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Pilotwings: Resort im Test

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Veröffentlicht 9. Mai 2011 | 18:15 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Pilotwings Resort Logo 150x150

Pilotwings hat seinen Ursprung auf dem SNES. Später wurde auch der Nintendo 64 mit einem Ableger beglückt und jetzt, Jahre später, ist zum Launch vom Nintendo 3DS der dritte Teil im Handel erschienen. Kann Pilotwings: Resort die Vorurteile eines mageren Nintendo 3DS Launch verbannen? In unserem Test gehen wir dieser Frage nach.

Flieg Vögelchen, flieg!

So oder so ähnlich starten wir mit gespannten Augen unsere ausgiebige Bemusterung von Pilotwings: Resort. Wer sich schon länger im Nintendo Sektor bewegt, für den wird die „Wuhu“-Insel kein unbekannter Fleck sein. Bereits in Wii Sports Resort durfte der Spieler die kleine aber feine Insel unsicher machen und bis in die letzten Winkel untersuchen. Es spielt gar keine Rolle ob ihr die Insel kennt oder nicht, innert kurzer Zeit werdet ihr die Insel so gut wie eure Hosentaschen kennen. Interessanter ist dagegen die Information, dass der Spieler als Pilot in die Rolle seines Mii schlüpft. Ähnlich wie auf der Nintendo Wii darf man auch auf dem Nintendo 3DS seinen persönlichen Charakter erstellen.

Der Missionsmodus

Nintendo nimmt dem Spieler die Qual der Wahl aus verschiedenen Spielmodi ab. So besteht die Auswahl nur aus zwei unterschiedlichen Modi: „Missionsmodus“ und „Freiflugmodus“. Im Missionsmodus, der Name sagt es eigentlich schon, muss der Spieler einige Missionen und Aufgaben lösen. Je nachdem wie gut der Spieler seine Mission erledigt hat, werden beim Missionsabschluss ein bis drei Sterne verteilt. Drei Sterne sind das Maximum und das Ziel der Übung. Es ist aber Vorsicht geboten, denn jeder noch so kleine Fehler wie z.B. eine zu harte Landung oder das berühren eines Rings wird hart bestraft.
Der Missionsmodus beginnt ganz harmlos mit „Durchfliege zahlreiche Ringe“, „Lande auf der Plattform A“ oder „Sammle 10 Kapseln ein“. Im späteren Spielverlauf werden die Missionen zunehmend abwechslungsreicher und schwieriger. Das Spiel beinhaltet rund 39 Missionen die später von „Verfolge Flugzeug Y“ über „Lösch das Feuer“ bis zu „Liefere das Paket ab“ reichen. Um für genügend Abwechslung zu sorgen, werden alle Register gezogen. Doch leider hat das auch so seine Schattenseiten. Gerade im fortgeschrittenen Spiel werden die Missionen auch zunehmend knackiger und schwerer. Wer seinem Piloten keine haarscharfen und schnellen Anweisungen geben kann, wird mehrere Versuche für eine „Drei Sterne“-Bewertung brauchen.

Freiflugmodus? Bitte was?

Der zweite Spielmodus ist der „Freiflugmodus“ und macht seinen Namen keine Ehre. Wer das Gefühl hat er kann lässig durch die Luft brausen und die Insel aus verschiedenen Perspektiven betrachten ist falsch gewickelt. Leider ist der Name „Freiflugmodus“ völlig irreführend und alles andere als eine Freifahrt. In einem happigen 2-Minuten Zeitlimit gilt es die Insel nach Objekten wie zum Beispiel Ringe oder Ballons abzusuchen. Wer fleissig Ballons zerstört darf länger „frei“ um die Insel kurven. Es lassen sich auch einige hübsche Sammlerobjekte als 3D-Modelle freischalten. Für Sammler eine nette Dreingabe und für alle Anderen unnütz.
Leider ist der Umfang ein wenig zu kurz was sich in allen Bereichen wiederspiegelt. Am Anfang fliegt der Spieler nur tagsüber. Im späteren Verlauf wird auch mal bei Nacht oder im Abendrot geflogen. Ein paar sehr auffällige Wetterwechsel hätten dem Spiel sicherlich mehr Tiefe und ganz neue Ansätze verschafft.

Was darf es sein?

Auch die drei unterschiedlichen Fluggeräte (Flugzeug, Jet-Pak und Gleiter), in denen ihr die meiste Zeit verbringt, schlagen in die gleiche Kerbe. Jedes der drei Vehikel hat seine Vor- und Nachteile.
So zum Beispiel kann das Flugzeug schnelle Manöver wie nach oben, nach unten, nach rechts oder nach links ausführen ohne auf das Wetter angewiesen zu sein oder innert kurzer Zeit richtig schnell beschleunigen. Dafür ist das Flugzeug für engere Passagen alles andere als geeignet. Mit dem Flugzeug kann der Spieler sogar einige kleine Tricks wie zum Beispiel eine Rolle ausführen oder gefährliche Geschosse abfeuern.

