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PlayStation Allstars: Battle Royale – Test / Review

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Veröffentlicht 27. November 2012 | 17:17 Uhr von Lasse

PlayStation All-Stars Battle Royale

Mit der Veröffentlichung von PlayStation Allstars: Battle Royale wagt Sony einen Schritt in das Genre der Beat’em Ups und versucht sich dort zu etablieren. Ein großes Vorhaben dass der Publisher hier an den Tag legt, denn auf dem hiesigen Spielemarkt sind schon etliche Prügel-Spiele erhältlich. Viele von ihnen haben sich bereits einen Namen gemacht und lassen kaum Platz für Neues. Ohne eine zündende Idee oder einem innovativen Konzept lässt sich hier kein Blumentopf mehr gewinnen. Nun gut, PlayStation Allstars: Battle Royale sprüht nun nicht gerade vor Innovation, braucht sich aber keinswegs verstecken. Wir bekamen die Möglichkeit, das Spiel ausgiebig zu testen und auf die Probe zu stellen. Was dabei herum gekommen ist und für wen sich dieser Titel eignet, versuchen wir euch in den folgenden Zeilen ein wenig näher zu bringen.

Mit der Masse kommt der Spaß!

PlayStation Allstars: Battle Royale verkörpert nicht das altbekannte Prinzip, welches man mit einem Beat’em Up assoziiert. Diese Tatsache wirkt sich vor allem auf die Kämpfe aus, die sich deutlich von anderen genregleichen Titeln abheben. Den klassischen Kampf Mann gegen Mann sucht man hier vergebens. Die Devise lautet: jeder gegen jeden! Ihr wählt euch demnach einen Kämpfer aus und tretet dann in den unterschiedlichsten Arenen gegen bis zu drei andere Spieler an. Herrscht am Anfang noch das Chaos, kommt mit steigender Spielerfahrung der Durchblick und ihr fangt an das actionreiche Treiben zu genießen.

Damit ihr nicht alleine gegen eure Widersacher in den Kampf schreiten müsst, habt ihr Zugriff auf eine Vielfalt von Kämpfern. Angefangen bei Nathan Drake (Uncharted) und Kratos (God of War), bis hin zu Sweet Tooth (Twisted Metal) oder Jak (Jak & Daxter) stehen euch ganze 20 Charaktere aus dem PlayStation-Universum zur Verfügung. Jeder Kämpfer besitzt seine eigenen, für ihn typischen Moves und unterscheidet sich in seiner Spielweise deutlich von den anderen. So kann gewährleistet werden dass jeder Spieler auf seine Kosten kommen und seinen persönlichen Liebling ausloten kann.

Ein abwechslungsreiches Gemetzel

PlayStation All-Stars Battle Royale Vielfältig geht es auch in den verschiedenen Arenen zu, welche von den Spielen der Kämpfer inspiriert worden sind. Diese wurden nicht nur liebevoll designed, sondern sind auch ohne größere Probleme den jeweiligen Akteuren zuzuordnen. Dabei spielen sich die Kämpfe beispielsweise in den Tiefen des Hades oder in luftiger Höhe, im Laderaum eines Passagierflugzeuges ab. Damit keine Langeweile auftritt verändert sich stetig der Aufbau aller Arenen und stellt euch somit vor ungeahnte Hindernisse. So müsst ihr unter anderem ein paar Quizfragen lösen, während eure Gegner keineswegs aufhören euch an die Gurgel zu gehen oder ihr weicht den harten Schlägen des mächtigen Hades aus, um nicht bewegungsunfähig gemacht zu werden.

