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Rio im Test

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Veröffentlicht 24. April 2011 | 23:34 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Rio

Nach der kürzlich erschienen Filmumsetzung Rango, welches übrigens ganz gut ist, gesellt sich Rio dazu. Statt aufs Jump n’ Run Segmente zu setzen versucht Rio mit zahlreichen Minispielen zu begeistern. Ob der Schuss nach hinten los geht erfahrt ihr in unserem Rio Test.

Viele Minispiele, aber reicht das?

Rio ist eine Minispiele Sammlung wie man sie zum Beispiel von Fuzion Frenzy kennt. Einen richtigen Bezug zum Kinofilm kann nicht aufgebaut werden, weil das Spiel weder eine richtige Story noch viel Hintergrundinformationen liefert. Wären da nicht die verschiedenen Filmfiguren wie: Nigel, Jewel, Blu, Nico, Pedro, Eva und Luiz. Es sind insgesamt über vierzig Minispiele mit verschiedenen Spielarten. Alle Minispiele sind kinderleicht und stellen erst auf dem Schwierigkeitsgrad „Schwer“ eine Herausforderung für den erwachsenen Spieler dar. Mal gilt es im Völkerball zu gewinnen, die meisten Früchte einzusammeln, Hindernissen ausweichen oder Objekte zu zerstören. Vor jedem Spiel wird mit einer kurzen Anweisung die Steuerung und das Ziel des Minispiels erklärt.

Während jedem Minispiel ist es möglich unterschiedliche Power Ups aufzusammeln, die euch entscheidende Vorteile im Kampf verschaffen. Das kann zum Beispiel ein Multiplikator, ein zusätzliches Schild, höhere Geschwindigkeit oder ein Magnet sein. Einige der Power Ups sind in allen Minispielen brauchbar, andere hingegen sind nur spezifisch für ein Minispiel gedacht.

Qual der Wahl

Im Hauptmenü ist die Qual der Wahl angesagt. Fünf unterschiedliche Spielmodi warten auf den Spieler. Im Grunde genommen sind es nur verschiedene Spielvariantionen wie die zahlreichen Minispiele gespielt werden können. Im Geschichtsmodus erhält der Spieler einige der wenigen Hintergrundinformationen zu Rio. In mehreren Levels, jeder Level besteht aus drei Minispielen, gilt es sein Können unter Beweis zu stellen. Wer am Ende am meisten Punkte hat ist der glückliche Gewinner der Compilation. Der Geschichtsmodus ist nicht mehr als ein etwa einstündiger Wettkampf aus mehreren Minispielen mit ein bisschen Hintergrundinformationen zu Rio.

Im Partymodus kann der Spieler seine Lieblingsminispiele auswählen oder eine Reihe aus zufälligen Minispielen bestimmen und spielen. Die zwei unterschiedlichen Spielmodi „Karnevalrad“ und „Karnevaltanz“ sorgen für mehr Abwechslung. In ersterem Modus gilt es an einem Rad zu drehen. Dadurch wird das zu spielende Minispiel festgelegt und die Anzahl der Punkte für einen Sieg. Im „Karnevaltanz“ gilt es als erster 5 Minispiele zu gewinnen. Sehr schön ist auch die Möglichkeit gemeinsam mit einem Freund oder der Freundin im Team zu spielen.

Die Steuerung der Minispiele beschränkt sich auf jeweils 2-3 Tasten und ist auf ein jüngeres Zielpublikum zugeschnitten.

Funktionelle Technik

RioGrafisch ist Rio ein zweischneidiges Schwert. Die Charaktermodelle und Animationen sehen in den ganzen Intros richtig gut aus. Sobald aber die Ingame Action los geht, sieht das Ganze nur noch passabel aus, mehr aber auch nicht. Die Umgebungsgrafik ist auf Cartoon getrimmt und funktional. Ihr werdet nicht vor dem Fernseher sitzen und denken „Wow, die Wassereffekte sind unglaublich“, aber das ist auch gar nicht nötig denn die Minispiele Sammlung richtet sich in erster Linie gezielt an Kinder. Dieser Rattenschwanz zieht sich durch die ganze Technik. Während der ganzen Testphase passiert nicht ein einziger Framerateeinbruch.

Während dem bereits erwähnten „Geschichtsmodus“ taucht immer nach drei Minispielen eine vorgerenderte Zwischensequenz. Die Zwischensequenzen stammen aus dem gleichnamigen Kinofilm. Leider sind die Szenen nicht nur sehr kurz, sondern auch ziemlich rar gesät. Ziemlich schade ist auch die Tatsache dass das Spiel kaum einen Bezug zum Film hat ausser den Figuren.

Soundtechnisch gewinnt Rio keinen Blumentopf. Schon nach kurzer Zeit nervt die musikalische Untermalung.  Eine richtige Sprachausgabe hat das Spiel nicht. Selten spricht eine der Filmfiguren 2-3 Sätze.

Unser Fazit

60 %

Rio ist eine nette Minispiele Compilation mit wenig Langzeitmotivation. Sehr schön ist die Möglichkeit dass das Spiel zu jeder Zeit mit bis zu vier Spielern gespielt werden kann. Dank der einfachen Steuerung und dem niedrigen Schwierigkeitsgrad eignet sich das Spiel auch für eine gesellige Party mit Freunden die noch nie einen Pad in der Hand gehalten haben. Für Kinder ist es eine gute Anschaffung, aber allen Anderen rate ich von der Investition ab. Das Spiel bietet kaum wieder Spielwert (ausser den Erfolgen und Trophäen) und Langzeitmotivation.

Pro

  • Kooperativ spielbar
  • Über 40 verschiedene Minispiele
  • Gute Erklärungen der Minispiele
  • Solide Technik
  • Niedriger Anschaffungspreis
  • Flüssiges Spielgeschehen, keine Ruckler
  • Einfache Steuerung

Kontra

  • Keine Langzeitmotivation
  • Fehlender Bezug zum Kinofilm
  • Kaum Wiederspielwert

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
40 %
Steuerung
 
60 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
60 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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