tasche ziehen und die stimmige Atmosphäre fehlt einfach! Wer sich damit abfinden kann und sonst kaum Monopoly spielen kann, weil die Mitspieler fehlen oder diese das Spiel einfach nur als doof empfinden, ist mit dem Kauf von „Monopoly Streets“ durchaus gut bedient. Zumal der Preis mit 79.- doch recht moderat und in Ordnung ist!

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

Kommentare

  • Till sagt:

    Endlich mal ein guter Artikel, mein Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich den Blog leicht zugaenglich.

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