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Moto GP 10/11 im Test

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Veröffentlicht 28. März 2011 | 19:07 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Das Wetter in der letzten Woche war bis zum Sonntag traumhaft und hat erste Motorradfahrer auf den heissen Asphalt gelockt. Ob „Moto GP 10/11“ ebenfalls Frühlingsgefühle auslösen mag, wird sich in unserem kritischem Test zeigen. Seid ihr bereit für das Urteil?

Letztes Jahr veröffentlichte Capcom mit „Moto GP 09/10“ ein Motorradspiel mit viel Luft nach oben. Seit kurzem steht jetzt der Nachfolger „Moto GP 10/11“ in den europäischen Regalen. So ziemlich jeder Motorradfahrer verbindet Motorrad fahren mit einem freien und einzigartigem Gefühl. Es ist ein einzigartiges Gefühl auf einem zweirädigen Gefährt auf der Strasse einer Küste entlang zu fahren. In „Moto GP 10/11“ wird allerdings auf einer Rennstrecke gefahren.

In „Moto GP 10/11“ muss sich der Spieler in einem richtigen Karrieremodus sein Können unter Beweis stellen. Der Spieler fängt als Nobody an und muss sich erst einmal einen Namen machen um in der Königsklasse mitmischen zu können. Ihr kümmert euch um alle Angelegenheiten wie z.B. das einstellen eines geeigneten PR-Managers oder die Suche nach neuen Sponsoring-Partnern und noch vieles mehr. Die Karriere ist richtig umfangreich und verlangt dem Spieler einiges ab. Capcom hat ein einzigartiges Levelsystem eingebaut in dem der Spieler für seinen Fahrstil und erfolgreiche Podestplätze wichtige Punkte erhält. Befinden sich genügend Punkte auf dem Konto, steigt man einen Rang auf. Um in der Königsklasse mitzumischen muss zuerst das Level 11 erreicht werden. Bis dorthin liegt viel Arbeit vor dem Spieler!

Bevor es ans Eingemachte geht wird der Spieler auf der ausgewählten Heimstrecke mit einem gut verständlichen Tutorial direkt mit der Steuerung und der Spielmechanik vertraut gemacht. Selbstverständlich beinhaltet die Einführung auch wichtige Tipps, wie man zum Beispiel die Fahrweise verbessern kann. Wies für eine richtige Saison gehört, durchläuft der Spieler zuerst eine Trainingsfahrt, eine Qualifikation und schlussendlich das eigentliche Rennen. Das Rennen besteht aus den üblichen Runden die der Spieler drehen muss.

Die Bikes steuern sich dabei erstaunlich gut. Sowohl für Anfänger und auch Profis ist die Steuerung gelungen und gut ausbalanciert. Wer sich einen groben Fahrschnitzer erlaubt, bekommt ähnliche wie in Codemasters Grid eine zweite Chance. In den Testfahrten ist mir immer wieder der aggressive Fahrstil der K.I. aufgefallen. Desöfteren scheute die Konkurrenz keinen Körperkontakt und hat mich sozusagen „angerempelt“. Das sorgt für einen zusätzlichen Adrenalinschub in einem knappen Kopf an Kopf Rennen. Leider kann das Rennspiel diesen Schub nicht über das ganze Rennen hinweg beibehalten. Die Boxenstops hätten ruhig dramatischer und hektischer ausfallen dürfen.

Karriere ist nicht alles!

Wer keinen Bock auf einen normalen Karrieremodus hat, darf dieses Mal die Karriere sogar im kooperativen Spielmodus bestreiten. Eine gute Neuerung die auf Begeisterung stösst! Es ist dem Spieler überlassen ob er nicht doch lieber in die Haut eines berühmten Stars wie zum Beispiel Valentino Rossi schlüpft und eine Weltmeisterschaft startet. In der Weltmeisterschaft wird auf die Feinheiten aus dem Karrieremodus verzichtet.

Für hartgesottene Profis und richtig harte Moto GP Fahrer wurde extra einen Herausforderungsmodus eingebaut. Der Spieler steht ständig unter massivem Zeitdruck und wird gezwungen jeden Windschatten auszunutzen. Wer stets sauber fährt und die Kurven nahezu perfekt nehmen kann, heimst sich einen netten Zeitbonus ein. Das klingt jetzt alles ziemlich normal und alltäglich, aber das ist es eben nicht. Die übriggebliebene Zeit aus dem vorhergehenden Rennen wird in das nächste Rennen mitgenommen. Es liegt an jedem Einzelnen sich stets Mühe zu geben und eine hervorragende Leistung zu zeigen.

Spielerisch hat „Moto GP 10/11“ einen guten Eindruck hinterlassen. Leider darf ich das von der Grafik und der Technik nicht behaupten. Die grafischen Mängel aus dem Vorgänger (sterile und öde Umgebung, miese Aufmachung) sind nach wie vor mit an Bord. Die Strecken sind öde designt und hätten ruhig ein wenig mehr Liebe zum Detail vertragen. Dafür sehen durchs Band alle Motorräder schick und ansprechend aus. Im nächsten Jahr muss Capcom hier unbedingt eine Sonderschicht einlegen. Soundtechnisch hört sich das fertige Resultat ganz nett an.

Unser Fazit

70 %

Capcom geht mit "Moto GP 10/11" in die richtige Richtung. Es fehlt noch an Feinschliffarbeit in Sachen Optik und Technik, aber sonst gibt es nur weniges zu beklagen. Gerade der etwas andere "Herausforderungs"-Modus oder ein kooperativer Spielmodus sind tolle Ansätze und bescherren dem Spieler eine Menge Freude. Wer auf Mototrräder steht sollte dem diesjährigen Moto GP eine faire Chance geben.

Pro

  • kooperativer Spielmodus
  • umfangreicher Karrieremodus
  • Originale Lizenzen
  • einfache Steuerung
  • neuer Herausforderungsmodus

Kontra

  • schwache Optik
  • schwache Boxenstops

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
80 %
Spielspaß
 
60 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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