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Resistance – Burning Skies Test / Review

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Veröffentlicht 14. Juni 2012 | 13:14 Uhr von Kevin

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Mit Resistance Burning Skies ist der erste First Person Shooter auf der Playstation Vita erschienen. Wie auf der Playstation 3 soll der Ego- Shooter für hohe Verkaufszahlen und Spielspaß sorgen. Jetzt soll der der Kampf gegen die Aliens auch mobil überzeugen. Inwieweit es uns überzeugen konnte erfahrt ihr in unserem Test.

Die Geschichte um Tom Riley

Zur Einführung sei kurz die Geschichte des Spieles erzählt. Es ist das Jahr 1951 wo die Außerirdischen einen Angriff auf die USA starten.  Im Spiel schlüpfen wir in die Rolle des Feuerwehrmanns Tom Riley und versuchen unsere Familie sowie die ganze Menschheit vor den Aliens, den sogenannten Chimera zu retten und das Unheil aufzuhalten. Die Zeit in der das Spiel spielt, sowie der Held sind neu und nicht an die populäre PS3 Reihe angelehnt. Anders sieht es hier bei der Umgebung aus. Ihr lauft mit einem mächtigen Waffenarsenal, denn zum Glück kennt sich Riley nicht nur mit einer Axt aus, durch zerstörte Straßenzüge und liefert euch Schusswechsel mit den unterschiedlichsten Arten von Gegnern. Riley kann alles, sei es Granaten zielgerichtet auf Feinde werfen oder sie im Nahkampf mit seiner doch riesigen Feuerwehraxt resistance-a töten bis hin zum zerstörerischen Raketenwerfer. Er kann zielsicher aus der Deckung auf die Feinde zielen um so den einen oder anderen spektakulären Head- Shot zu landen. So trefft ihr zum Beispiel auf langbeinige Monster oder Scharfrichter die euch natürlich in unfairer Gegnerzahl angreifen. Die einzige Chance hier zu Überleben ist das Einsetzen der zwölf verschiedenen Waffensysteme. Hilfreich ist hier das Riley springen, sprinten und Leiter erklimmen kann. Also auf in den Kampf.

Zielen und Bang!!!

Nach einer kurzen Einführung werdet ihr nur mit eurer Feuerwehraxt bewaffnet direkt in den Kampf gegen die ersten Chimera geworfen.  Es kommen schon jetzt verschiedene Monster mit unterschiedlichen Kampftaktiken auf euch zu, die es zu bekämpfen gilt. Aber keine Angst ihr bekommt jetzt schnell einige Schusswaffen zu eurer Axt hinzu. Diese sind sicherlich vielen aus den Vorgängern des Spiels für die Playstation 3 bekannt. Die Axt steuert ihr ziemlich einfach durch Drücken der rechten Schultertaste oder des Symbols auf dem Touchscreen. Die Granaten benutzt  ihr mit dem Symbol am rechten Bildschirmrand der Playstation Vita. Wenn ihr dieses Symbol in Richtung der Feinde zieht schießt ihr so eure Granaten ab. Und kurze Zeit später macht es BANG und es gibt ein schönes Feuerwerk. Tippt man nur auf das Symbol, schmeißt Tom die Granate dorthin, wo sich das eingeblendete Fadenkreuz gerade befindet. Speziell ist die Igelgranate, die erst detoniert, wenn sich ein Feind nähert. Neben diesen Waffen gibt es noch acht verschiedene Schießeisen, welche ihr über das Waffenrad auswählen könnt. So gibt es das  Bullseye, welches die erste Knarre ist die Tom in seinen Händen halten darf. Mit der linken Schultertaste könnt ihr die Gegner heran zoomen und mit der rechten ins Jenseits befördern. Mit dem Sekundärfeuer, welches ihr durch Tippen auf den Touchscreen auslöst, findet jeder Schuss das Ziel, egal wohin man zielt, auch um die Ecke. Die sogenannte Mule ist eine Mischung aus Schrotflinte und Armbrust. Mit ihrer Standardanwendung haut ihr nahe Gegner mit einem Schuss weg. Zieht man auf den Touchscreen hingegen mit dem Finger eine vertikale Linie, legt Tom einen Napalm-Pfeil auf, der auch entferntere Gegner in Brand setzt.  Mit dem Karabiner könnt ihr nicht nur Kugeln abfeuern, wenn ihr auf den Touchscreen drückt feuert ihr so Granaten ab die bei Kontakt sofort explodieren. resistance-b Mit dem Bohrer erkennt Tom die Feinde auch durch Wände hindurch und kann sie so leichter und sicherer aus der Deckung heraus abschießen. Zieht man auf dem Touchscreen die Finger auseinander, platziert man zusätzlich einen Schild vor sich, der sämtliche Projektile blockiert außer die des Bohrers. Der Jäger ist ein Gewehr, das die Gegner auch auf mittlere und weitere Distanzen schnell erledigt. Mittels eines Drucks auf den Touchscreen kann man zusätzlich eine steuerbare Drohne starten, die sämtliche Feinde auf ihrem Weg unter Beschuss nimmt. Noch ein bisschen besser als der Jäger was Distanzschüsse anbelangt ist das Six Eye mit welchem Head Shots eine Leichtigkeit werden. Als sekundäre Funktion könnt ihr hier durch Druck auf das Touchpad eine Haftladung platzieren und diese dann über das Symbol auf dem Touchpad zünden. Der S.W.A.R.M Werfer, also der Raketenwerfer ist neben dem Zerstörer die wohl tödlichste Waffe, mit Druck auf das Touchscreen können hier mehrere Feinde markiert werden. Beim Zerstörer müsst ihr nach unten auf dem Touchscreen streichen um so einen gebündelten Schuss loszulassen. Desweiteren könnt ihr eure Waffen auch noch durch Perks verbessern, wofür ihr in den einzelnen Level versteckte Energiewürfel den sogenannten Grey-Tech einsammeln müsst. So könnt ihr bei den Waffen zum Beispiel die Schadenintensität der Schüsse, die Größe des Magazins oder schnelleres Nachladen verbessern.

