Nuclear Dawn: Apocalypse - Test / Review - insidegames

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Nuclear Dawn: Apocalypse – Test / Review

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Veröffentlicht 6. Dezember 2011 | 20:40 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 2. Januar 2012

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Einige findige Forscher sehen es schon voraus und warnen davor, doch auch dem Durschnittsmenschen ist klar, dass alle Ressourcen unserer noch so schönen Erde endlich sind.  Momentan brauchen wir uns noch keine Sorgen darum zu machen, doch spätestens in ein paar Jahrtausenden ist es soweit. Und dann ist nichts mehr mit Zusammenhalt der Menschheit, wie es in unzähligen Katastrophen-Filmen dritter Klasse gezeigt wird. Dann kämpfen alle um Ihr Überleben. In einer solchen Zeit spielt das neulich erschienene Nuclear Dawn, was übersetzt so viel wie Nukleare Dämmerung bedeutet. Jeder Staat versucht seine Existenz zu sichern was zu einem Atomkrieg geführt hat. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, in der verseuchten Umwelt wichtige Positionen auf der Karte zu erobern.

nuclear-dawn-1 Dabei offenbart uns das Cover ein Game, welches sowohl ein Ego-Shooter als auch ein Strategiespiel sein soll. Das klingt auf den ersten Blick natürlich hochinteressant, schließlich sind beide Genres ziemlich beliebt und bekannt. Was das Ganze taugt, lest ihr im Test.

Eines vorweg, um Nuclear Dawn spielen zu können ist Steam zwingend notwendig, das bedeutet ihr braucht mindestens zur  Online-Aktivierung eine Internetverbindung. Da es sich aber um ein reinen Multiplayer-Titel handelt, sollte das eine Voraussetzung sein.   Wer das Spiel in der Handelsversion, also nicht als Download erwirbt erhält außerdem ein kleines Artbook, sowie eine Soundtrack-CD, die mit ganzen 9 Minuten Spielzeit aber eher mager ausfällt.

Nach einer kurzen Einführung, wo man euch mit den vier verschiedenen Oberklassen und mehreren Unterklassen bekannt macht, geht es dann ins erste Match gegen reale Mitspieler. Wenn man sich den Serverbrowser ansieht, erkennt man allerdings nicht viel mehr als maximal 10 aktive Spieleserver. Zwar finden sich dadurch immer ein paar Leute zum Mitspielen aber insgesamt ist die Spieleranzahl dann doch sehr klein.

Go, Go, Go!

Bevor ihr auf der Karte erscheint könnt ihr euch zwischen vier Spezialisierungen entscheiden. So ist der Attentäter mit entweder mit einem tödlichen Scharfschützengewehr oder mit einer schnellen und leisen Maschinenpistole sowie zwei Messern ausgerüstet. Dazu kommt noch seine Fähigkeit sich unsichtbar zu machen und die Gegner so von hinter zu meucheln. Der Assault-Soldat dagegen ist mit einem soliden Sturmgewehr bewaffnet und kann mithilfe seiner Wärmesicht auch Feinde hinter Mauern erspähen. Je besser ihr spielt und je mehr Kills ihr erzielt, desto höher steigt ihr in den Rängen auf und schaltet neue und stärkere Aufsätze für euere Waffen frei.

nuclear-dawn-6 Hin und wieder gibt es allerdings Balance-Probleme, da die Klasse des Technikers Raketen abfeuern kann, wodurch es leider oft zu unübersichtlichen „Rumgeballere“. Dabei ist der taktische Anspruch durchaus hoch:
Wenn die verschiedenen Einheiten perfekt miteinander agieren, das heißt sich auch per Sprachchat absprechen, welchen Kommando-Posten man als nächstes einnimmt, geht das Zusammenspiel aus Strategie und Shooter perfekt auf. Es gibt nämlich einen Kommandanten, der die ganze Karte von oben betrachten kann. Seine Aufgabe ist es wichtige Gebäude oder Hilfsgegenstände wie zum Beispiel Geschütze zu platzieren. Das deckt den Einheiten im Gefecht den Rücken.

Gibt mit Deckung

Um das Spielen im Team weiter zu verstärken müssen außerdem immer zwei Spieler an einer Basis stehen, um diese einnehmen zu können. Insgesamt gesehen hängt das Können des Teams jedoch vom Können des Kommanders ab. Und hier zeigt sich eine weitere Schwäche im Spiel, denn sobald irgendein Mitspieler auf die Idee kommt, er könnte ja alles vielbesser, kann er versuchen den Chef zu stürzen. So etwas passiert ziemlich oft und dann auch so schnell, dass man gar keine Chance hat mal in Ruhe ein paar Raketentürme an strategisch wichtigen Punkten zu errichten.

Ob von Germany nach Vegas oder Kanada

Feuergefechte könnt ihr euch auf sechs Karten in zwei Spielmodi liefern. Beim Map-Design und der Grafik hat man dabei nicht gespart. Zwar kommt es nicht an die schönen Effekte wie in Battlefield 3 ran, dafür ist die Umgebung aber abwechslungsreich und scharf modelliert. Kämpfen könnt ihr sowohl in den engen Straßen Manhattens in New York als auch in den dunklen Schächten der Londoners U-Bahn. Das verstärkt die durch den realistischen Waffensound aufgebaute Atmosphäre nochmals.   

 

Unser Fazit

68 %

Nuclear könnte sovieles sein. Ein spannender Mulitplayer-Team-Shooter mit coolem Setting und passabler Grafik. Die harte Realität ist jedoch anders. Viel zu wenige Spieler und nur wenige die den richtigen Sinn des Spiels verstehen und so auch kämpfen.

Pro

  • vier Klassen
  • sechs Karten
  • passable Grafik
  • neues Setting
  • Teamplay
  • guter Mix aus Ego-Shooter und Strategiespiel...

Kontra

  • ...wenn man denn gute Mispieler findet
  • kleiner Balance-Probleme
  • kurzer Soundtrack
  • Steam-Pflicht
  • Punkt 5

Unsere Bewertung

Grafik
 
72 %
Sound
 
81 %
Steuerung
 
67 %
Gameplay
 
82 %
Multiplayer
 
41 %
Spielspaß
 
ja %

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