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Pokémon X – 3DS Test / Review zur Handheld Version

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Veröffentlicht 4. Oktober 2013 | 17:00 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 15. Oktober 2013

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In weniger als einer Woche feiern die rote und die blaue Edition der ersten Generation der Pokémon Spiele hier in Europa ihren 14. Geburtstag. Für viele Kinder und Jugendliche der 90er gehörten diese ersten Ausgaben der Serie einfach zu der Zeit damals dazu. Jetzt sind wir hier, mehr als eine Dekade später, und in einer Woche erscheinen mit Pokémon X und Y die ersten beiden Editionen für Nintendos aktuelle Handheldgeneration.

Dank der Power des 3DS gibt es besonders im grafischen Bereich grosse Änderungen, denn zum ersten Mal sind sowohl die Spielwelt als auch die kämpfenden Pokémon in 3D gestaltet. Es warten neue Monster in einer neuen Region, die neuen Mega-Entwicklungen halten Einzug und bei PokémonAmi kann man gezielt eine Vertrauensbindung zu seinen Monstern aufbauen. Passt das alles überhaupt zusammen? Das haben wir in Pokémon X auf dem 3DS heraus gefunden!

Schnapp sie dir alle (oder zumindest fast alle)!

Wie gewohnt wird man von einem Professor dazu auserkoren, ein Pokémon-Trainer zu werden. X und Y spielen in einer neuen Region namens Kalos. Diese wurde ganz klar Frankreich nachempfunden und die Hauptstadt der Region ähnelt Paris sehr stark, Eiffelturm-Abklatsch inklusive.

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Vom berühmten Professor Plantan erhält man zu Beginn des Spiels einen Pokédex und eines von drei Starterpokémon. Diese folgen der Tradition und gehören jeweils einem der drei klassichen Elemente an. Igamaro gehört zum Pflanzen-Typ, Froxy ist ein Wasser-Typ und Fynx ist ein Feuer-Pokémon. Sehr cool ist, das man nicht nur diese Starterpokémon erhält. Sehr früh im Spiel bekommt man die Möglichkeit eines der drei originalen Starterpokémon zusätzlich zu erhalten. Wer also Bisasam, Glumanda und Shiggy in seinem Team haben will, der bekommt im Verlauf der Geschichte diese Möglichkeit. Im Prinzip hat man dann zwei Hauptaufgaben die man erfüllen sollte: den Pokédex so gut wie möglich füllen indem man so viele Pokémon wie nur möglich fängt und zum Champion der Kalos Region werden. Dazu muss die ganze Region bereist werden, denn 8 Arenameister warten nur darauf besiegt zu werden. Erst wenn man alle besiegt und ihre Orden hat, bekommt man überhaupt die Chance zum Champ zu werden. Natürlich gibt es noch viele andere Abenteuer zu erleben und Geheimnisse zu lüften!

Der Allerbeste wie keiner je zuvor

Das was am Wichtigsten ist, ist eigentlich seit jeher gleich geblieben im Großen und Ganzen. Noch immer kann man bis zu sechs Pokémon in seinem Team haben. In der Regel finden 1 gegen 1 Kämpfe statt, bis ein Trainer keine Pokémon mehr mit Lebenspunkten in seinem oder ihrem Line-Up hat. Alternativ kann es auch zu 2 gegen 2 Kämpfen kommen, was zwar relativ selten der Fall ist, aber eine gute Abwechslung bietet.

Das Kampfsystem basiert auf einem Schere-Stein-Papier Prinzip. Nur gibt es nicht nur drei Möglichkeiten, sondern ganze 18! Wasser-Pokémon sind besonders effektiv gegen Feuer-Pokémon, diese sind jedoch sehr effektiv gegen Pflanzen-Typen. Alle 18 Typen haben unterschiedliche Effekte aufeinander, wie eineinhalb oder doppelten Schaden. Eine Neuerung in dieser Generation ist der neu eingeführte Feen-Typ. Beispielsweise gehört Pummeluff dazu, weshalb auch alteingesessene Veteranen sich an neuen Möglichkeiten erfreuen dürfen!