Der Gleiter stellt eine ganz besondere Herausforderung dar und ist wohl auch mit Abstand das kniffligste Flugvehikel. Der Spieler ist zwingend auf Windböen angewiesen. Auf der Karte sind zwar schön alle Windböen früh erkennbar, aber es ist trotzdem kein einfaches Unterfangen die Böe auch zu erwischen und zusätzlich durch die ganzen Ringe zu fliegen oder Kapseln einzusammeln. So endet das Unterfangen schnell in Ärger und Frust.

Das Jet-Pak ist das letzte Vehikel im heiligen Bund. Hier sollte immer ein Auge auf dem Benzinverbrauch liegen. Der Tank hat nur eine begrenzte Reichweite und kann unter Umstände schnell zur Neige gehen. Der grosse Vorteil am Jet-Pak ist die Wendigkeit. In engen Höhlen lässt sich das „Flugobjekt“ gut steuern, was dem Spieler aber eine Menge Fingerspitzengefühl abverlangt.
Für jede der drei Varianten gibt es jeweils noch eine verbesserte Variation mit mehr Power im Hintern.

Ist die Mission 3D geglückt?

Das ist wohl mit unter einer der spannendsten Frage zu Pilotwings: Resort. Wahrscheinlich werden viele Nutzer noch keinen Nintendo 3DS in den Händen gehalten haben und schon vom ersten 3D Effekt geblendet sein. Doch der 3D Effekt ist richtig gut gelungen und nützlich zugleich. Durch den 3D Effekt konnte ich oftmals besser abschätzen ob ich noch ein bisschen näher an die Plattform fliegen muss um punktgenau zu landen oder ob ich noch zu weit entfernt war. Wie bei jeder schweren Neuerung ist alles zuerst „WOW“ und schon nach kurzer Zeit völlig normal, als würde das Feature schon seit Jahren bestehen. Für zukünftige Spiele wird der 3D-Aspekt eine interessante Spielerweiterung und ein einmaliges Spielerlebnis vermitteln, da bin ich mir sicher! Wem übrigens übel oder schlecht vom 3D Effekt wird, der kann mit einem Schalter einfach die Stärke herabsetzen oder ganz ausschalten, wirklich überlebensnotwendig ist er schliesslich nicht.

Technisch ist Pilotwings: Resort weder ultramies noch obergenial. Es ist allerdings schon beachtlich was die neue Hardware an grafischer Power mit sich bringt. Obwohl keine filmreifen Zwischensequenzen oder besondere Effekte ins Spiel integriert sind, sieht das Spiel ganz nett und besser als ein übliches NDS-Spiel. Die Grafik ist in allen Belangen sehr schlicht gehalten, das war auch schon in der Nintendo 64 Fassung so, und ist nicht ein euphorisches Grafikfeuerwerk. Die musikalische Untermalung ist solide, wird aber auf Dauer langweilig und eintönig. Ein schlauer Fuchs würde auf die Musik verzichten, was gar eigentlich gar keine dumme Idee ist, nur gehen dann die wunderbar passenden Naturklänge auch verloren.

Unser Fazit

70 %

Das Comeback ist geglückt! Ich zähle Pilotwings: Resort zu den besseren, oder sagen wir mal interessanteren, Starttitelen des Nintendo 3DS Launch. Fans der bekannten Franchise und Neulinge werden sicherlich ihre Freude, mit diesem guten Starttitel haben, zumindest für eine kurze Zeit. Es ist ein tolles Gefühl durch die Luft zu gleiten oder mit einem Jet-Pak durch enge Höhlen zu rauschen. Der 3D Effekt ist dabei beeindruckend und richtig gut eingefangen. Auch die abwechslungsreichen Missionen sorgen für reichlich Spielspass. Nach 39 Missionen ist die Luft dann draussen und die Motivation für einen erneuten Durchgang oder um Highscores zu knacken fehlt komplett. Zwei unterschiedliche Spielmodi, davon ist einer nicht einmal das was er zu sein scheint, sind schon arg wenig und ein Multiplayermodus fehlt komplett! Wer sich mit dem mageren Umfang und der kurzen Spieldauer abfinden kann, erhält einen qualitativ guten Launchtitel serviert.

Pro

  • 3D Effekt ist sehr gut
  • Mii Intergration
  • abwechslungsreiche Missionen
  • präzise Steuerung
  • hübsche Optik

Kontra

  • kurze Spieldauer
  • wenig Spielmodi (nur 2 Stück)
  • "nur" drei Vehikel

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
70 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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