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Peggle 2 – Test / Review

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Veröffentlicht 21. Januar 2014 | 17:48 Uhr von Sandra

Peggle-2-Box-Art

„Bjorn is back“ … das inzwischen zum Headbanger mutierte Einhorn lädt einmal mehr dazu ein, eurem Puzzle-Sucht-Gen nachzugeben. Bjorn ist das Aushängeschild des beliebtesten Puzzler Peggle. Teil 1 ging erfolgreich rund um die Welt und ist so gut wie auf jeder Plattform spielbar, u.a. auf DS, iPhone, iPad, PC oder auch Xbox 360. PopCaps Nachfolger, Peggle 2, ist erst einmal exklusiv Microsofts Next-Gen-Konsole Xbox One vorbehalten. Ob und wann weitere Plattformen folgen, steht derzeit noch nicht fest. Aber daran stören wir uns jetzt erst einmal nicht, sondern gehen dem Geschicklichkeitsspiel auf den Grund und gemeinsam finden wir heraus, ob auch Peggle 2 nach wie vor ein wahrlich kugeliges Vergnügen ist.

Immer noch das gleiche …

… und das ist per se nicht schlecht, ganz das Gegenteil ist der Fall. Peggle 2 bleibt seinen Wurzeln treu. Nach wie vor gilt es mit einer gewissen Anzahl an Spielbällen ein Feld voller blauer und roter Kugeln bestmöglich leer zu räumen. Im Ganzen warten jedoch leider nur noch fünf (vormals zehn) verschiedene Peggle-Meister darauf euch als neue Lehrlinge zu begrüßen. Neben Bjorn, dem Einhorn, gibt es beispielsweise noch Berg, den Yeti oder auch Jeffrey, den Troll oder die mysteriöse Luna. All diese Figuren besitzen unterschiedliche Spezialfähigkeiten, die euch das Abräumen der Spielfelder erleichtern sollen. Um diese Fähigkeiten aktivieren zu können, müsst ihr die grünen Kugeln (zwei sind pro Spielfeld verfügbar), die sich oft gern vertrackt im Gewusel der blauen und roten Kugeln befinden, treffen. Spielt ihr mit Bjorn, gibt es Richtungshilfen und ihr könnt ersehen, wie eure Spielkugel bestmöglich abgeschossen werden kann. Berg hingegen schmeißt große Felsen und Luna macht blaue Kugeln durchlässig. Die Sonderfunktionen sind aber immer nur kurzzeitig verfügbar, d.h. sie halten maximal zwei Runden an.

peggle-2-screenshot-01

 

Glück und Können

Auch Peggle 2 ist wieder ein Stück weit ein Glücksspiel, allerdings hilft auch Koordination und gezieltes Spielen ein großes Stück weiter. Im Vergleich zum Vorgänger ist Peggle 2 nicht mehr ganz so krass von Kollege Zufall abhängig und es liegt doch wieder etwas mehr in des Spielers Hand, wie erfolgreich (oder auch nicht) er die Spielfelder abräumt. Das berühmte Quäntchen Glück (manches Mal auch etwas mehr) braucht es trotzdem.

In jeder Runde geht es darum vorzugsweise die roten Kugeln, welche als Ziel definiert sind, vom Spielfeld zu räumen. Dafür stehen zehn Spielbälle zur Verfügung. In den meisten Fällen ist das recht einfach und deshalb gibt es verschiedene Formen an Herausforderungen. Diese sind zum einen Level bezogen und zum anderen hat jeder Meister noch seine ganz eigenen Prüfungen.

