Ratchet & Clank: QForce - Test/Review - insidegames
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Ratchet & Clank: QForce – Test/Review

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Veröffentlicht 3. Januar 2013 | 14:55 Uhr von Lucardis

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Ratchet & Clank sind zurück mit dem neuen Ableger „QForce“ und diesesmal haben wir es mit einem Tower Defense-Klon zu tun. Ein ganz anderes Genre also, in das man sich da hineinwagt. Ob der Abstecher gelungen ist, oder ob man lieber bei altbewährtem geblieben wäre haben wir für euch ausgetestet:

Tower Defense-Spiele sind zugegebenermaßen nicht gerade für ihre spielerische Abwechslung bekannt und diese Eigenart des Genres trifft leider auch bei Ratchet & Clank: QForce zu. Auf jedem Planeten, den man von seinem „Mutterschiff“, der Phoenix bereist heißt es die Basis zu beschützen. Nach Möglichkeit sollten so viele Generatoren, wie möglichen auf unserem kleinen Fleckchen Erde bis zum Ende verschont bleiben. Werden alle zerstört, müssen wir einen neuen Versuch vom letzten Checkpoint starten. Dazu müssen wir aber noch das Planetensicherheitssystem wieder hochfahren, indem wir (zumeist drei) schwer bewachte Generatoren aktivieren, die gut über die Map verteilt sind.

ratchet-clank-qforce-screenshot-03 Sicher fragt sich jetzt der Ein oder Andere: „Warum das Ganze?“. Ganz einfach: Captain Quark, mittlerweile im Ruhestand, hat seit seiner Entlassung aus seinem Amt als galaktischer Präsident nichts mehr zu tun und führt ein galaktisches Leben voller Langeweile. Plötzlich taucht ein alter Ex-Fan von Quark auf, welcher sehr enttäuscht von seinem ehemaligen Vorbild ist und nun kurzerhand entschlossen hat, die Herrschaft über die gesamte Galaxie zu übernehmen. Das war’s. Zugegebenermaßen eine nicht sehr einfallsreiche und ausgetüftelte Story, wohl eine weitere Eigenschaft eines durchschnittlichen Tower Defense-Titels, was Fans der Serie deshalb aber wohl nicht weniger enttäuschen dürfte. Auch der Witz der Charaktere & Unterhaltungen mag an vielen Stellen einfach nicht so richtig rüberkommen und hinterlässt einen eher albernen Nachgeschmack. Klar, der ein oder andere Lacher ist dabei, trotzdem bleibt ein eher aufgesetzter Eindruck.

ratchet-clank-qforce-screenshot-07 Aber kommen wir nochmal zum Anfangs bereits angeschnittenen Gameplay. Es müssen also die Generatoren in unserer Basis vor anrückenden Gegnerwellen beschützt werden. Dazu müssen wir einerseits selbst zu diversen Waffen greifen, die in Minispielen an Waffenautomaten, die an bestimmten Punkten auf der Map versteckt sind, gefunden werden können. Nutzt man eine Waffe öfter levelt sie auf und ihre Effektivität wird verbessert. Die Auswahl an Wummen ist ordentlich und serientypsch ziemlich abgedreht. Genauso, wie die Gegner, die zumeist eher witzig als furchteinflößend auftreten, im Kampf sollte man sie aber dennoch nicht unterschätzen.

Doch falls man mal nicht schnell genug im Falle eines Angriffs wieder zurück sein kann lassen sich in der Basis diverse Selbstfeuertürme, Minen und Barrieren bauen, die dann die Gegner automatish unter Beschuss nehmen. Ganz allein kann aber auch eine bis auf die Zähne bewaffnete Basis den Widersachern nicht standhalten und so muss man sich zwangsläufig IMMER zurückteleprtieren oder gar zu Fuß laufen und gerade angefangene Erkundungstouren abbrechen.

