Saints Row 4 - Test / Review / Testbericht - insidegames

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Saints Row 4 – Test / Review / Testbericht

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Veröffentlicht 14. August 2013 | 15:29 Uhr von Sandra

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Endlich, endlich, endlich … es war aber auch nicht auszuhalten! Worum es geht? Ach so, ‘Tschuldigung, na um den ehemaligen Kopf der Third Street Saints, inzwischen Präsident, der ohne jegliche Auflagen einfach mal so in unseren Breiten auftauchen darf. Ist es denn zu fassen?! Ja, ja – wenn die Wahlkämpfer (Deep Silver / Koch Media) genau wissen was sie tun, dann ist so gut wie alles möglich! Ihr wisst immer noch nicht worum es geht? Hhm … also gut: Ihr kennt doch sicher Volition Inc., die Entwicklertruppe, die schon die Humor bepackten, total abgedrehten und einfach gelungenen Spiele Saints Row 1-3 entwickelt und in den Handel haben bringen lassen? Gut, gut, dann wisst ihr schon einmal das Wichtigste! Wisst ihr aber auch, dass bisher weder Teil 1, 2 oder auch 3 ungeschnitten erschienen ist? Ja, genauso ist es – also zumindest einmal für das Wahlvolk in Deutschland wurde das seinerzeit so entschieden. Die europäischen Nachbarn, also die auch direkt angrenzenden wie die Glücklichen in der Schweiz oder auch Österreich, haben die Saints schon immer so bekommen wie sie sein sollen: Unzensiert, ungeschnitten, ungekürzt! Denn die müssen nicht vor bösen Pixeln und unartigen Polygonen beschützt werden. Nee, nee – die sind schon groß, die schaffen das ganz alleine. Damit wir allerdings nicht immer wieder neidisch über die Grenzen schielen müssen, ist es dem Team rund um den Kopf der Third Street Saints, jetzt bekanntlich Präsident, gelungen, dass er wie geplant seine weltweite Invasion in alle Konsolen (PS3, Xbox 360) und PCs antreten kann … oups, fast alle, denn die armen Australier down under bekommen eine gezüchtigte Variante dessen, was wir erstmals zensurfrei genießen können. Aber was kümmern uns die Australier und überhaupt dieses ganze Zeug – gehen wir lieber endlich mal schauen, was der Präsident so alles auf der Pfanne hat.

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Vor langer, langer Zeit …

… trieben es ein paar junge Wilde ganz besonders wild. Sie formierten sich zu den Third Street Saints (TSS) und taten, wonach ihnen der Sinn stand. Während Omis, Opis, Menschen ohne Humorzentrum und andere Spaßbremsen nur angewidert den Kopf schütteln konnten, mauserte sich der Kopf eben jeder Gang zum Präsidenten. Was in fünf Jahren doch nicht alles passieren kann … Ja, das ist die Zeit, die seit der „Save Shaundi“ Aktion (Mission in Saints Row: The Third) vergangen ist und dem TSS-Kopf den Präsidentenstuhl unter den Hintern geschoben hat. Wie er da hin gekommen ist, ganz ehrlich, interessiert doch auf gut Deutsch gesagt keine Sau. Relevant ist einfach nur, dass es so ist – Punkt!

Blöd allerdings, dass – als ob wir es gewusst hätten – irgendwann außerirdische Lebensformen mit schlechter Laune auf unserem Planeten aufkreuzen werden. Aliens der Gattung Zin kommen geschmeidig daher geflattert, und beweisen ganz schnell, dass sie keinen Bock auf Gelaber a la „wir kommen in Frieden und bringen euch Liebe“ haben. Nix da, sie wollen uns übel in die Suppe spucken.

Vielleicht hätte unser frisch gebackener neuer Präsident keinen auf Superheld machen sollen – wer weiß?! Aber mal so ganz nebenbei ein Terroristennest ausheben, außerdem gepflegt eine startende Atomrakete zu den Klängen von Aerosmith (I don’t wanna miss a thing) zureiten und schon klappt es mit dem Platz nehmen im Weißen Haus – wer hätte das gedacht!

