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Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant – Test / Review

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Veröffentlicht 27. Februar 2014 | 17:02 Uhr von Sandra

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Der gute Professor Layton ist auf Nintendos Handheld eine Institution geworden. Seit nunmehr fünf gut gemachten, Rätsel-lastigen Abenteuern war Kopfnuss-Ausflug Nummer sechs nur eine Frage der Zeit. Mit Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant wird die zweite Serien-Trilogie geschlossen und hat zudem einen vorerst würdigen Abschluss erhalten.

Das Geheimnis des ewigen Eises

Professor Layton bekommt Post aus Snøborg. Der Absender ist ein Berufskollege, Professor Locklair. Dieser berichtet, dass er eine leibhaftige Mumie gefunden habe. Grund genug für Layton und seine Assistenten Emmy und Luke sofort die Reise nach Snøborg anzutreten. Vor Ort angekommen ergibt sich recht schnell, dass die Mumie ein Mitglied der längst untergangenen Aslant-Kultur sein soll. Schafft es Layton mit seinen Helfershelfern erneut das Geheimnis zu lüften? Doch bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss das Trio erneut einen Trip um den Globus hinter sich bringen.

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Wie in den Vorgängern auch geht es vorzugsweise darum mit dem guten Prof. und seinem Team Rätsel zu lösen, Artefakte zu finden, Hinweisen nachzugehen und Personen zu bestimmten Ereignissen zu befragen. Im Spiel selbst finden sich gesamt weit über 500 Rätsel, von denen 150 direkt im Spiel verfügbar sind und rund 360 weitere Aufgaben per Download zur Verfügung stehen. Pro Tag gibt es eine Kopfnuss gratis zum herunterladen. Gut gefällt die Vielfalt der Aufgaben, auch wenn sich die eine oder andere Rätselvariante gern einmal wiederholt. Einfach wird es jedoch zu keiner Zeit, denn die meisten Aufgaben sorgen nicht selten dafür, dass eure Gehirnwindungen gescheit glühen. Dabei reicht die Palette von Schiebe- und Logik-Aufgaben bis hin zu klassischen, aber nicht weniger leichten Puzzle. Sollte es einmal zu schwer erscheinen oder kein Weiterkommen in Sicht sein, gibt es keinen Grund zu verzweifeln. Mithilfe von goldenen Münzen könnt ihr Hinweise erkaufen, die des Rätsels Lösung leichter werden lassen ohne jedoch gleich alles zu verraten. Super für Veteranen der Reihe dürfte sein, dass die Rätselkost gesamt gegenüber den Vorgängern nochmals einen Tacken zugelegt hat. Gesteuert wird zu jeder Zeit per Touchscreen. Mikrofon oder auch Kamera kommen beim Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant nicht zum Einsatz.

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Das Auge isst mit

Optisch bleibt der gute Professor seiner Linie treu und präsentiert sich erneut in sehr schön gezeichneten Filmsequenzen, die zudem die Geschichte gut erzählen und euch damit bei der Stange halten. Habt ihr bereits die Vorgänger gespielt, werden euch einige alte Bekannte begegnen und stellt euch darauf ein, dass das Ende ein paar interessante Wendungen für euch parat hält. Richtig gut gefällt uns, dass wir zu keiner Zeit an eine vorgegebene Route gebunden waren, denn dank Professor Locklairs Luftschiff könnt ihr euch so weit frei bewegen. Bereits besuchte Orte können erneut angesteuert werden, um beispielsweise Bonusrätsel zu lösen.

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Gesamt warten acht verschiedene, sehr stimmungsvolle Schauplätze, u.a. eine verschneite Berglandschaft oder auch ein dicht bewaldeter Dschungel, auf euch. Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant ist auch einer der Titel, welche guten Gebrauch von Nintendos 3D-Feature machen. Dank des tollen Zeichenstils kommen die 3D-Effekte auf dem Handheld sehr gut zur Geltung. Wie, wir können schon fast sagen, gewohnt, bestechen die sympathischen Charaktere mit Witz, Charme und schön anzusehenden Animationen. Weniger gefällt uns dagegen die deutsche Sprachausgabe. Gleichwohl die Akteure sehr bemüht gewesen sind, die Übersetzungen auch weitestgehend absolut in Ordnung gehen, an den Flair der englischen Sprachausgabe kommt die deutsche Tonspur einfach nicht ran. Vergleicht einfach einmal selbst und lauscht dem Prof. auf Deutsch und dann  wenn er mit herrlich-charmantem britischem Akzent spricht.

Unser Fazit

85 %

Auch der sechste Teil der Professor Layton-Reihe macht einmal mehr alles richtig und das ohne dabei allzu viel Neues zu wagen. Die Figuren sind wie eh und je charmant, liebevoll in Szene gesetzt und die Rätsel, das Wichtigste im Spiel, sind fordernd, weitestgehend abwechslungsreich und vor allem für Serien-Fans wurde nochmals eine Schippe drauf gelegt. Dass die deutsche Sprachausgabe mit der englische Tonspur nicht mithalten kann, sei es drum – es ist kein Beinbruch, denn die Geschichte in sich ist überzeugend und wird auch genauso erzählt. Auch wenn Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant einen Mehrspielermodus bietet, u.a. mit Spielarten wie Krempeljagd und dergleichen mehr (können kostenlos heruntergeladen werden) ist eher nicht der Rede wert. Das Niveau dieser Möglichkeit ist eine Form des besseren Wimmelbildspiels und will gesamt nicht so recht zu dem sonst hohen Level des erfolgreichen Professors passen. Davon abgesehen ist Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant einmal mehr definitiv empfehlenswerte Spiele- und Rätselkost für alle Nintendo 3DS-Besitzer.

Pro

  • + liebevoll inszenierte Figuren
  • + schöne, abwechslungsreiche Umgebungen
  • + viele, zumeist kostenfreie Zusatzinhalte
  • + tolle Zwischensequenzen
  • + atmosphärische FX- und Musik-Files
  • + hübsche Animationen
  • + viele, gute, fordernde Rätsel

Kontra

  • - partiell bockschwer
  • - Rätsel wiederholen sich
  • - deutsche Synchronisation nicht durchgängig gut
  • - Mehrspieler im Vergleich langweilig

Unsere Bewertung

Grafik
 
85 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
85 %

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Leben, lieben, lachen – spielen! Die Pixel und ich sind seit Anfang der 80er Jahre beste Freunde. Mit einem Schneider CPC fing alles an – der Rest ist Geschichte ^-^ Ich mag sie - fast - alle: J-RPGs, Shooter, Action, Adventure, Puzzle… Bei der Achievement/Trophy-Jagd helfe ich euch gerne, selbst sind sie mir nicht so wichtig ;-) Außerdem liebe ich Katzen, mag Action- & Horror-Filme, bin ein Netflix- /US-Serien-Addict und Musik (Metal, 80er, Dance, Oldies, etc.) ist das Nonplusultra (für mich ;-))!

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