Zum bauen der Abwehrsysteme benötigt man allerdings Bolts, das gängige Zahlungsmittel in Ratchet & Clank: QForce. Diese erhält man bei erfolgreichem ausschalten von Gegnern oder durch das  Zerstören von Kisten, die überall verteilt sind. Allzu prall füllt sich der Geldbeutel allerdings meist nicht und somit lässt sich auch die Basis nicht besonders üppig verteidigen.

ratchet-clank-qforce-screenshot-04 Im Großen und Ganzen ist man eigentlich immer nur unterwegs um nach Bolts und Waffenstationen auf der Map zu suchen und bei anrückenden Gegnerwellen seine Basis zu schützen. Hat man mal etwas Ruhe werden die Sicherheitssysteme hochgefahren und schon ist das Level erledigt. Natürlich kann man noch Zusatz-Ziele ins Auge fassen, wie den Level in einer bestimmten Zeit abzuschließen oder alle Generatoren am laufen zu halten, aber irgendwie mag keine Langzeitmotivation aufkommen, da es sich schon arg wiederholt. Lediglich der Multiplayer, sei es lokal oder online, Coop oder Gegeneinander bringt nochmal etwas Pepp ins Spiel und macht den ein oder anderen Auftrag etwas einfacher, da man ja jetzt zu zweit an einem Strang ziehen kann, aber auch hier halten die immer gleichen Spielprinzipien nicht ewig bei der Stange.

ratchet-clank-qforce-screenshot-06 Grafisch macht der Titel mit seinem Comic-Look eine sehr bunte Figur und leider manchmal auch eine etwas kantige, wodurch die Umgebungen zwar einen durchaus liebevoll designten Eindruck machen, aber dennoch irgendwie nicht sehr atmosphärisch daherkommen. Die Kamera, die in 3rd Person-Manier hinter unserem Helden platziert ist gewährt zwar meist einen guten Rund-Um-Blick, ist aber insbesondere beim springen nicht sehr hilfreich, sodass man öfter das zeitliche segnet, als einem lieb ist und man immer wieder in der Basis startet und den ganzen Weg erneut zurücklegen muss. In Sachen Musik und Sound erwartet einen ebenfalls kein Überflieger, dennoch solide Arbeit. Die Charaktere sind durchweg gut und passend vertont und auch die Hintergrundmusik ist passend gewählt. Waffensounds und Konsorten erledigen ihren Job ebenfalls gut und lassen keinen Platz zum meckern.

Unser Fazit

69 %

Ratchet & Clank: QForce ist ein solider Tower Defense-Titel geworden, der allerdings durch wenig Abwechslung einen etwas faden Nachgeschmack hinterlässt. Auch im Multiplayer können die immer gleichen Modi nicht ewig bei der Stange halten und auch Ratchet, Clank, Quark & Co. können mit ihrem Witz nur bedingt punkten, da oft ein etwas aufgesetzter, alberner Eindruck entsteht. Ansonsten macht es aber durchaus Spaß seine Basis mit verschiedenen Minen, Verteidigungstürmen und Barrieren aufzurüsten und selber diverse durchschlagkräftige und absurde Waffen auszuprobieren und aufzuleveln. Auch die Gegner sehen witzig aus und sind durchaus fordernd, sodass in der Hinsicht kaum Langeweile aufkommt. Doch für wirkliche Langzeitmotivation reicht das eben leider alles nicht aus und so wird der neue Ableger der Serie zu einem kurzweiligen Zeit-Killer für Zwischendurch, aber mehr eben auch nicht.

Pro

  • + Multiplayer-Modi
  • + große & witzige Waffenauswahl
  • + fordernde Feinde

Kontra

  • - eintöniges Gameplay
  • - Langzeitmotivation geht gegen Null

Unsere Bewertung

Grafik
 
68 %
Sound
 
68 %
Steuerung
 
69 %
Gameplay
 
69 %
Multiplayer
 
72 %
Spielspaß
 
69 %

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