Aber ihr wisst ja selbst wie das ist mit den Freuden des Lebens so ist! Kaum sitzt das ehemalige Gang-Oberhaupt im Oval Office, stürmen die Zin unter Führung ihres Obermackers Zinyak die Erde. Der Präsident, die Saints, später auch das fiktive Städtchen Steelport und andere Gegebenheiten werden, Aliens sei Dank, in eine alternative Zeitschleife verfrachtet. Die Aliens waren scheinbar so clever und haben kurzerhand alles kopiert und gaukeln vor, was nicht ist. Und zu allem Überfluss erlebt der Präsident bei diesem unfreiwilligen Umzug auch noch seinen schlimmsten Albtraum: Die 50er Jahre, ein perfider Plan des Alien-Anführers, der um die 50er Jahre-Aversion des Präsidenten weiß. Aber er wäre nicht Präsident und vor allem nicht ehemaliger Third Street Saint Kopf, wenn er nicht ganz genau wüsste, wie er der extraterrestrischen Brut gehörig in den Arsch treten kann. Let’s get ready to … Chaos!

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Independence Day und Matrix vereinigt euch

Speziell Film- und TV-Movie- und Serien-Gucker werden nicht selten ein Deja-Dinges (Déjà-vu- für die, die es genau wissen wollen) erleben und für sich feststellen können: Moment, das kenn‘ ich doch! Na klar kennt ihr das – vorausgesetzt, ihr habt die letzten Jahre/Jahrzehnte nicht hinterm Mond gelebt. Volition Inc. hat es sich nicht nehmen lassen wieder aus dem Vollen zu schöpfen, und bietet einen gigantischen Fundus an mehr oder weniger bekannten Grüßen an die Film- als auch Musik-Industrie. Egal ob Independence Day, Superman, Transformers, Matrix, Hulk, Armageddon und Co., ein Seitenhieb lässt sich in fast jeder Minute des Spiels ausmachen. Gesäumt von ordentlich Musik, vom unschuldigen 50er Jahre Rock’n Roll über die Klassiker der 70/80er Jahre in die Neuzeit ist so gut wie alles dabei. Und als ob das noch nicht genug ist, bedient man sich – wie man umgangssprachlich gerne einmal sagt – kackenfrech bei anderen, oftmals sehr erfolgreichen Spielen. Und nein, das werfen wir Saints Row 4 nicht vor – im Gegenteil, finden wir das richtig gut und es ist fast schon so eine Art Spiel im Spiel. Ihr wisst schon, eigentlich müsst ihr euch auf die Mission konzentrieren und schwupps, hat sich schon wieder ein bekanntes Elemente aus Film, Spiel oder Musik eingeschlichen … oftmals gleicht dies einer ordentlich barbusigen Dame, die mit Schild durchs Bild läuft und damit ankündigt, dass erneut vertraut-bekanntes Material für eben jenen Moment Pate gestanden hat. Es ist eine gewisse Zerreißprobe, die während des Spielens erlebt werden kann (und sicher auch oftmals wird), denn einerseits punktet der Titel mit seinem ihm ganz eigenen frisch erdachten Humor, nicht zuletzt aufgrund seiner nochmals zum Vorgänger gesteigerten Überdrehtheit, und auf der anderen Seite finden sich diese vielen kleinen mehr oder weniger auffälligen Integrationsspitzen eben aus Film, Musik und Spiel. Wir konstatieren: Volition hat’s einfach drauf derartige Elemente, Impulse und – überspitzt formuliert – geklaute Ideen in den Mixer zu packen, zu pürieren und als Ergebnis ihr ganz eigenes Ding zu präsentieren. Das ist insofern besonders, da ihr zwar bestimmte Feinheiten erkennen, aber zu keiner Zeit denken werdet „blöd – haben die schon wieder nur nachgemacht“. Das ist am Ende der kleine, aber sehr-sehr feine Unterschied, der einen sehr guten von einem weniger guten Titel dieser Form unterscheidet.