Die Level bezogenen Vorgaben sind sogenannte optionale Ziele, da ihr eine bestimmte Punktzahl erreichen oder das Level mit einer vorgegebenen Anzahl an Spielbällen beenden müsst. Im Ganzen gibt es 180 optionale Aufgaben, aufgeteilt auf die fünf Meister und ihre jeweils zehn Level. Abgesehen von Übung und einem gewissen „virtuellem Billard spielen“ helfen vor allem hohe Punktzahlen weiter. Erreichen könnt ihr diese z.B. durch besonders coole Kombos, bei denen vorzugsweise noch Multiplikatoren-Kugeln (rosa/pink-farbene Kugeln) einbezogen werden. Diese stehen in jeder Runde mit jeweils zwei Stück an immer verschiedenen Orten zur Verfügung. Je höher eure Punkte pro Schuss ausfallen, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr eine Extra-Kugel abstauben könnt.

Habt ihr den Kampagnen-Modus einmal abgeschlossen, könnt ihr jederzeit die ergänzenden Prüfungen angehen. Jeder Meister hat wieder zehn Prüfungen für euch parat, im Ganzen als 60 Aufgaben. Dabei geht es auch u.a. um Punktzahlen, allerdings eine möglichst niedrige zu erzielen oder bestimmte Schüsse erfolgreich zu meistern, etc.

peggle-2-screenshot-07

 

Wenn das Einhorn headbangt …

… und der Yeti blank zieht, dann wart ihr auf jeden Fall einmal erfolgreich. Zum anderen beweisen die Charaktere, wie witzig sie und im Gesamten das Spiel optisch geworden ist. Bunte, freche Comic-Grafik, dazu stimmige Effekte in Form von Regenbögen und anderen Details stehen Peggle 2 gut zu Gesicht. Die Optik ist in sich einfach gehalten, da beißt die Maus keinen Faden ab, aber sie zweifelsfrei sauber, ordentlich, ohne Macken und einfach liebevoll gestaltet. Die FX Sounds als auch die musikalische Untermalung passen wieder wie der berühmte Allerwerteste auf Eimer, so dass visuell in Kombination mit der Akustik ein stimmiges Gesamtbild entsteht.

Viel wichtiger als das Aussehen ist allerdings, dass die Kollisionsabfrage ohne Beanstandungen ist. Das ist überaus wichtig, denn nur wenn die stimmt, können die Spielfelder gut geleert und die Aufgaben auch wirklich erfüllt werden. Dazu funktioniert die Steuerung mit Controller einwandfrei. Es können nicht nur grobe Züge (Analogstick) dirigiert werden, es ist auch jederzeit mittels der Schultertasten eine Feinjustierung möglich, so dass ihr in fein nuancierten Stufen an der Richtungsschraube drehen könnt.

Wer überdies mit anderen Spielern auf Highscore-Jagd gehen möchte, kann dies im Multiplayer tun. Zwei bis vier Spieler können, wie bereits im ersten Peggle, in Online-Partys gegeneinander antreten. Zudem gibt es via Xbox Live wechselnde Tages- und Wochen-Herausforderungen, zumeist Online, die optional gespielt werden können.

Unser Fazit

80 %

Peggle 2 ist, wie sein Vorgänger auch, ein liebevoll inszeniertes Puzzle-Game, das optisch überzeugt und spielerisch einfach nur süchtig macht. Gut gefällt uns, dass im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger etwas leichter, kalkulierbarer geworden ist. Trotzdem braucht es nach wie vor ein glückliches Händchen, wollt ihr als Spieler erfolgreich sein. Und genau diese Mischung macht es einfach aus. Peggle 2 können wir jedem (Xbox One)-Spieler empfehlen, der mit dem Genre Puzzle / Geschicklichkeit etwas anfangen kann.

Pro

  • + gut gemachte Comic-Grafik
  • + humorvoll inszeniert
  • + ordentlicher, wenn auch abgespeckter Spiel-Umfang
  • + einfaches Spielprinzip
  • + SmartGlass wird unterstützt

Kontra

  • - zusätzliche Master gibt es nur gegen harte Währung
  • - außer optisch keine wesentlichen Neuerungen gegenüber Teil 1
  • - manches Mal zu Glückabhängig

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
78 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
85 %

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