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Naughty Bear Review

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Veröffentlicht 28. Dezember 2010 | 16:53 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Ein Teddybär ist nicht immer lieb, süss und knuffig. Das zeigt uns auch das aktuelle Spiel Naughty Bear aus dem Hause A2M. Naughty wurde als einziger Bär nicht zu einer Geburtstagsparty eingeladen. Dass das natürlich am Selbstvertrauen nagt und überaus ärgerlich ist, dürfte klar sein. So zieht Naughty in einen Vergeltungsakt der besonderen Art!

Ein bisschen Mitleid mit dem Teddybär muss man haben. Er steht mit einem schön verpackten Geschenk vor der Party und wird von allen anderen „Teddy-Freunden“ ausgelacht, weil er keine Einladung erhalten hat. In Naughty Bear ist das Ziel möglichst schnell so richtig fies und gemein zu sein.

Der Spieler wird spielend mit der Spielmechanik von Naughty Bear vertraut gemacht. Zu jedem Zeitpunkt kann das einführende Tutorial aufgerufen werden und der Spieler erlernt die bärischen Grundsätze. Die Steuerung geht flott von der Hand und ist schnell verinnerlicht. In Naughty Bear gibt es unterschiedliche Missionstypen. Insgesamt haben die Entwickler sieben Levels kreiert, die in mehrere Untermissionen unterteilt sind und sich über vier Areale verteilen. Die unterschiedlichen Levels haben keinen geschichtlichen Zusammenhang. Es gibt insgesamt vier verschiedene Missionstypen. Killer-, Unsichtbar-, Unverwundbar- und Zeitlimit Missionen. Während allen Missionen müsst ihr so gemein wie möglich sein und dadurch eine beachtliche Menge an Gemeinheitspunkten einstreichen. Wie der Spieler an die Punkte kommt, ist ihm überlassen. Ein kleines Beispiel: Naughty sabotiert ein Auto und stellt direkt davor eine fiese Falle auf. Anschliessend macht ihr die Falle scharf und versteckt euch hinten im Gebüsch. Zwangsläufig wird ein misstrauischer Teddy das sabotierte Auto entdecken und genau dann schnappt die Falle zu. Der Mobber kann jetzt mit einem Karatekick ins Jenseits befördert werden oder ihr erschreckt den Bär und geniesst den Moment. Dem Spieler sind wirklich fast keine Grenzen auferlegt!

Ätschi bätsch!

Ätschi bätsch!

Damit keine Langeweile beim Spieler aufkommt, sind die Levels unterschiedlich gestaltet. Positiv ist mir aufgefallen, dass die unterschiedlichen Bären von Level zu Level anspruchsvoller sind. So sprechen sie sich untereinander ab, gehen sinnvolle Routen oder rufen auch einmal um Verstärkung. Gemeinheitspunkte erhält der Spieler mit jeder fiesen und gemeinen Aktion. Darunter fallen Bären erschrecken und verhauen, Dinge zerstören und noch viel mehr! Zum Waffenarsenal des rachsüchtigen Naughty gesellen sich neben Golfschläger, Messer, Baseballschläger auch Feuereisen wie zum Beispiel eine Uzi. Dann gibt es auch noch die einmaligen Skills. Ein kleines Beispiel. Ein DJ-Bär schraubt gerade am manipulierten DJ-Pult herum. Unser Bärchen kommt von Hinten und drückt den Bär kopfvoran auf die rotierende Schallplatte.

Wer genug vom Einzelspielermodus hat, kann auch mit seinen Freunden in den heiligen Krieg ziehen und ein paar lustige Stunden verbringen. Im Multiplayermodus stehen dem Spieler vier unterschiedliche Spielmodi zur Verfügung. Unter anderem ein „Cake War“ Modus oder ein „Golden Oozy“ Modus. Im letzteren Beispiel kämpfen alle Spieler mit einer Golden Gun und müssen sich gegen die anderen Bären zur Wehr setzen. Im legendären „James Bond: Goldeneye“ für den Nintendo 64 tauchte erstmals dieser Spielmodus auf! Zu den beiden anderen Spielmodi gesellen sich „Assault“ und „Jelly Wars“.

Party Time

Party Time

Aus technischer Sicht ist Naughty Bear solide Durchschnittsware. Der Comic Look lässt Naughty Bear nicht ganz so Ernst aussehen und passt ganz gut zum Spiel. Leider spielt die Kameraeinstellung an manchen Orten ziemlich verrückt und so kann es doch einmal passieren, dass ein wichtiges Detail oder ein hilfreiches Versteck übersehen wird. Abwechslungsreiche Levels sind vorhanden und lockern das Spielgeschehen auf. Beim Sound haben die Entwickler auf das Motto „Weniger ist manchmal mehr“ gesetzt, was gut zum Spiel passt und den starken schwarzen Humor weiter schön untermahlt. Lustig ist zudem die innere Stimme des gedemütigten Naughty, die ihn regelrecht immer wieder zu weiteren Gemeinheiten anstachelt.

Unser Fazit

60 %

Naughty Bear ist ein gutes Spiel mit einem gewissen Unterhaltungsfaktor. In den ersten Spielstunden mag das Spielprinzip noch recht vielseitig und abwechslungsreich erscheinen, aber das Grundprinzip wiederholt sich immer und immer wieder aufs Neue! Laut Entwicklern sollen über 250 unterschiedliche Tötungssequenzen im Spiel vorhanden sein. Diese dürfen nicht allzu ernst genommen werden, schliesslich ist Naughty Bear Sarkasmus pur! Wer Naughty helfen will seinen Respekt zurückzuverdienen, darf sich auf einige spassige Spielstunden einstellen.

Pro

  • viele Waffen
  • absurdes Gameplay
  • sehr blutig

Kontra

  • Potenzial nicht ausgeschöpft
  • schwache Kameraführung
  • hakelige Steuerung

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
40 %
Gameplay
 
50 %
Multiplayer
 
50 %
Spielspaß
 
50 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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