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Narco Terror – Test / Review

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Veröffentlicht 13. August 2013 | 10:52 Uhr von Fabrice

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Es scheint als würden Spiele immer Erwachsener werden. Immer wieder durften wir über großartige Spiele mit emotionalen und tiefgründigen Geschichten oder Themen berichten. Gerade erst hat Brothers – A Tale of Two Sons uns ziemlich aus den Socken gehauen.

Das nicht alle Spielen Sinn machen müssen, beweist Narco Terror. Mit wehenden Flaggen steht der Twin-Stick Shoter für pausenlose Action ohne allzu viel Verstand. Im eines 80er Actionfilm Helden muss Ricky Quinn ein ganzes Drogenkartell erledigen! Viel Blei und Explosionen erwarten euch in unserem Test der Xbox 360 Version von Narco Terror!

Keine Macht den Drogen

Drogen sind schlecht. Deshalb ist DEA-Agent Ricky Quinn darauf versessen, ein Kartel zu zerschlagen, welches massenhaft Kokain durch die Welt transportiert. Als er erfährt, dass eine riesige Ladung per U-Boot verschifft werden soll, macht er sich höchstpersönlich auf um das zu verhindern. Doch, oh Schreck! Der Drogenbaron ist niemand anderes als Joe Delgado, sein ehemaliger Partner! Als wäre das noch nicht genug, hat Delgado auch noch Quinns Tochter Zoey entführt! Jetzt wo es auch noch persönlich geworden ist, wird sich der Agent nicht mehr aufhalten lassen.

Die Story ist hirnlos und so voller Klisches, das es schon fast weh tut. Aber das ist nicht schlimm, denn dieses Thema wurde durchaus bewusst gewählt. Narco Terror nimmt sich nie zu ernst. Die Dialoge sind albern und das ganze Setting scheint direkt aus einem 80er-Jahre Film entsprungen zu sein. Würden Schwarzenegger oder Stallone die Rolle des Ricky Quinn übernehmen, könnte man das ganze Ding 1 zu 1 verfilmen. Wer keine Tiefer erwartet sondern nur herrlichen Stumpfsinn, der wird definitiv nicht enttäuscht werden.

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Wer nicht schießt, verliert

Zum grössten Teil besteht das Spiel aus normalen Twin-Stick Shooter Passagen. Mit dem linken Stick bewegt man seinen Charakter durch die Spielwelt, mit dem rechten Stick kann man seine Waffe in einem 360 Grad Winkel abfeuern. Das Ziel dabei ist äußerst einfach: alles und jeden über den Haufen ballern.

Zur Auswahl stehen dazu vier Hauptwaffen. Eine Pistole, ein Sturmgewehr, eine Schrotflinte und eine Minigun. Diese schaltet man nach und nach im Verlauf der gut 3 bis 4 stündigen Kampagne frei. Jede Waffe kann zudem zwei Mal verbessert werden. Die Pistole erhält ein Laservisier, wodurch das zielen erleichtert wird oder statt einem Sturmgewehr, hat man zwei am Start. Um die Waffen zu verbessern, muss man Geld sammeln. Dies erhält man in dem man die Levels nach allen Regeln der Kunst zerballert. Autos, rote Fässer oder andere Dinge die sich zerstören lassen, sollten unbedingt zerstört werden, denn für jedes Objekt wandern ein paar Dollar auf das Konto. Wer die in den Levels platzierten Sammelobjekte einsteckt, der erhält noch ein wenig zusätzliche Kohle. Außerdem lassen sich vier verschiedene Munitionstypen einsetzten. Feuermunition steckt Feinde in Brand, Schockmunition lähmt sie, Panzerbrechende Munition lässt sich nicht aufhalten und zielsuchende Munition, nun, die sucht automatisch ihr Ziel. Einsetzten lassen sich diese Schüsse, wenn man Items von besiegten Gegner aufsammelt. Diese Munition ist nur temporär einsetzbar, sollte also für härtere Gefechte aufgespart werden.

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Durchgespielt und liegen gelassen

Wer auf Twin-Stick Shooter steht, wird sicher nicht enttäuscht. Die Kampagne bietet dauerhafte Action ohne Pause. Die Steuerung funktioniert gut, die verschiedenen Waffen und Munitionsarten sorgen dafür das es nicht allzu langweilig wird und da es Geld für Zerstörung gibt, gibt es auch keinen Grund dafür nicht zu schießen. Neben den normalen Passagen, nimmt man auch immer Mal wieder in einem Fahrzeug platz. Dann wechselt das ganze zu einem Shoot’em Up. Man steigt in ein Flugzeug oder Boot und fährt bzw. fliegt von unten nach oben auf dem Bildschirm. Von dort erscheinen etliche Gegner, welche man, wie sollte es auch anders, zerschrotten muss. Die Passagen sind nicht zu lang und sorgen für Abwechslung.

Leider gibt es außer dem Story-Modus, wahlweise auf einfach oder schwer spielbar, nichts zu tun in dem Spiel. Hat man die Kampagne einmal durch, dann war es das eigentlich auch schon. Klar, Sammelobjekte können noch eingesammelt werden und die Möglichkeit Narco Terror zu zweit im off- oder online Modus zu spielen ist richtig unterhaltsam. Auch können richtig versessene versuchen höhere Highscores zu sammeln um auf der Bestenliste aufzusteigen. Aber ehrlich gesagt, bietet das Spiel kaum genug Substanz um sich wirklich in die Materie zu vertiefen.

Unser Fazit

63 %

Narco Terror ist stumpf, lässt einen nicht zur Ruhe kommen und ist nicht in die Länge gezogen. Es bietet mehr als solide Twin-Stick Shooter Action für alle die gerne diese Art von Spiel zocken. Waffenupgrades und Fahrzeugsektionen sorgen dafür, das die Kampagne zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Doch hat man die Story einmal durchgespielt, war es das eigentlich auch schon. Dennoch ist es gute Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag, wenn man mal mit einem Kumpel einfach nur ballern will.

Pro

  • + Herrlich stumpfe Geschichte
  • + Action ohne Pause
  • + Genug Abwechslung durch Shoot'em Up Sektionen
  • + On- und Offline-Koop

Kontra

  • - Wenig Substanz
  • - Kaum Wiederspielwert vorhanden
  • - Bestenlisten sind kaum der Rede wert

Unsere Bewertung

Grafik
 
71 %
Sound
 
64 %
Steuerung
 
83 %
Gameplay
 
68 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
61 %

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