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Nun aber mal von Anfang an …

Wer die Vorgänger gespielt hat, kann sich freuen, denn das freie Charakter basteln ist wieder mit von der Partie. – An der Stelle sei rein der Information halber erwähnt, dass es keine Rolle spielt, ob ihr die Vorgänger schon gezockt habt oder nicht, alle nunmehr vier Teile lassen sich auch eigenständig spielen und sind in sich abgeschlossen. Wir empfehlen jedoch, falls noch nicht geschehen, einmal Hand an die Teile 1-3 zu legen – euer Schaden wird es garantiert nicht sein. – Aber nun weiter im Text … mit, genau, der Charakter-Gestaltung, ein Abschnitt, mit dem man so viel Zeit tot schlagen kann, und das im besten Sinne. Volition hat einmal mehr eine fette Auswahl an allerlei möglichen sowie unmöglichen Optionen zusammengestellt, wie euer Präsident aussehen könnte. Das geht los bei der körperlichen Statur über eine Vielzahl an Frisuren bis hin zu den profanen Dingen wie Kleidung und Co. als auch Make-Up Details – und nein, werte Herren, heute ist es keine Schande mehr, wenn Männer ein wenig Farbe im Gesicht auflegen. Manches Rollenspiel kann angesichts dieser satten Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten nur neidisch auf die Saints Row 4 Umkleidekabine blicken. Nehmt euch Zeit, lasst euch inspirieren und schafft euren ganz persönlichen, ganz eigenen Präsidenten. Definitiv lobende Worte hat Volition auch dahingehend verdient, da man sich Gedanken gemacht und dafür gesorgt hat, dass – je nachdem was für einen Charaktertypen ihr erschafft – auch unterschiedliche Stimmen für diese Kreation zur Verfügung stehen. Immerhin wurden allein für den Präsidenten sieben verschiedene Sprecher in die Ton-Kabine geschickt. Wenn schon, denn schon …

Abgesehen von den profanen, aber definitiv überzeugenden Äußerlichkeiten dürfen die natürlich viel wichtigeren Fähigkeiten nicht fehlen. Tun sie selbstverständlich auch nicht! Der Präsident, wie auch immer er auch bei euch aussehen wird, hat grundlegend zwei verschiedene Skillungen: Einmal der normale Aufbau des Charakters, da ihr mit der Zeit mehr Energie zur Verfügung habt, schneller rennen könnt und all diese Dinge. Und auf der anderen Seite sind es die Superkräfte, mit denen ihr einen auf Neo, Man of Steel, einen Verwandten von Optimus Prime, einen Agent der Agency (Crackdown lässt grüßen), oder, oder, oder machen könnt. Einmal erlangtes Super-Duper-Können ist hernach jederzeit verfügbar und kann immer dann eingesetzt werden, wenn ihr es für richtig haltet. Für den Aufbau beider Varianten braucht es zum einen Geld, welches durch das Erledigen von Missionen, Minispielchen und Co. zu bekommen ist, welches dann in die Figuren-Fertigkeiten gesteckt wird. Zum anderen gilt es Datenpäckchen zu finden, mit denen sich die verschiedenen Superkräfte bekommen lassen.

Ergänzend zum Präsidenten lassen sich auch Autos stylen, tunen, umbauen und natürlich sämtliche Waffen, die es im Spiel zu finden und/oder kaufen gibt. Entscheidet nicht nur, wie die Waffen aussehen sollen – ja, das könnt ihr bestimmen, sozusagen „wie mache ich aus einer Banane eine Maschinenpistole“ und legt selbstverständlich weitere Parameter fest, z.B. Magazingröße, Durchschlagskraft und Spezialmunition.

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Lasst es krachen, lasst es brennen …

.. und jagt in die Luft, was sich nicht selbständig aus dem Staub machen kann. Wobei, dann solltet ihr erst recht wenigstens ein paar Bleihaltige Argumente hinterher schicken, vor allem dann, wenn es sich um einen Möchtegern-Eroberer Marke Alien handelt. Saints Row 4 nimmt sich, wie seine Vorgänger auch, in keiner Weise ernst und hat sich selbst nochmals gegenüber seinem vorigen Teil getoppt. Der Versuch eine Story zu integrieren ist nichts weiter als ein Versuch und für Saints Row, ganz ehrlich, auch so wichtig wie der berühmte in China umfallende Sack Reis. Es geht einmal mehr wieder um viel humoriges, abgedrehtes, verrücktes, total bescheuertes, einfach nur geiles Krach, Boom, Bäng. Und ja, davon gibt es reichlich und das sieht auch noch richtig, richtig gut aus. Vor allem das Element Feuer mit all seinen so weit möglichen Facetten begeistert und gefällt, wann immer es seinen Auftritt hat. Anders dagegen die Abschnitte, in denen es mal ansatzweise ruhiger zur Sache geht, denn diese Momentaufnahmen fördern gelegentliche Monotonie und Langeweile fürs Auge an die Oberfläche. Man könnte sich daran stören – wir haben uns jedoch dafür entschieden, dass wir es zwar erwähnen, uns aber ganz sicher nicht darüber aufregen werden. Saints Row 4 ist nicht in den Ring gestiegen einen virtuellen Model-Contest zu gewinnen und es ging, auch in der Vergangenheit niemals nicht um Schönheit. Es ging und geht um Fun, Fun und nochmals Fun! Auch Saints Row 4 soll auf jeden Fall Spaß machen und bei Gott, ja, es wird auf jeden Fall Riesenspaß machen – immer und immer wieder!