Bei PlayStation Allstars: Battle Royale werden neben den Kämpfern und Arenen auch unterschiedliche Spielmodi angeboten, die den Spieler durchaus zu beschäftigen wissen. Entscheidet ihr euch zu Beginn für ein Solospiel, habt ihr zum Beispiel die Möglichkeit den Arcade-Modus in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu durchlaufen. Dabei wird jeder Kämpfer mit seiner eigenen kleinen Geschichte bedacht und bekommt sogar einen Rivalen kredenzt, der vor dem eigentlichen finalen Bosskampf aus dem Weg geräumt werden will. Für die nötige Abwechslung sorgen im Singleplayer die Kampfübungen, welche in die Rubriken „Allgemein“ und „Charakter“ eingeteilt sind. Letztere bietet für jeden Charakter 23 Herausforderungen bei denen man, je nach Schwierigkeitsgrad bis zu drei AP-Punkte sammeln kann. Diese werden benötigt, um die jeweils nächste Herausforderung freizuschalten. Darüber hinaus bietet der Titel auch einen Tutorial- und Training-Modus, in dem ihr euch in aller Ruhe und ohne Druck mit dem Spiel vertraut machen könnt.

Ganz klar für den Multiplayer konzipiert

PlayStation All-Stars Battle Royale Der Singleplayer-Part wird euch zwar die ein oder andere Stunde beschäftigen, ist aber gewiss nicht der Bestandteil des Spiels, auf den am meisten Wert gelegt wurde. PlayStation Allstars: Battle Royale entfaltet erst mit mehreren realen Spielern sein volles Potenzial und sorgt so für witzige Stunden mit Freunden oder völlig Fremden. Dabei ist es egal ob ihr euch mit drei Freunden daheim prügeln oder aber ein paar Gegner in den weiten der virtuellen Realität aufmischen möchtet.
Während es in einem bewerteten Ranglisten-Spiel immer mit vier Spielern zur Sache geht, habt ihr bei einem freien Spiel die Qual der Wahl. Darf es ein 2 vs. 2 sein oder schließt ihr euch lieber der normalen „Schlägerei“ an? Egal für welchen Spieltypen ihr euch hier entscheidet: alle Kämpfe werden nicht gewertet. So kann ein Verlustgeschäft von vornherein ausgeschlossen und in Ruhe online ein paar Erfahrungen gesammelt werden.

Habt ihr euch online ordentlich ausgetobt bekommt ihr, vorausgesetzt ihr nehmt an einem Ranglisten-Spiel teil für jeden Sieg ein paar Rangpunkte. Diese verhelfen euch dazu, mit eurem Charakter aufzusteigen und verschiedene Dinge wie beispielsweise neue Minions, Bilder oder Kartenhintergründe zu erhalten. Diese könnt ihr unter dem Menüpunkt „Anpassen“ direkt ansehen und aktivieren. Die Entwickler haben sich für diesen Bereich des Spiels ohnehin die Mühe gemacht und sich ein paar nette Gimmicks ausgedacht. Neben den bereits angesprochenen Bildern und Hintergründen für eure Online-Profilkarte könnt ihr auch das Aussehen der Charaktere bestimmen. Neue Outfits und Farben können während des Spielverlaufs freigeschaltet werden und machen die Recken ein weniger individueller.

Der Teufel liegt im Detail

PlayStation All-Stars Battle Royale Auch optisch braucht sich PlayStation Allstars: Battle Royale nicht vor der Konkurrenz fürchten. Die Entwickler haben auf viele Details geachtet, was sich vor allem im Design der Arenen widerspiegelt. Während den Kämpfen fällt es oft schwer sich auf das eigentliche Kampfgeschehen zu konzentrieren, da im Hintergrund ständig etwas passiert. Dabei liegen nicht nur visuelle Änderungen an der Tagesordnung. Im „Traumland“ von Little Big Planet zum Beispiel fangt ihr auf einer ebenen Fläche an und innerhalb weniger Minuten wird euer Bewegungsfreiraum durch das Platzieren von diversen Objekten und Fallen weiter ausgebaut. Doch nicht nur bei der grafischen Umsetzung haben die Mannen von SuperBot Entertainment Wert aufs Detail gelegt, denn auch musikalisch gibt es ganz gut etwas auf die Ohren – natürlich im positiven Sinne! Viele Musikstücke aus bekannten Playstation-Titeln haben den Weg in das fertige Spiel gefunden. Unter anderem auch das unverwechselbare Uncharted-Theme, welches euch in einer der Arenen begleitet. Neben den eben angesprochenen Musikstücken wurden auch eine Reihe neuer Songs integriert, die wirklich passen und sich animierend auf das Kampfgeschehen auswirken. Alles in Allem macht der Titel musikalisch sowie optisch eine gute Figur.

