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Puppeteer – PS3 Test / Review

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Veröffentlicht 6. September 2013 | 9:09 Uhr von Fabrice

Puppeteer - Logo

Nachdem erst gerade das absolute exzellente Rayman Legends schon frisches Futter für Fans von Plattformern gewesen ist, kommt jetzt für alle PlayStation 3 Besitzer der nächste Streich. Mit Puppeteer erhält die Sony Konsole einmal mehr einen exklusiven Titel der ganz speziell ist. Als Theaterstück präsentiert übernimmt man die Rolle über einen Jungen der in eine Puppe verwandelt ist. Mit verschiedenen Power-Ups, in Form von Köpfen und einer magischen Schere muss sich Kutaro durch ein magisches Schloss kämpfen und versuchen nichts anderes als den Mond selbst zu retten! Klingt ziemlich wild? Willkommen in der wunderbaren Welt von Puppeteer!

Der kopflose Retter

Der Mond-Bärenkönig war einst nur ein kleiner Bär und wurde von ganzem Herzen von der Göttin geliebt. Doch er erhob sich, ernannte sich selbst zum Mond-Bärenkönig und nahm sich das Schloss der Göttin als seinen Sitz. Eines Tages entführt der Mond-Bärenkönig den kleinen Jungen Kutaro und bringt ihn in sein Schloss. Dort erzürnt der Bub den Bären so sehr, das er diesen in eine Puppe verwandelt und ihm seinen Kopf einfach abreisst. Nur dank der Hilfe einer Hexe und einer fliegenden Katze mit dem Namen Ying Yang schafft es Kutaro aus der Gefangenschaft zu kommen, dank der Fähigkeit sich jeden beliebigen Kopf auf seinen Puppenkörper zu setzten. Nur er kann den zerstörten Mondstein wieder herstellen und vielleicht, aber nur vielleicht, wieder in seine echte Gestalt zurück verwandelt werden.

Was besonders speziell an Puppeteer ist, ist die ganze Präsentation. Das Spektakel spielt sich auf einer Theaterbühne auf, je nach dem was passiert kann man hören wie das unsichtbare Publikum applaudiert oder mitfiebert. Wenn die Szenerie wechselt kann man sehen wie das alte Bühnenbild aus dem Bildschirm geschoben wird, während das Neue z.B. von unten hinein gedrückt wird. Es ist sehr speziell, funktioniert aber aussergewöhnlich gut. Besonders weil der Erzähler, auch in der deutschen Version, richtig gute Arbeit abliefert. Es ist wirklich so als sässe man selbst in einem Theater und hat eine Bühne vor sich, nur kann man hier selbst die Kontrolle über die Akteuere übernehmen und das Geschehen lenken. Zwar sieht alles relativ süss und putzig, eigentlich ist die Geschichte aber ziemlich düster. Es handelt sich dabei also wirklich um ein richtiges Märchen in diesem Aspekt. Nett sind auch freischaltbare Bücher, welche man im Menü ansehen kann. Diese zeigen in Bildern, untermalt vom tollen Sprecher, die Hintergrundgeschichte von Charakteren und Ereignissen.

Sehr cool ist auch die Katze Ying Yang, welche man mit dem rechten Stick kontrollieren kann. Mit Hilfe der R2 Taste kann man mit der fliegenden Katze mit der Umgebung interagieren und wohl jede Szene des Stücks bietet irgendeine Form der Interaktivität.

Mit der Macht der magischen Schere

Zwar handelt es sich beim Gameplay um ein Jump and Run, ein ganz bestimmter Gegenstand hat jedoch einen wesentlichen Einfluss auf den Spielverlauf. Kutaro kann rennen und springen wie jeder Held des Genres der etwas von sich hält. Was ihn jedoch auszeichnet, ist eine magische Schere mit dem Namen Calibrus den man dem ersten Boss des Spiels entreisst. Diese dient unter anderem als Waffe um die fiesen Igler, die Schergen des Mond-Bärenkönigs, zu erledigen. Getrieben von den Seelen anderer Gefangener muss Kutaro ihnen eines auf die Mütze geben, bis ein kleiner Ballon aus ihnen hervor kommt der ihre Seele repräsentiert und mit der Schere befreit werden muss.