Nebenbei bemerkt sind es oftmals die kleinen Kleinigkeiten, welche eine Art optisches Sahnehäubchen bilden. Im Großen und Ganzen hat Saints Row 4 seine grafischen Schwächen, da beißt die Maus keinen Faden ab, aber sie halten sich in Grenzen und es sind die Details, die Randerscheinungen als auch hin und wieder das direkt Offensichtliche, dass ins Auge sticht und gefällt. Dazu gehören auch immer wieder die Animationen, die verrückten Autos (wenn sie dann mal ihren Tuning-Durchlauf hinter sich haben) oder auch die Darstellung, wie die durch die Aliens geschaffene Welt bröckelt.

Apropos Optik … freut euch darauf, zumindest einmal Saints Row-Wiederholungstäter und Spieler des dritten Teils: Es wird zahlreiche Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und Figuren geben. Als Leckerli nennen wir u.a. Kinzie Kensington, Bejamin King oder auch Matt Miller und Johnny Gat.

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Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

Saints Row 4 bietet, wie seine Vorgänger auch, einiges zu tun und diese Arbeitsmöglichkeiten teilen sich wie gehabt in bewährte Haupt- als auch Nebenmissionen auf. Dieses Mal dreht sich um Invasoren aus dem All – oder woher immer sie auch kommen, und sorgen für Unfrieden. Klar, dass die Saints und der Saints-Obermotz, jetzt Präsident etwas dagegen hat. Die vorhandenen Missionen offenbaren ein recht breites Portfolio an lustigen, herausfordernden oder auch mal langweilige Aufgaben. Checkpoint-Rennen sind, ganz ehrlich, so spannend und interessant wie Fußpilz, gehören aber zum Programm. Wahre Freude bereitet hingegen stets die Option, da wir unserem inneren Vandalen freien Lauf lassen können. Innerhalb eines Zeitfensters  muss möglichst viel kurz und klein geschlagen werden – es ist stumpfsinnig, es ist stupide aber es macht herrlich viel Spaß! Wichtig sind auch immer die Knotenpunkte der Aliens, welche die für den Präsidenten geschaffene Simulation am Laufen hält. Klar, dass die E.T.s was dagegen haben. Na ja, und wir hatten wieder etwas dagegen, dass die Aliens was dagegen hatten … lange Rede, kurzer Sinn: Alles was nur im Ansatz wie ein Alien aussieht und versucht euch dran zu hindern besagte Punkte zu eliminieren gehören ins ewige Nirwana geschickt. Stellt sich in dem Zusammenhang die Frage, ob es schade ist, dass die Außerirdischen mehr als Kanonenfutter dienen statt als intelligentes Leben vom anderen Stern zu agieren? – Wir grübeln kurz … Moment …

Wir sagen: Definitiv nein, es ist nicht schade, dass die Aliens einfach dumm wie Brot sind und sich auf diese Weise ideal abknallen lassen. Es geht nicht um Taktik bei Saints Row 4, es geht nicht um strategisch lang ausgeklügelte Kampfeinsätze. Es geht um viel verrückten Spaß – oh mein Gott, da ist es schon wieder – dieses Spaß … ja, wir können nicht genug davon bekommen. Um dem Ganzen ein wenig ernst zu verpassen: Wenn Aliens anstrengend werden, und das können die Kerle hin und wieder richtig gut, dann deshalb, weil sie zwar nicht clever, dafür aber in hoher Zahl auftreten. Insofern seid ihr dann schon gefordert und müsst zusehen, wie ihr die Brut aus dem All effektiv und fix wieder los werden könnt.

