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Ridge Racer 3D – Der Testbericht

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Veröffentlicht 5. April 2011 | 20:51 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

ridgeracertitel

Ridge Racer steht für schnellen und arcadelastigen Rennspielspass. Ausserdem ist Ridge Racer ein typischer Titel aus dem Start Line-Up von jeder neuen Konsolen. Auf den meisten neuen Plattformen ist ein Ridge Racer so sicher wie ein Amen in der Kirche. Der Nintendo 3DS bildet da keine Ausnahme und Ridge Racer 3D steht schon seit dem Release in den Startlöchern. Es bietet neben bekannten Strecken und Fahrzeugen auch viele neue Inhalte sowie einen feinen 3D Modus. Gehört Ridge Racer 3D in jede gut sortierte 3DS Sammlung oder hat sich die Serie inzwischen tot gefahren?

Vroom, Vroom

Schon seit dem ersten Teil der inzwischen umfangreichen Reihe von Ridge Racer gilt eine Regel: wer bremst verliert! Und Ridge Racer 3D schlägt genau in diese Kerbe. Um die Höchstgeschwindigkeit halten zu können, müssen verschiedene Techniken angewendet und perfektioniert werden. Ganz essentiell ist es das man immer versucht im Windschatten von einem Gegner zu fahren. Schafft man das erhält man einen gehörigen Bonus in Sachen Geschwindigkeit, was es vereinfacht die anderen Autos zu überholen. Eine andere wichtige Technik ist das Driften. Mit der Grundeinstellung der Steuerung ist das auch gar nicht so schwer. Da Ridge Racer 3D alles andere als realistisch ist, kann man mit Höchstgeschwindigkeit und schon fast wie auf Schienen durch die engsten Kurven driften. Das letzte ebenfalls äusserst wichtige Hilfsmittel ist der Nitro. Der Turbo füllt sich in mehreren Stufen und kann auch in verschiedenen Intensitäten gezündet werden. Füllen lässt er sich durch elegante Drifts, geschicktes Nutzen vom Windschatten und sauberen Überholmanövern. Um in den schweren Rennen bestehen zu können, müssen alle Techniken gemeistert und kombiniert werden. Dank all diesen Mitteln und Wegen gibt es schnelle und packende Rennen die für viel Spielspass sorgen.

Die Karriere ist dabei in verschiedene Klassen eingeteilt. Als Neuling startet man in der Einsteiger-Meisterschaft, steigt in die Fortgeschrittenen-Meisterschaft auf bis man der beste Fahrer der Ridge Racer Welt wird. Jede Meisterschaft ist dabei in etwa 20 verschiedene Cups eingeteilt, wovon jeder Cup mindestens vier Rennen beinhaltet. Während es in jedem Cup in den ersten Rennen reicht einfach aus Treppchen zu fahren, müssen in den jeweils letzten Rennen Siege her da man sonst den Cup nicht abschliessen kann. Für Siege oder gute Platzierungen in den Rennen erhält der erfolgreiche Fahrer Punkte die sich in neue Fahrzeuge oder Upgrades investieren lassen. Neue Fahrzeuge braucht man auch, da diese ebenfalls in vier Kategorien eingeteilt sind. Je höher man in den Meisterschaften aufsteigt, desto höher steigt auch die Fahrzeugklasse und somit die Endgeschwindigkeit. Dadurch ergibt sich eine angenehme Lernkurve, da man in den ersten Rennen mit den eher langsameren Autos ein gutes Gefühl für das Feeling und die Strecken bekommt. Der umfangreiche Karrieremodus ist sehr motivierend gestaltet und lädt immer wieder zu ein paar neuen Rennen ein. Dank den vergleichsweise kurzen Cups ist Ridge Racer 3D aber auch für die schnelle Runde zwischendurch geeignet. Neben dem Grand Prix Modus gibt es auch Schnelle Rennen, Zeitrennen oder Markenrennen, bei welchen alle Teilnehmer das gleiche Fahrzeug benutzen. Bei den Strecken und Fahrzeugen haben die Entwickler jedoch ein wenig gespart, da man den Grossteil von ihnen bereits aus verschiedenen Vorgängern kennt. Ausserdem sehen die Strecken und Autos im Prinzip immer noch genau gleich wie vor teilweise mehreren Jahren. Der Mehrspielermodus ist leider nur lokal verfügbar wenn alle Teilnehmer ein eigenes Spiel besitzen.

Grafik aus der vorletzten Generation

Die Technik die hinter Ridge Racer 3D steckt ist eher zwiegespalten. Die Grafik an sich ist veraltet und sieht nicht allzu hübsch aus. Die Fahrzeuge sind detailarm und auf oder neben den Strecken gibt es wenig bis gar nichts zu sehen. Namco hätte hier deutlich mehr aus dem 3DS herausholen können, das beweise nämlich schon andere Launchtitel. Vielleicht gerade deshalb läuft das Spiel jedoch immer flüssig ab und erlaubt so entspanntes spielen. Der 3D Effekt bei Ridge Racer 3D ist sehr gelungen. Zwar kann man gut ohne ihn spielen, die Rennen bieten jedoch einen tollen Tiefeneffekt und die Geschwindigkeit wirkt deutlich flotter als im normalen 2D Modus. Im 3D Modus lassen sich vor Allem Distanzen deutlich besser einschätzen als im gewohnten Modus. Das Touchpad wird hier nur als Karte und Rangliste genutzt, wodurch ihm keine grössere Bedeutung zufällt.

Unser Fazit

70 %

Ridge Racer 3D hat einige Schwächen wie die veraltete Grafik, ein wenig ausgefallenes Gameplay und ein fehlender Online Mehrspielermodus. Dennoch macht das altbekannte Spielprinzip noch immer Spass und der Grand Prix Modus sorgt für langanhaltende Motivation. Obwohl die Grafik inzwischen deutlich überholt ist, läuft das Spiel immer flüssig ab und bietet einen gelungen 3D-Modus. Zwar ist Ridge Racer 3D kein Topspiel, aber für Rennspielfans gibt es eigentlich keinen Weg am Spiel vorbei.

Pro

  • Grosser Umfang
  • Guter 3D-Effekt
  • Gelungenes und simples Gameplay
  • Rasante Rennen

Kontra

  • Veraltete Grafik
  • Viele recycelte Strecken und Fahrzeuge
  • Nur lokaler Mehrspielermodus mit mehreren Spielmodulen

Unsere Bewertung

Grafik
 
60 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
50 %
Spielspaß
 
55 %

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