Unser Fazit

82 %

Auch bei PlayStation Allstars: Battle Royale ist längst nicht alles Gold was glänzt. Der Singleplayer beispielsweise macht Spaß aber verliert schnell an Luft. Natürlich reißen die Herausforderungen oder der Trainings-Modus einiges raus aber wirklich Zeit verbringt der Spieler nur mit dem Arcade-Modus, um die zig Trophäen zu erspielen. Das ist aber keine schlimme Sache, denn der Fokus liegt ganz klar auf dem Multiplayer-Part des Spiels. Wenn man sich zu viert ins Online-Getümmel stürzt oder am Wochenende mit Freunden zu Hause auf der Couch die Fetzen fliegen lässt dann kommt schon einiges an Spaß und guter Laune zum Vorschein. Generell würde ich diesen Titel nur Spielern ans Herz legen die sich mit anderen auseinandersetzen wollen, denn Einzelspieler kommen hier leider nicht auf ihre Kosten. Die Steuerung geht leicht von der Hand und lässt sich schnell verinnerlichen, beschränkt sich dabei jedoch auf eine Hand voll Moves und kann nicht mit Genregrößen wie „Street Fighter“ konkurrieren. Dennoch kann man mit PlayStation Allstars: Battle Royale relativ wenig falsch machen. Spätestens, wenn man sich auf das Spiel einlässt, die Online-Gefechte genießt und das Spiel nicht allzu ernst nimmt dann ist es eine durchaus lohnenswerte Investition.

Pro

  • + 20 Charaktere
  • + Viel Liebe zum Detail
  • + Dank Cross-Play auch gegen Vita-Version spielbar
  • + Viele freischaltbare Extras
  • + Große Arenen
  • + Persönliche Geschichte je Charakter

Kontra

  • - Manchmal etwas unübersichtlich
  • - Charakter-Sprüche wiederholen sich öfter
  • - Arcade-Modus schnell langweilig
  • - Keine wirkliche Story

Unsere Bewertung

Grafik
 
86 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
86 %
Spielspaß
 
80 %

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Kommentare

  • Furz2505 sagt:

    Ich will endlich den anderen Charakteren von Sony (vorallem den etwas älteren) was auf die Fresse geben.

  • RFHase sagt:

    Macht ordentlich Laune das Game!

  • banlieue sagt:

    kratos vs drake! duell der giganten.

    @furz… älteren?

  • Marshel87 sagt:

    Klasse Spiel für gemütliche Abende mit Bier und Kumpels :) Endlich mal eine Abwechslung zum immer gleichen Fifa/PES Abend!

  • pallinio sagt:

    Ich finds cool, das man beim Kauf der PS 3 Version eine Vita Version dazu bekommt! Klasse Aktion!

  • brunnen153 sagt:

    Sehr interessantes Spiel, hätte ich doch nur eine Playstation :(

  • TheBlinkman sagt:

    Super Partyspiel, aber alleine ist es relativ unlustig.

  • reishasser sagt:

    reishasser sagt :

    scheint ein schöner Super Smash Bros. clon für die sony jünger zu sein

    :-)

  • BigLink sagt:

    Das ist ein super Beitrag

  • Cratter13 sagt:

    Sieht wirklich gut aus und aus Mangel an Super Smash Bros. (Brawl) Alternativen muss ich es einfach mal anspielen. Immerhin schonmal ein Weg in die richtige Richtung für neue Spieleserien auf Sonys Konsole.

  • Furz2505 sagt:

    @Banlieue&RFHase:

    Reibt mir noch schön unter die Nase, dass ihr das Spiel spielen könnt -.-
    Naja, vll muss ich es mir eben so kaufen um gegen Banlieue und Frosch anzutreten und zu vernichten :evil:

  • Soulwounds sagt:

    Klasse Game und mal ein etwas anderes Prügelgame :)

  • Porky sagt:

    Na hoffentlich eignet es sich wirklich als Party-Spiel – hoffen wir mal das beste :)

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