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NBA Jam – Der PS3 Test

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Veröffentlicht 24. Januar 2011 | 21:51 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

nbajamtitel

Boom-Shaka-Laka

Ursprünglich erschien NBA Jam im Jahr 1993 als Arcadeautomat. Schnelle, spannende und ziemlich abgehobene 2 geg. 2 Duelle sorgten, vor allem in den USA, für einen enormen Erfolg und eine Menge Einnahmen für die Entwickler Midway. Aus diesem Grund erschienen im Anschluss auch Versionen für Heimkonsolen, unter anderem für den Super Nintendo. Im Jahr 2010 war es wieder mal soweit, denn 17 Jahre nach dem Original erscheint NBA Jam unter dem Originaltitel für PS3 und XBox 360. Immer noch geht es 2 geg. 2 um den Sieg in einem Spiel das quasi keine Regeln kennt. Schafft es die Neuauflage das gleiche, arcadelastige Spielgefühl zu vermitteln oder geht der Freiwurf meterweit am Korb vorbei?

Monsterdunks am laufenden Band

Das neue NBA Jam erscheint unter Electronic Arts und hätte eigentlich der aktuellsten Ausgabe von EA Sports NBA 11 als Bonus beliegen sollen. Das Spiel wurde aber, wohl aus Qualitätsgründen, relativ kurz vor dem Release eingestampft und komplett auf Eis gelegt. Die Folge davon ist ein eigenständiger Release auf Disc zu einem Budgetpreis.

NBA Jam setzt nicht auf ausufernde Karrieremodi, eine komplexe Steuerung oder anderen Tiefgang. Hier geht es ganz einfach um reinen, unverfälschten Spass. Man kann ohne Vorerfahrung oder einen Blick in die Anleitung loslegen. Mit wenigen Tasten lassen sich alle Aktionen steuern, wodurch NBA Jam sehr einsteigerfreundlich ist. Das Spiel bietet mit der Klassik-Kampagne eine simple Karriere wo es nur darum geht alle anderen Teams zu bezwingen um der unangefochtene Champion zu werden. Wie der Name Klassik schon sagt, orientiert sich der Modus stark am knapp 20-jährigen Original. Neu ist die Remix-Tour, welche mehr Abwechslung verspricht. Zum einen gibt es auch dort 2 geg. 2 Matches, aber auch anderen Varianten wie „Dominanz“ oder eine Variante bei der es darum geht, den Korb mit möglichst vielen spektakulären Dunks zu zerstören. Es gibt sogar Bosskämpfe gegen NBA Legenden auf halbierten Spielfeldern. Ein grosser Pluspunkt von NBA Jam ist die fast unendliche Anzahl an Extras die man freischalten kann. Fast jede abgeschlossene Challenge schaltet neue Spielfelder oder Fantasy Teams frei. Wenn man mit dem Team der Republikanern, bestehend aus George W. Bush und Sarah Palin, spielt bleibt kein Auge trocken.

Einzelspieler werden trotz der vielen Goodies nicht so viel Langzeitspass haben wie Freunde einer gepflegten Runde im Mehrspielermodus. Durch die 2 geg. 2 Spiele werden besonders Partien mit vier Personen vor einer Konsole besonders amüsant und noch viel spannender. Weil es viele verschiedene Modi, Teams und Spielfelder gibt, können je nach Lust und Laune die unterschiedlichsten Voreinstellungen gemacht werden. Neben dem lokalen Mehrspielermodus gibt es noch einen obligatorischen Onlinemodus. Positiv anzumerken ist, dass EA bei NBA Jam auf den berühmt-berüchtigten Online-Pass verzichtet. Wer sich das Spiel gebraucht zulegt hat den normalen Onlinezugriff den Neukäufer haben. Werden Offline noch etliche Einstellungsmöglichkeiten geboten, lässt der Onlinemodus diese vermissen. Ausser Ranglistenspielen und Nicht-Ranglistenspielen wird wenig geboten, ausser vielleicht noch ein paar Ranglisten.

Ein eigenwilliger Stil

Der optische Look von NBA Jam ist sehr ausgefallen, passt jedoch zum Spiel wie der Basketball in den Korb. Statt einer animierten Spielfigur der realen Vorbilder werden Fotos der Köpfe der Spieler verwendet. Die Fotos die auf den virtuellen Körpern sitzen vermitteln auf eine einfallsreiche Weise den Arcadeeinschlag des Spiels. Der Rest der Optik wirkt aber reichlich unbeeindruckend. Die Menüs sind extrem spärlich gestaltet und die Hintergründe in den Stadien genauso. EA hat auch am Soundtrack gespart, denn die typischen, lizensierten Lieder fehlen komplett. Besonders im technischen Bereich merkt man NBA Jam die Herkunft als gratis Bonusspiel deutlich an.

Unser Fazit

70 %

Zu viel für ein Downloadspiel, zu wenig für eine Disc-Version Im Mehrspielermodus ist die Neuauflage des klassischen Arcadespiels richtig gelungen. Einzelspieler werden aber wohl nicht arg so viel Langzeitspass haben, trotz vielen freischaltbaren Inhalten. Die Onlinekomponente fällt auch eher dürftig aus. NBA Jam lebt jedoch ohnehin vom lokalen Mehrspielermodus. Wer regelmässig mit ein paar Freunden vor der Konsole sitzt, wird viele unterhaltende Stunden vor dem Bildschirm verbringen.

Pro

  • Das gleiche Spielgefühl wie beim Original
  • Flottes und simples Gameplay
  • Viele freischaltbare Extras
  • Die Figuren, der Sprecher und die Fantasy Teams sind lustig gestaltet

Kontra

  • Kaum Motivation für Einzelspieler
  • Lahmer Onlinemodus mit fehlenden Einstellungsmöglichkeiten
  • Optik und Sound nicht auf der Höhe

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
80 %
Spielspaß
 
80 %

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