Dünner Multiplayer

Das Spiel ist leider nicht mit einem Co-Op Modus was über das sogenannte Ad-Hoc läuft ausgestattet. Einen Online Multiplayer für bis zu acht Spieler gibt es in Resistance: Burning Skies allerdings, welcher aber nur von geringem Umfang ist. Es gibt hier nur drei Spielmodi, welches zum einen das Deathmatch und das Team Deathmatch sind. Desweiteren gibt es einen Modus wo die Menschen gegen die Chimera antreten müssen. Hier sind die Menschen zunächst in der Überzahl, wenn aber einer von ihnen getötet wird wechselt dieser ins Lager der Aliens. Das geht so lange bis der Timer bei zehn Minuten angelangt ist, was aber scheinbar unmöglich ist da dann eine so große Übermacht von Aliens vorherrscht die es beinahe fast unmöglich machen zu überleben. Man hätte nicht einmal die Chance sich in den kahlen und kargen Maps zu verstecken. Ein Level-System gibt es hier auch, wo man aber so schnell aufsteigt, dass es dann schnell langweilig wird. Sehr positiv bei dem Online-Multiplayer ist zu erwähnen, dass das Spiel durchweg flüssig und ohne jegliche Frame-Einbrüche läuft, was bei anderen Playstation Vita Titeln nicht so war.

Die Steuerung

Schon am Anfang wird einem schnell klar, dass die Playstation Vita mit ihren zwei Analogsticks für Resistance: Burning Skies ein wahrer Segen ist, da die Steuerung des Ego-Shooters viel leichter von der Hand geht als bei vergleichbaren Titeln auf der Playstation Portable. Man hat mit der Steuerung immer ein gutes Handlungsgefühl und hat stets die volle Kontrolle. resistance-c Das Sprinten welches durch Doppeltippen auf das Touchpad aktiviert wird, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ansonsten sind die Features des Touchpads und des Touchscreens sehr gut ausgearbeitet und in das Spiel integriert. Resistance ist aber ein reines „Baller-Spiel“, man bewegt sich stets durch lineare Level und ballert alles ab was einen in den Weg kommt. Taktisch müsst ihr vorgehen bei den Bossgegnern die immer nur an bestimmten Stellen verwundbar sind und einem auch schon auf der geringsten Schwierigkeitsstufe alles abverlangen. Schwierigkeitsstufen gibt es vier bei Resistance von Leicht bis Übermenschlich. Selbst der leichte Schwierigkeitsgrad kann mitunter schwer sein wenn riesige Gruppen von Gegnern auf einen zu rennen und man plötzlich auch noch die Waffe wechseln muss. Aber somit bleibt die Spannung bis zum Ende des Spiels erhalten und mit ca. acht Stunden Spielzeit doch echt gut für einen Shooter.

Grafik und Sound

Grafisch gesehen hat uns das Spiel echt überzeugt. Es gibt zwar hier und da ein paar kleine Makel, wie die fehlenden Spiegeleffekte was besonders bei den rumstehenden Autos auffällt oder den manchmal schon kargen und ähnelnden Umgebungen. Aber alles in allem ist die Grafik überzeugend und die Makel tun dem Spielspaß keinen Abbruch. Soundtechnisch kann man Burning Skies nichts vorwerfen. Die Schussgeräusche sind täuschend echt und den einzelnen Waffen angepasst.

Unser Fazit

82 %

Mit dem Spiel Resistance: Burning Skies feiert das Ego-Shooter Genre einen gelungenen Einstand auf Sonys neuen Vorzeige-Handheld der Playstation Vita. Die Inszenierung ist zwar nicht so gut wie die bei den Vorgängern auf der Playstation 3 aber das Gameplay fühlt sich sehr gut an und die Steuerung funktioniert mit den beiden Analogsticks perfekt und ohne Makel. Der Multiplayermodus hätte etwas umfangreicher sein können, dafür läuft er aber technisch einwandfrei. Also alles in allem ist Resistance: Burning Skies ein klares Muss für alle Ego-Shooter Freunde und Liebhaber der Playstation Vita.

Pro

  • viele verschiedene Waffen
  • Waffen mit Sekundärfunktion
  • Waffen verbesserbar
  • technisch perfekter Multiplayer< / li >
  • tolle Touchfeatures
  • typischer Sound
  • gute Grafik

Kontra

  • manchmal karge Umgebung
  • magerer Multiplayer

Unsere Bewertung

Grafik
 
86 %
Sound
 
77 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
87 %

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