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Die Kämpfe an sich sind rundenbasiert. Zwei Pokémon stehen sich gegenüber und jedes verfügt über bis zu vier Attacken. Beide Trainer wählen eine Attacke, welche dann ausgeführt werden. Wie das dann ausfallen wird, hängt ganz von den Werten der beiden Pokémon ab. Es greift zuerst das Pokémon mit der höheren Geschwindigkeit an, es sei denn man nutzt eine bestimmte Attacke die immer zuerst ausgeführt wird. Wie viel Schaden ausgeteilt wird, hängt natürlich vom Typ der beiden Pokémon aber auch von ihren Angriffswerten ab. Zudem gibt es auch noch Angriffe die bestimmte Statuswerte verursachen können. Vergiftete oder verbrannte Pokémon nehmen am Ende von jeder Runde ein bisschen Schaden, bei paralysierten Monstern besteht die Chance das sie nicht angreifen können und verwirrte Pokémon können sich sogar mit ihren eigenen Angriffen treffen.

Im Allgemeinen könnte man sagen, das Pokémon an der Oberfläche simpel genug ist. Deshalb kommt auch der Erfolg, denn eigentlich jeder kann es in die Hand nehmen, sofort loslegen und Erfolg haben. Aber wer ein wenig an der Oberfläche kratzt, wird eine schier überwältigende Masse an Möglichkeiten finden. Wer es richtig anstellt, kann unglaublich starke Pokémon mit den besten Werten überhaupt züchten und trainieren. Das ist zwar für die Story nicht allzu wichtig, im Mehrspielermodus jedoch umso mehr. Wer aber sich aber um diesen Schmarn nicht kümmern will, der kann das Spiel theoretisch mit den ersten 6 Pokémon die man erhält, spielen.

Die Reise durch die große weite Welt

Auf dem Weg die acht Orden zu sammeln, reist man durch eine ganze Region. Das ist auch bitter nötig, denn nur auf diesen Reisen kann man neue Pokémon fangen und sein Team weiter trainieren. Läuft man in der Spielwelt durch hohes Gras, dann kann es passieren das man in einen Zufallskampf mit einem wilden Pokémon geworfen wird. Diese kann man dann fangen. Man muss sie nur genug schwächen, denn dann kann man sie mit einem Pokéball fangen! Jedes Gebiet beheimatet andere Pokémon. Gewisse lassen sich nur in Wäldern finden, während anderen nur in Höhlen fangbar sind. Während der ganzen Reise trifft man immer wieder auf neue Pokémon. Davon gibt es auch genug, denn insgesamt gibt es mit dieser Generation schon über 700! Diese lassen sich aber nicht alle in jedem Spiel fangen. So sind bestimmte Monstern nur in X bzw. Y zu finden. Wer wirklich alle haben will, der muss mit anderen Spielern tauschen!

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In der großen Spielwelt trifft man aber nicht nur auf wilde Pokémon. Die Wege sind fast schon gespickt mit anderen Trainern, welche einen bei Sichtkontakt zu einem Duell fordern. Das ist auch gut so, denn für jedes besiegte Pokémon erhält der eigene, kleine Kämpfer Erfahrungspunkte. Dadurch steigen sie im Level auf. Auf diese Weise verbessert man ihre Werte und erlernt neue Attacken. Es kann regelrecht zu einer Sucht werden immer neue Pokémon zu fangen und zu trainieren, worin auch der wohl größte Reiz der Reihe liegt. Dieser Sammel- und Verbesserungstrieb wird auch bei Pokémon X und Y richtig stimuliert.

Hat man seine Pokémon erst genug aufgelevelt, dann werden sich diese weiterentwickeln. Dadurch werden sie noch stärker, verändern ihr Aussehen und können je nach dem sogar ihren Typ ändern oder einen zweiten hinzugewinnen. Eine große Neuerung in X und Y sind die Mega-Entwicklungen. Gibt man bestimmten Pokémon einen Mega-Stein, dann können sich diese innerhalb von Kämpfen weiter verändern! Was es sich aber genau mit diesen Mega-Steinen, wo ihr sie findet und wie genau nutzt, müsst ihr aber schon selbst herausfinden. Es ist an dieser Stelle auch noch erwähnenswert, das es in beiden Versionen verschiedene Mega-Entwicklungen gibt. So gibt es beispielsweise ein Mega-Mewtu X und ein Mega-Mewtu Y.

