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Naughty Bear: Panic in Paradise – Test / Review

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Veröffentlicht 23. Oktober 2012 | 12:30 Uhr von Stefan

Naughty Bear Panic in Paradise - Jason

Vor knapp zwei Jahren hat ein psychopathischer Teddybär seine Freunde in Fallen gelockt und auf spektakuläre Weisen um die Ecke gebracht. Und das alles nur weil er nicht zu einer Geburtstagsfeier eingeladen wurde. Jetzt ist Naughty Bear wieder da, und zwar rachsüchtiger und fieser als je zuvor. Doch hat man für den Download-Titel Panic in Paradise die richtigen Schlüsse aus den zahlreichen inhaltlichen und technischen Schwächen des Vorgängers gezogen?

Der Außenseiter
Viel hat sich im Bärenland nicht geändert, denn Bären wie Cuddly oder Fluffy bilden immer noch eine feierliche Gemeinschaft. Deshalb feiern sie auch wieder ihre Existenz mit rauschenden Festen, viel Tanz und Musik. Alle haben Spaß und jeder hat jeden lieb. Nur ein Bär darf wieder nicht mitmachen, nämlich Naughty Bear. Das ärgert ihn so sehr, dass er sich unter einem Bus mit auf den Ausflug der Bären nach Paradise Island schmuggelt und dort für Chaos und ein regelrechtes Plüschbad sorgt. Mit viel schlechter Laune und einem Haufen an Möglichkeiten, Plüschbären den Garaus zu machen, nimmt sich Naughty im Laufe der Kampagne mehr als 30 Bären vor. Jeden einzeln und schön grausam.

Es bleibt beim Alten
Naughty Bear Panic in Paradise - Clown Spielerisch ist sich Naughty Bear: Panic in Paradise treu geblieben. In jedem Level bekommt ihr ein Hauptziel, das ihr auf eine besondere Art und Weise killen müsst. Neben euren Hauptzielen tummeln sich noch viele andere Bären auf dem Gelände, die ihr ebenfalls töten könnt. Das bringt nämlich Punkte, die ihr an anderer Stelle wieder investieren könnt. Um sich dieser normalen Gegner zu entledigen, könnt ihr sie entweder auf altmodische Weise töten oder sie so sehr in den Wahnsinn treiben, dass sie Selbstmord begehen. Und zwar indem ihr deren Geräte sabotiert, ihnen Streiche spielt oder sie erschreckt.

Jedoch ist diese Mehrarbeit nicht unbedingt nötig, denn ihr könnt die Bären auch durch pure Gewalt töten. Das geht schneller, ist effektiver und macht (zumindest den meisten Leuten) mehr Spaß. Allerdings auch nur eine Weile lang. Denn das Spielprinzip nutzt sich sehr schnell ab und wird langweilig. Ihr geht von Bär zu Bär, verprügelt ihn bis seine Plüschfüllung aus ihm herauskommt, hängt ihn irgendwo auf oder schneidet ihn in seine Einzelteile, erledigt noch den Boss und dann ist auch schon endo finito. Hört sich alles nach Spaß an? Anfangs schon, aber nach gefühlten 200.000 Wiederholungen wirkt es nicht mehr lustig sondern eher stumpfsinnig.

Update des Todes
Naughty Bear Panic in Paradise - 11 Tödlich ist der “liebe” Naughty Bear zwar auch ohne Waffengewalt, doch die Vielzahl der verfügbaren Tötungsobjekte machen euch das Leben um einiges einfacher. Vom Besen über die Spitzehacke bis hin zur Machete findet sich im Spiel eine Vielzahl von Werkzeugen. Habt ihr genug auf sie eingeprügelt, könnt ihr sie packen und ihnen per Knopfdruck mit einem ziemlich martialischen Finisher den Gnadenstoß geben, sie erschrecken oder wenn ihr sie in einen Busch gezerrt habt, könnt ihr deren Klamotten anziehen. Solche Aktionen bringen euch Punkte ein, die ihr im Missionsbildschirm wiederum für Ausrüstung ausgeben könnt, die eure Statuswerte erhöhen. Außerdem wird euch in einigen Missionen ein bestimmter Dresscode vorgegeben.

Naughty wird alt
Naughty Bear Panic in Paradise - 05 Technisch hat sich seit 2010 offenbar nichts geändert, denn Naughty Bears Modell sieht auch heute noch genauso aus wie im ersten Teil. Die Tötungsanimationen der Bären sind zwar beim ersten Anschauen noch ganz witzig. Nichtsdestotrotz sieht man dem Spiel, beziehungsweise der Engine das Alter an. Technisch auf dem neuesten Stand war Naughty Bear schon damals nicht und ist es heute umso weniger. Daran kann auch der englische Sprecher leider nichts ändern, der wieder einmal sehr gut gelungen ist. Jedoch wurde bei den deutschen Texten hin und wieder schlampig gearbeitet. Das geht bei simplen Beschreibungen wie „Objekt töten“ los, wenn man die Gelegenheit hat, einen Umgebungskill zu starten. Und hört bei dem Schriftzug „gemein“ auf, der kennzeichnet, dass die Bären einen erkannt haben.

Unser Fazit

60 %

Auch zwei Jahre nach dem ersten Spiel hat sich bei Naughty Bear nicht viel geändert. Die Mischung aus farbenfroher Welt und dem morbiden Plüschmassaker ist schön anzusehen. Doch schnell zeigt sich, dass trotz aller Ambition der Funke nur sporadisch überspringt. Der Einstieg ist unkompliziert und das System mit haufenweise auffindbaren Gegenständen und Ausrüstung, die man aufwerten kann und welche die Werte von Naughty beeinflussen, ist interessant, jedoch wurde am Grundproblem, der Abwechslung, nicht viel getan. Und die deutsche Umsetzung hätte um einiges besser sein können.

Pro

  • Schwarzer Humor
  • Witzige Tötungsanimationen
  • Ausrüstungssystem
  • Fast 40 Haupt-Teddies zu töten

Kontra

  • Schlechte KI
  • Kleine Gebiete
  • Schnelle Wiederholungen
  • Schlechte deutsche Übersetzung

Unsere Bewertung

Grafik
 
55 %
Sound
 
65 %
Steuerung
 
50 %
Gameplay
 
65 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
75 %

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