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Generell ist das vorhandene Kampfsystem verhältnismäßig einfach gestrickt. Das ist aber auch gut so, denn es braucht keine Call of Duty- oder Battlefield-Taktiken, damit ihr die Außerirdischen erledigen könnt. Manches Mal ist „mitten in die Fresse rein“ ein sehr probates als auch von Erfolg gekröntes Mittel. Wenn sich das Ganze dann noch in Form einer Schwarzen-Loch-Wumme äußert, ist das perfekt und Taktik genug. Einmal abgefeuert, transportiert ihr alles, was in der Nähe ist, vor allem aber die Aliens, in das erzeugte Schwarze Loch. Ciao, ciao und arrivederci ihr Mork vom Orks, kommt ja nie wieder! Und während ihr Alien für Alien in die ewigen außerirdischen Jagdgründe bzw. wohin auch immer (wisst ihr wohin Aliens gehen, wenn sie gestorben sind?)  geschickt habt, vergesst eure Saints-Kumpel nicht. Die leiden unter der Invasion genauso wie ihr und freuen sich wie Bolle, wenn ihr ihnen das Leben wieder schenkt. Was damit gemeint ist? Verraten wir nicht – spielt doch, und findest es selbst heraus!

Unser Fazit

92 %

Oh mein Gott, fragt nicht, was wir während des Testens gelacht haben – das geht nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Saints Row 4 ist ein Spiel, das für seine Verhältnisse alles richtig macht, und vor allem gegenüber seinem Vorgänger nochmals eine Schippe drauf gepackt hat. Wir haben uns nicht mit grafischen Raffinessen aufgehalten oder geschaut, wo wie was an Visuellem geboten wird. Saints Row 4 ist dafür das falsche Spiel, denn es ist mitnichten auf Optik oder High-End-Firlefanz ausgelegt. Wer das sucht, da sind wir gnadenlos ehrlich, sollte weitersuchen, er wird es bei Saints Row 4 nicht bekommen. Fahrt ihr aber voll auf jede Menge abgedrehten, überdrehten, total an den Haaren herbei gezogenen Humor ab, liebt ihr Humor, findet ihr Humor klasse und ja, ist Humor, je dreckiger, je blöder, je verrückter das eure und könnt ihr herrlich über dummes Zeug lachen – mal so frei von der Leber weg? Habt ihr Bock drauf total Unsinniges auszuprobieren, euren Präsidenten mit einer Cheerleader-Gedächtnis-Frisur zu versehen, ihn wie Carlton (Will Smith‘ Cousin-Figur aus der Serie Prince of Bel-Air) tanzen zu lassen und gleichzeitig aus allen Rohren zu feuern, weil die Aliens eure Matrix verrücken? Ab dafür, dann seid ihr bei Saints Row 4 genau richtig – und mit Verlaub, dass ist nur ein mini-mini-minimaler Bruchteil dessen, was ihr wirklich alles in Saints Row 4 mit und dank der Alien-Invasion anstellen könnt. Lasst euch drauf ein, vergesst den Alltag, den Ärger – dreht ne Runde mit den Saints und ihrem Präsidenten, amüsiert euch und habt einfach Spaß, Spaß und nochmals Spaß – denn darum genau geht es bei Saints Row 4. Und wer das erkennt und sich drauf einlässt, fragt nicht mehr nach Grafikfehlerchen oder mal tristen Umgebungen – der (oder die) hat nur Augen für die nächste, total verrückte Schandtat und garantiert ein breites Grinsen im Gesicht.

Pro

  • + viel, viel genialer Humor verschiedenster Schattierung
  • + Charakter-Aufbau
  • + Fahrzeuge- und Waffen-Modifikationen
  • + umfangreiches Waffenarsenal, auch Alien-Waffen können gesammelt werden
  • + Superkräfte super integriert und funktionieren einwandfrei
  • + viele Anleihen an Film, Serien und Musik
  • + sehr gute Spielbarkeit (Handling / Steuerung)
  • + ordentlicher Umfang, lange Spielzeit garantiert
  • + gelungene Sprachausgabe (Englisch)
  • + deutsche Untertitel/Texte verfügbar
  • + satter Sound und stimmige FX-Files
  • + geniale nicht vorhandene Story
  • + Koop

Kontra

  • - grafisch nicht „up-to-date“ – max. gehobenes Mittelmaß
  • - dumpfbackige Gegner ohne Hirn und Ehrgefühl
  • - partiell arg langweilige Missionen

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
95 %
Multiplayer
 
95 %
Spielspaß
 
98 %

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Autor: Sandra

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