insidegames

Nightmares from the Deep: The Cursed Heart – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 27. September 2015 | 16:33 Uhr von Alexander Winkel

Nightmares-from-the-Deep-The-Cursed-Heart

Nightmares from the Deep: The Cursed Heart ist schaurig düster, wundervoll inszeniert und schippert nun mit voller Fahrt von den Smartphones und Tablets auf die Konsolen. Das gruselige Piratenabenteuer verspricht klassische Adventurekost und kann vor allem Fans von Wimmelbild-Spielen begeistern. Ein Abenteuer, dass man wahrlich genießen kann.

Das Grauen aus der Tiefe – Captain Henry Remington, berühmt berüchtigter Pirat der Karibik – kehrt zurück in die Zivilisation und darf demnächst im Museum bestaunt werden. Doch bevor das begeisterte Publikum Zutritt bekommt muss Museumsleiterin Sarah Black noch einiges an Vorbereitung erledigen. Noch während wir zusammen mit der Tochter einige Dinge für die Ausstellung erledigen, wird das Grauen zum Leben erweckt. Remington schnappt sich die zierliche Tochter und macht sich auf  den Weg in seine Heimat. Nicht aber ohne Sarah, die sich auf eine geheimnisvolle Fahrt begibt, ihre Tochter retten möchte und dem wahren Geheimnis des berüchtigten Piraten auf der Spur ist. Das verwunschene Herz ist zumindest der Schlüssel zum Erfolg und darum rankt sich auch die Geschichten, die uns teilweise mittels Bücher, Notizen, aber auch kunstvollen Rückblenden offeriert wird.

nightmares-from-the-deep-the-cursed-heart-screenshot-01

 

Wundervolle Inszenierung

Ins Auge fällt bei Nightmares from the Deep: The Cursed Heart sogleich die wundervoll inszenierte Präsentation. Angefangen beim Museum, über eine verwunschenes Geistergaleone, bis hin zu Skull Island mit Katakomben, einem riesigen Herrschaftshaus und Leuchtturm, ist alles liebevoll von Hand gezeichnet und sowohl farblich, wie auch im Detailgrad wunderschön anzusehen. Wie üblich sehen wir den Protagonistin nicht, sondern nur den jeweiligen Bereich aus ihrer Sicht, es offenbaren sich uns aber zahlreiche Details und Dinge, die man untersuchen möchte. All das wurde mit herrlichen Licht- und Partikeleffekten untermauert. Dann und wann unterhält man sich auch mit einigen Charakteren und, passend zur gruseligen Thematik, Klappergestellen. Die englische Sprachausgabe ist durchwegs gelungen und die Übersetzung in Schriftform passend, die Animation aber etwas altbacken und holprig. Lippensychronität ist definitiv etwas anderes.

In aller erster Linie handelt es sich um ein ganz klassisches Adventure- bzw. Point’ n Click Spiel. Die meiste Zeit verbringt man auf der Suche nach den passenden Gegenständen und Objekten, um voran zu kommen. Nightmares from the Deep: The Cursed Heart gibt sich dabei keineswegs streng linear. Mit neuen Objekten und Erkenntnissen muss man immer wieder auch ältere Bereiche neu durchforsten oder dort umfangreichere Aufgaben lösen. Darunter fallen zum Beispiel die Herstellung von Grog und einer Chemikalie, aber auch andere Dinge, die sich erst nach und nach offenbaren. Meist gilt es vorab einige Dinge zu besorgen. Aufgelockert wird die klassische Suche nach Objekten durch zahlreiche Minispiele und Geschicklichkeitstests. Fans der  Wimmelbild-Spiele freuen sich darüber hinaus über die Suchbilder, in denen bestimmte Gegenstände ausfindig gemacht werden müssen. Wer keine Lust darauf hat, kann diese aber auch überspringen und stattdessen Mahjong spielen.

nightmares-from-the-deep-the-cursed-heart-screenshot-03

 

Nicht zu einfach aber auch nicht schwer

Die Story, und wohl durchdachten Aufgaben sorgen dafür, dass man innerhalb der 6-7 Spielstunden wahrlich gut unterhalten wird. Zu komplex wird Nightmares from the Deep: The Cursed Heart nicht. Das meiste ist strukturiert und größer angelegte Aufgaben sind bisweilen sogar optimal dokumentiert. Man findet die Kombination des Safes, oder ergattert eine Rezeptur. Damit ist es ein Leichtes, entsprechende Zutaten zu finden oder die Reihenfolge zu beachten. Trotzdem wird man auch auf viele Hindernisse stoßen. General muss man vor allem die Suchbilder immer wieder untersuchen, da selbst besuchte Orte immer wieder was bieten. Extrem knackig wird es dennoch nicht und solange man auf dem normalen Schwierigkeitsgrad spielt, sorgt der Titel auch für genügend Unterstützung so dass man niemals frustriert zurück bleibt. Wer dagegen die Herausforderung liebt, wagt sich sogleich in den Expertenmodus, in dem weder auf den Karten noch in den Umgebungen Hinweise angezeigt werden.

Wer sich unsicher ist, sollte auf jeden Fall mal die Demo ausprobieren. Kommt selten vor, dass in der heutigen Zeit eine entsprechende Probeversion zur Verfügung steht – doch bei Nightmares from the Deep: The Cursed Heart ist dies der Fall und macht durchaus Sinn. Nicht jeder kann mit der klassischen Art der Adventure-Spiele auch wirklich was anfangen.

Nightmares From the Deep: The Cursed Heart Xbox One Announcement Trailer

 

Unser Fazit

82 %

Völlig ahnungslos packte mich das Grauen aus der Tiefe, doch nicht weil mir der berüchtigte Pirat Remington schlaflose Nächte aufgrund von Albträumen bereitete, sondern weil mich die wunderschöne Inszenierung und das wohl durchdachte Adventure-Gameplay fasziniert hat. Es ist ein ganz klassisches Point' n Click Adventure und dennoch bietet Nightmares from the Deep: The Cursed Heart reichlich Abwechslung und viel Stoff für kleinere Denkaufgaben. Allzu komplex wird es meist nicht und wer ein Auge offen hat, wird sich schnell auch auf dem Geisterschiff oder auf Skull Island zurecht finden. Wer auf der Suche nach einem gemütlichen Adventure ist, dürfte mit diesem Titel vollauf zufrieden sein. Es ist empfehlenswert. Unsichere Spieler sollten zumindest die Demo mal anspielen!

Pro

  • + Wundervolle Inszenierungen mit handgezeichneten und detaillierten Szenarien.
  • + Motivierendes Gameplay mit nicht ganz linearem Ablauf der Aufgaben.
  • + Niemals überfordernd, dennoch auf einen guten hohem Niveau angesiedelt, machen die Rätsel viel Spaß.
  • + Sehr gute Synchronsprecher, die sich wirklich viel Mühe geben.
  • + Für schmales Geld ein recht umfangreiches Abenteuer.

Kontra

  • - Animationen zum Beispiel beim Sprechen sehr holprig.
  • - Leider nur englische Synchronsprecher.
  • - Der eine oder andere Übersetzungsfehler vor allem bei den Suchbildern hat sich leider eingeschlichen.

Unsere Bewertung

Grafik
 
78 %
Sound
 
82 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
80 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • Xbox one nightmares from the deep test
  • <>nightmares from the deep xbox one
  • Nightmare deep cursed heart Ps4 test
  • PS4 neue spiel nightmare from
  • nightmares from the deep the cursed heart test
  • content
  • nightmares from the deep test

  • Nightmares from the deep Test ps4

- ANZEIGE -


*