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SAW II: Flesh & Blood im Test

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Veröffentlicht 1. November 2010 | 15:53 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

SAW war einst ein Low-Budget Film, begeisterte aber unheimlich viele Zuschauer. Innert kurzer Zeit erschien eine Fortsetzung nach der Anderen. Über die Qualität der nachfolgenden Filme könnte man sich streiten. Es war nur eine Frage der Zeit bis das erste SAW Spiel auf dem Markt erschien. Vor etwa einem Jahr mischte Jigsaw zum ersten Mal die Konsolengemeinschaft auf. Pünktlich zu Halloween erschien SAW II: Flesh and Blood im europäischen Handel. Ob SAW II: Flesh and Blood ähnlich faszinierend kann wie die gleichnamigen Filme, wird sich in unserem kritischen Review zeigen.

Jigsaw treibt wieder sein Unwesen. Dieses Mal schlüpfen wir in die Haut von Michael Tapp. Michael ist der Sohn von Detektiv Tapp. Im Erstling durften wir in die Rolle vom besessenen Detektiv Tapp übernehmen. Tapps Sohn ist ein junger, schwarzer Journalist. Seine Methoden sind äusserst fragwürdig und skurril. Es ist kein Wunder das Jigsaws nächstes Opfer Michael  sein wird und mal ordentlich in die Mangel nimmt.

In der Rolle von Michael müssen wir den tödlichen und bestialischen Fallen von Jigsaw ausweichen. Während des ganzen Spiels trifft der Spieler immer wieder auf bekannte Gesichter aus den Filmen. SAW II Flesh and Blood hält sich gut an die Filmvorgabe. Für Fans ist das eine tolle Sache, aber wer nichts mit den Filmen am Hut hat oder keinen gesehen hat, versteht die ganze Hintergrundgeschichte nicht. Zwar haben die Entwickler überall Tonbänder und alte Akten versteckt, aber die müssen zuerst gefunden und gelesen werden. Wer das nicht tut wird keinen Sinn hinter der Story ausmachen können.

Quick Time Events

Während der Spielzeit hatte ich ein mulmiges Gefühl im Magen, weil ich nie genau wusste, wann Jigsaw wieder zuschlagen wird. Der gelungene Sound trägt seinen Beitrag dazu bei. Allerdings haben die Entwickler zu viele Fallen nacheinander eingebaut. Weniger wäre hier mehr gewesen. Alle Fallen werden mittels eines Quick Time Events gemeistert. Wer schnell reagiert und den richtigen Knopf drückt, kann der tödlichen Falle ohne Kratzer entkommen. Alle anderen werden ins Gras beissen und müssen den letzten Checkpoint neu laden.

Die Quick Time Events kommen bei quasi allen Elementen zum Zug. Selbst bei den Kämpfen ist jetzt alles mittels Quick Time Event geregelt. Mir persönlich war das Kampfsystem im Vorgänger zu unpräzise und mühsam. Mit den Quick Time Events sind die Kämpfe ausgewogener und fairer. Wer die falsche Taste drückt, ist selber Schuld! So einfach ist das Prinzip.  Viele Medienpartner nörgeln an den Quick Time Events herum, aber viele bekannte Spiele wie zum Beispiel Ninja Blade oder auch God of War verwenden das gleiche Prinzip! Für ein wenig Frust sorgen einzig und allein falsch gesetzte Checkpoints.

Rätseleinlagen

In meinen Augen liegt die Stärke in SAW II: Flesh and Blood in den einzigartigen Rätsel. An manchen Stellen müsst ihr eine Türe mit einem Code knacken. Der Code könnte theoretisch überall versteckt sein. In einem dunklen Raum oder an der Wand vor euch. An anderen Stellen muss der Spieler die Schaltkreise in die richtige Position bringen, damit die Türe aufspringt. Bei allen Rätseln steht immer ein Tipp wie zum Beispiel „Schau dich um“ oder „Nimm ein paar Pfunde zu“. Die Rätsellösung ist dann ziemlich simpel, aber mir erging es oft so, dass ich einfach zu weit gesucht habe und die Lösung eigentlich die ganze Zeit vor meiner Nase lag!

Neben den Rätseleinlagen spielt auch der hohe Gewaltgrad eine zentrale Rolle. SAW II: Flesh and Blood will um jeden Preis schocken und das schaffen sie auch gekonnt! Gleich zu Beginn muss der Spieler sein Auge aufschneiden, damit er an den Schlüssel kommt, der ihm das Leben rettet. Im späteren Spielverlauf warten noch einige solcher scheuschlichen Momente auf den Spieler. SAW II: Flesh and Blood ist keine Kost für leichte Gemüter, ehrlich!

Technik von gestern

Technisch erwartet euch mit SAW II: Flesh and Blood kein Meisterwerk. Die Grafik ist in Ordnung und erfüllt ihre Zwecke vollkommen. Viele Orte sind sehr düster und dunkel ausgefallen und tragen bestens zu einer explosiven Spannung bei. Zusammen mit den ordentlichen Soundeffekten entsteht eine düstere, dreckige Atmosphäre.

Fazit:

Viele Medien hacken auf SAW Videospielen rum. Ich kann das gar nicht nachvollziehen. Gut die Technik ist nicht über alle Zweifel erhaben, aber SAW II: Flesh and Blood ist düster, abgefahren und spannend. Die verschiedenen Rätseleinlagen und Quick Time Events sagen mir zu und stören mich keineswegs. In meinen Augen ist das Spiel gelungen. Wer Probleme mit dem hohen Gewaltgrad hat oder nur ein leichtes Gemüt besitzt, sollte einen Bogen um SAW II: Flesh and Blood machen. Gewisse Szenen sind richtig hart und ekelig. Was mich während der gesamten Spielzeit ein wenig genervt hat, waren teilweise die unfairen Checkpoints.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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