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RF: Armageddon “Der Weg zum Krieg” – Der DLC-Test

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Veröffentlicht 9. August 2011 | 15:40 Uhr von Fabrice

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Vor gar nicht allzu langer Zeit hat THQ bekannt gegeben das die Red Faction Franchise komplett eingestellt wird. Das kürzlich erschienene Red Faction: Armageddon welches bei uns eine Gesamtnote von 8 abstauben konnte, stellt somit den Abschluss der Serie dar die eigentlich auf der PS2 ihren Anfang nahm.

Der wohl endgültige Schlusspunkt stellt ein DLC mit dem Namen Der Weg zum Krieg dar. Der herunterladbare Inhalt schlägt mit 560 Microsoft Punkten bzw. etwa 7 Euro zu Buche und bietet neue Waffen, Fahrzeuge und Missionen. Lohnt sich ein letzter Ausflug auf den Mars oder hätte man es lieber gleich sein lassen?

Der Anfang des Schlamassels

Der Weg zum Krieg umfasst vier neue Missionen. Drei dieser Missionen dienen als Prolog zur eigentlichen Geschichte von Armageddon und versetzten einen zum Teil sogar in die Haut von anderen Figuren als die des eigentlichen Helden, Darius Mason. Die letzte der vier Missionen spielt anscheinend irgendwann in der eigentlichen Kampagne, auf Grund von fehlenden Informationen ist es jedoch schwer zu sagen zu welchem Zeitpunkt genau.

In der ersten Mission sitzt man als Mallus, Bösewicht Adam Hales rechte Hand, hinter dem Steuer des Inferno GX, dem Flugzeug das man bereits aus dem Hauptspiel kennt, und legt damit eine Red Faction Basis in Schutt und Asche um Adam Hale den Weg zum Terraformer zu ebnen. Im Anschluss wechselt man die Seite und übernimmt die Rolle eines Panzerfahrers der Red Faction. Logischerweise steuert man zu diesem Zeitpunkt einen unglaublich mächtigen Panzer den man selbst im Hauptspiel noch nicht steuern durfte. Wie es sich für Red Faction gehört kann man sich mit diesen Zerstörungswerkzeugen richtig in der zerstörbaren Spielwelt austoben um Gegner und Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. In den zwei anderen Missionen spielt man wie gewohnt als Darius Mason und ist zu Fuss unterwegs. Man liefert sich Schussgefechte mit Kultisten oder schlachtet Horden von Aliens ab. Spielerisch wird hier nicht viel Neues geboten ausser den neuen Waffen und einer Orbitalkanone die man befehligen muss. Richtig cool sind jedoch die zwei neuen Waffen. Mit der Splitterkanone kann man Schrott und Trümmer aufheben um damit Gegner zu beschiessen. Mit dem Scharfschützen hingegen verschiesst man Bolzen womit man Feinde wortwörtlich an die Wand nageln kann. Leider kann man jede Waffe nur in jeweils einer Mission und nicht einmal im Hauptspiel selbst benutzen.

Billige Umsetzung

Spielerisch wird im letzten Kapitel der Red Faction Saga wenig neues geboten, was jedoch nicht zwangsläufig schlecht ist da das Gameplay von Red Faction: Armageddon sowieso kurzweilig und sehr unterhaltsam ist. Der DLC hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Die Spielzeit ist mit 60 bis maximal 90 Minuten viel zu kurz. Ausserdem wurde die Geschichte nur so dahin geschludert. Ausser einer richtigen Zwischensequenz gibt es nur lahme Szenen in normaler Spielgrafik und das ist nicht wirklich atmosphärisch. Teilweise werden sogar Zwischensequenzen aus dem Hauptspiel neu zusammengeschnitten und verwendet. Ein weiteres Problem zeigt sich auf der Fahrt mit dem Panzer, denn die Kollisionsabfrage ist mies und man bleibt regelmässig an den kleinsten Objekten hängen. Richtig unterirdisch ist aber die deutsche Übersetzung der Texte und Untertitel. Hierzu drei Beispiele: eines der Missionsziele ist es die Orbitalkanone abzufeuern. Auf Deutsch steht aber das man auf die Kanone selbst schiessen soll. Der Name der Scharfschütze für das Bolzengewehr ist auch mehr als unpassend und irreführend, hat die Waffe ja noch nicht einmal ein Zielfernrohr. Das letzte Beispiel stammt aus den Funksprüchen der Kultisten. Dort wird im Original gesagt das sie (die Kultisten) alle Kolonisten auf dem Mars auslöschen werden. Im deutschen Untertitel ist jedoch die Rede davon das sie alle Kultisten, also sich selbst, töten werden… Genau.

Der DLC Der Weg zum Krieg macht eigentlich ja Spass. Die Fahrzeugsequenzen sind gewohnt brachial, die 3rd-Person Shooter Missionen zu Fuss sind unterhaltsam und die neuen Waffen passen perfekt ins Spiel. Zudem gibt es für alle Sammler von Erfolgen und Trophäen einige neue Leistungen zum absahnen. Leider ist die Spielzeit mit etwa einer Stunde viel zu kurz, die fehlenden Zwischensequenzen zeigen das die Story nicht wirklich ausgearbeitet ist und es gibt zu viele technische Probleme die es im Hauptspiel gar nicht gab. Somit bleibt nicht nur der mittelmässige Nachgeschmack im Bezug auf den DLC selbst, sondern auch auf diesen lahmen und ruhmlosen Abgang der Red Faction Franchise. Schade drum!

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

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Spielspaß
 
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