Die Schere dient jedoch auch als Fortbewegungsmittel. Sie ist locker so gross wie Kutaro selbst und kann sich durch Blätter, Stoffe, Netze oder sogar durch Fell schneiden. Hat man erst einmal zu einem Schnitt angesetzt, kann man durch wiederholtes drücken der Viereck-Taste weiter schneiden. So lange man sich weiterhin über schneidbarem Material befindet, kann man sich dadurch fortbewegen. Dies funktioniert ausserordentlich gut und macht richtig viel Spass. Es ist eine frische Mechanik, welche exzellent zum Stil des Spiels passt. Neben der Schere schaltet man noch weitere Fähigkeiten im Verlauf des Spiels frei. Da gäbe es zum Beispiel den Schild des Ritters. Diesen kann man, logischerweise, dazu benutzten feindliche Angriffe zu blocken um sich selbst zu verteidigen. Der Schild ist aber auch dazu da, das man feindliche Fernkampfangriffe auf sie zurück werfen kann, um sie dadurch zu bezwingen. Leider ist das alles nicht so ausgefallen wie der Umgang mit der Schere und folgt ein wenig zu sehr den Genrekonventionen. Es funktioniert zwar gut, bietet aber nicht allzu Spannung.

Köpfchen muss man haben

Kutaro hat zwar seinen eigenen Kopf verloren, als Puppe hat er dadurch aber eine wichtige Fähigkeit gewonnen. Er kann sich jeden Kopf den er findet selbst aufsetzten. Der Kopf einer Spinne oder einer Fledermaus sind da noch logisch. Es gibt aber auch aussergewöhnliche Köpfe wie eine Banane oder eine Guillotine. Jeder Kopf hat dabei andere Eigenschaften und kann dazu genutzt werden, bestimmte Aktionen mit der Umgebung auszulösen. Die Köpfe dienen auch als Lebensanzeige. Bis zu drei verschiedene Köpfe kann man gleichzeitig mit sich herum tragen. Wird man von Gegnern getroffen, verliert man den Kopf und hat nur kurz Zeit ihn wieder einzusammeln bevor er verschwindet. Sind alle drei Köpfe weg, dann ist Kutaro erledigt. Nur wenn man kleine, gelbe Splitter einsammelt die in der Spielwelt herum liegen, erhält man weitere Leben damit man nicht ganze Akte von vorne anfangen muss. Das stellt eigentlich kein Problem her, ist Puppeteer doch ein relativ einfaches Spiel.

Natürlich ist die Schere auch wichtig bei den vielen Bosskämpfen. Zwölf Stücke des Mondsteins wurden an zwölf Generäle verteilt, jeder sollte besiegt werden um den Stein wieder zusammen zu setzten. Diese Bosskämpfe sind eher konventionell, nichts desto trotz ziemlich unterhaltsam. Man weicht feindlichen Angriffen aus, reflektiert Geschosse und geht durch unterschiedliche Phasen des Bosskampfes. Was die Bosse jedoch auszeichnet, ist das ausgefallene Design welches einen immer überraschen kann.

Unser Fazit

81 %

Absolut ausgezeichnet ausgefallen ist die Präsentation in Puppeteer. Das Ambiente des Theaters mit dem Publikum und den wechselnden Bühnen, ist wunderschön. Zusammen mit der Geschichte, ist es wirklich einfach ein Märchen in der Form eines Videospiels. Auch der Einsatz der Schere ist frisch und bringt viel Spielwitz. Der Rest des Gameplays ist jedoch eher auf der sicheren Seite. Es funktioniert alles so wie es sollte, schafft es aber nicht einen wirklich aus den Socken zu hauen. Wer auf das Genre steht und eine PS3 sein Eigen nennt, der darf sich den Titel nicht entgehen lassen, besonders auch weil er schon zum Release nicht zum Vollpreis in den Regalen steht!

Pro

  • Tolle Atmosphäre
  • Frische Mechanik in Form der Schere
  • Jump and Run Abschnitte funktionieren 1A
  • Schöne Bücher für Hintergrundgeschichten
  • Coole Grafik
  • Sehr gelungene Arbeit des Erzählers

Kontra

  • Generell zu einfach
  • Gameplay zu sicher und konventionell
  • Interaktivität mit den Szenen zwar eine tolle Idee aber wenig genutzt

Unsere Bewertung

Grafik
 
89 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
81 %
Gameplay
 
79 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
80 %

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Autor: Fabrice

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