Neben den Kämpfen mit wilden Pokémon und Trainern, gibt es aber noch andere Aktivitäten. Manchmal wollen kleine Rätsel gelöst werden. So muss man im ersten Drittel des Spiels einmal ein entflohenes Pokémon mit zwei Charakteren in eine Sackgasse treiben, damit es nicht mehr entkommen kann. Passagen dieser Art sind zwar nicht schwer, lockern das Spielgeschehen aber auf und dauern auch nie zu lange. Ansonsten kann man seinen eigenen Trainer mit neuen Kleidern und Accessoires ausstatten oder im PokémonAmi Modus eine engere Verbindung zu seinem Team aufbauen. Das gestaltet sich dann so, das man eines von drei Minispielen spielt. Schließt man diese erfolgreich ab, erhält man dafür kleine Cupcakes die man dann per Touch-Screen an seine Monster verfüttern kann. Die Minispiele sind ganz unterhaltsam und da sie sogar einen positiven Effekt haben können, sollten sie auch gespielt werden. Wer keine Lust darauf hat muss es aber nicht machen und verpasst keine allzu wichtigen Ereignisse.

Den Taschenmonstern Leben eingehaucht

Ganz ehrlich: meine Pokémon zum ersten Mal richtig in 3D, sogar mit dem 3D Effekt des Handhelds in Aktion zu sehen, ist herrlich. Natürlich ging das auch schon in Pokémon Stadium, was aber lange nicht das gleiche ist wie dieses komplette Abenteuer. Die Monster sind toll gestaltet und kommen selbst mit der 3D-Funktion richtig gut zur Geltung. Diese funktioniert übrigens nur während den Kämpfen oder den Zwischensequenzen, aber nicht in der normalen Spielwelt. Die Zwischensequenzen sind auch toll gelungen. Die Geschichte ist jetzt nicht wirklich der Wahnsinn und bedient viele Klischees, dennoch sind die Sequenzen toll anzusehen.

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Besonders angetan hat es mir der Soundtrack. Wie eingangs schon erwähnt, wurde Kalos Frankreich nachempfunden. Das zeigt sich zwar schon bei der Gestaltung von Städten und deren Bewohnern, besonders aber auch beim Soundtrack macht sich das bemerkbar. Besonders das Thema des Professors hat richtiges Ohrwurmpotential. Die Kampfmusik hingegen ist zu monoton und wirkt ein wenig veraltet.

Die Online-Modi sowie die Streetpass-Funktionen von Pokémon X und Y durften wir mit unserer Testversion leider noch nicht selbst ausprobieren.

Unser Fazit

90 %

Ich denke der Test spricht schon für sich, aber Pokémon X ist ein richtig gelungenes Rollenspiel! Es bietet viel Inhalt, besonders auch was die Nebenaktivitäten angeht. Wer aber keine Lust auf diese hat, der verpasst aber keine wichtigen Dinge, sondern nur Boni. Das Suchtpotential um alle zu schnappen ist da wie eh und je. Ab der ersten Minute hat mich das Spiel völlig in den Bann gezogen, auch wenn das Tutorial sich vielleicht ein wenig zu sehr hingezogen hat. Das Spiel sieht toll aus und seine Monster in den Kämpfen zum ersten Mal richtig bewundern zu können hat einfach etwas an sich! Diese Generation an Pokémon Spielen bietet wie auch alle bisherigen für jeden etwas. Kinder können einfach in das Spiel einsteigen und sollten mit genug Übung gute Fortschritte erzielen können. Jung gebliebene finden genug Tiefe wenn um das Training des besten Teams geht, wodurch auch sie für Stunden oder Tage gebannt am Handheld sitzen werden! Zwar kann es manchmal ein wenig nerven mehrere Pokémon zu trainieren um einen Arenaleiter zu schlagen, dank einem bestimmten neuen Gegenstand wird dies aber auf ein Minimum reduziert. Die Story ist leider der schwächste Part und dürfte besonders für die jung gebliebenen eher furchtbar langweilig sein.

Pro

  • + Lange Spielzeit mit viel extra Inhalt
  • + Unzählige Pokémon
  • + Sehr hoher Suchtfaktor
  • + Bietet sowohl für Kinder als auch für Veteranen Spielspass
  • + Unterhaltsame Minispiele
  • + Viele schöne Musikstücke
  • + Kämpfe sehen toll aus

Kontra

  • - Level-Grind kann ermüdend sein
  • - Kampfmusik viel zu monoton
  • - Story ist absolut uninteressant

Unsere Bewertung

Grafik
 
84 %
Sound
 
82 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
88 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
93 %

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Autor: Fabrice

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