R.U.S.E. frisch aus dem Labor (Review) - insidegames
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R.U.S.E. frisch aus dem Labor (Review)

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Veröffentlicht 14. September 2010 | 18:35 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

Wie schon sein Vorgänger Act of War, dass das bessere C&C war, will auch R.U.S.E. an seinem Erfolg anknüpfen… Und dies bis jetzt mit grossem Erfolg! Das französische Entwicklerteam „Eugen Systems“ hat sich für den neuen Titel einiges vorgenommen.

Man spielt wie schon in vielen anderen Spielen im zweiten Weltkrieg im Jahre 1942 – 1945 auf den Kontinenten Europa und Afrika. Auf riesigen Karten mit extrem grossen Armeen fühlt man sich wie ein General. Strategisch werden sowohl Anfänger als auch Profis angesprochen und an ihre Grenzen kommen, jedoch ist die Freude bei einem Sieg dann umso grösser.

Was macht das Spiel so speziell? Ganz einfach, zu einem ist da die neue IRISZOOM-Engine, die das Geschehen ohne ein Ruckeln von einer Google-Earth ähnlichen Karte mit beweglichen Symbolen in ein hautnahes 3-D Spektakel zoomt, andererseits wären da die riesigen schönen Karten, die sich über hunderte von Kilometern erstrecken.

Wenn man ganz raus zoomt sieht man also nicht nur sein eigenes Schlachtfeld, sondern auch gleich die gesamte Umgebung und meistens auch Schlachten die parallel zu der euren geführt werden, was das ganze gleich noch interessanter macht. Ihr seid generell sowieso nicht alleine auf der Karte, sondern spielt mit euren Verbündeten und seid selbst nur ein Teil der Schlacht.

Wenn ihr herausgezoomt habt erscheint eure Karte vielleicht erstmals kleiner als sie ist, wenn ihr dann aber hineinzoomt merkt ihr, dass ihr eigentlich in einer ziemlich grossen Fläche kämpft und es in diesem Spiel nicht immer nur um schnelle Reaktion wie z.B. In C&C oder Starcraft geht, sondern meistens um ausgeklügelte Taktik, Täuschung und überlegtes Vorgehen.

Um den Feind zu besiegen braucht ihr 1. eure Fähigkeiten, zum Beispiel Abhören des Feinds, damit ein Angriff im Voraus angekündigt wird und ihr eure Truppen ausrichten könnt, oder falsche Armeen / Fabriken errichten, die der Feind erst erkennt, wenn er davorsteht. Das Problem bei diesen Fähigkeiten ist, dass sie meistens nur auf einen der Sektoren in die die Karte eingeteilt ist anwenden könnt. 2. Müsst ihr Fabriken errichten, euer einziger Rohstoff dabei ist Geld, das per LKW von den Nachschubdepots in eure Fabriken transportiert wird und mit dem ihr neue Einheiten bauen oder erforschen könnt (die Entwickler bezeichnen das Spiel als eine Art Partie Poker mit dem Feind). Das Gute ist, dass ihr euer ganzes Arsenal von Anfang an in den Kampf schicken könnt und nicht zuerst alles aufbauen müsst.

Strassen sind ebenfalls eine wichtige Ressourceinheit. LKW’s und viele andere Fahrzeuge sind darauf angewiesen, Panzer dagegen nicht, die machen alles platt was im Weg ist. Auch Wälder und Städte sind echte Goldgruben, denn es lassen sich damit echt gemeine Hinterhalte vorbereiten (Panzerkolonnen haben es zum Beispiel in Städten schwer gegen Bazookas). Wegen Reparaturen etc. müsst ihr euch keine Sorgen machen – es gibt schlicht keine, da wird ein System aus Shootern angewendet, wird eine Einheit abgezogen, regeneriert sie sich nach einiger Zeit von alleine. Insgesamt gibt es über 200 Fahrzeuge, Einheiten und Gebäude. Ihr spielt auf den Seiten der Deutschen, Franzosen, Italienern, Alliierten oder der Sowjets.

Der Krieg spielte damals nicht nur am Boden, auch die Luftwaffe spielte eine wichtige Rolle. So könnt ihr Flugplätze errichten und zuschauen wie flinke Jäger Bombardiergeschwader angreifen, die ihre Fracht gegen Boden prasseln lassen. Die diversen Einheiten können auch Kampferfahrung sammeln. Unerfahrene Soldaten klingen stimmlich auch etwas höher wogegen die alten Kampfhunde tiefer und professioneller klingen.

Die Steuerung sieht eher leicht aus. Mit der Maus und der Tastatur lässt sich alles steuern, es ist jedoch kein Problem den Controller anzuschliessen und mit den Sticks die Kamera zu bewegen beziehungsweise mit den Knöpfen die Befehle zu geben, auch die Xbox 360 und Playstationversionen werden also voraussichtlich ein Erfolg. Technisch gesehen ist R.U.S.E. ebenfalls ein Leckerbissen. Ich fand die Grafik echt gelungen und obwohl das Spiel nicht vor Details strotzt, was es auch gar nicht braucht, da ihr nicht allzu oft direkt am Boden seid, sieht es echt super aus. Neben der Einzelspieler Kampagne und den Einzelspieler-Szenarien lockt auch der Mehrspieler Modus mit den Täuschungsmanövern und realen Gegnern.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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