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SBK 2011: FIM Superbike World Championship im Test

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Veröffentlicht 23. Mai 2011 | 22:01 Uhr von Tim Jung

Letzte Änderung 29. Februar 2012

SBK 2011: FIM Superbike World Championship - Test

Die SBK-Serie verschafft sich immer mehr an Anhängern und neuen Fans. Im letzten Jahr konnte das Spiel, die Entwickler sind Milestone, die Konkurrenten von dem Zweiradsport erfolgreich überholen. Das verspricht ja schon einmal etwas Gutes. Na dann, rauf aufs Motorrad und rein ins Vergnügen. Oder doch nicht?

Der Vorgänger vom diesjährigen SBK X: Superbike World Championship konnte das letzte Jahr einige Kritiker überzeugen und kam auch bei den Fans und Interessenten durchaus gut an. Das Spiel ist unter anderem durch die vielen Lizenzen und durch den ansprechenden Simulations-Stil bekannt. Schon letztes Jahr wurde besonders viel Wert darauf gelegt, und auch dieses Jahr hat sich in diesem Bereich nicht viel verändert. Beim ersten Einlegen des diesjährigen Rennspiel könnt ihr euch gleich entscheiden, welchen Schwierigkeitsgrad zu wünschen ist. So sind drei verschiedene Schwierigkeitsstufen enthalten. Bei der einfachsten Stufe werden viele Elemente durch die CPU gesteuert. Falls ihr mit einem zu hohen Tempo in eine Kurve fährt, bremst die CPU automatisch ab. Auch wenn ihr zum falschen Zeitpunkt beschleunigt hat diese keine Konsequenzen. Die CPU hilft in dieser Stufe fast bei allen Elementen. Dadurch werden vor allem Neulinge und Einsteiger besonders gut in das Rennspiel instruiert. Bei der mittleren Stufe wird alles anspruchsvoller. Gelegenheitsspieler können hier schon ziemlich gefordert werden. Denn in falsch ausgeführten Kurven wird euch die CPU nicht mehr besonders stark helfen. Auch das Abbremsen vor einer Kurve müsst ihr hier komplett von alleine ausführen. Die dritte und logischerweise anspruchsvollste Stufe ist sehr für Könner ausgelegt. Alles fahrerische Können ist hier abverlangt. In den Kurven wird euch gar nicht mehr geholfen, es muss auch manuell geschaltet werden und schon durch kleinere Fehler landet ihr schnell einmal auf dem Asphalt oder im Kiesbett. Natürlich passt sich auch alles den Wetterzuständen an. Dazu werden wir später im Test noch ein wenig genauer eingehen.

höchster Simulationslevel

In SBK 2011 sind auch dieses Mal wieder sehr viele Lizenzen enthalten. Hier hat Entwickler Milestone die volle Packung ins Spiel integriert. Neben den vielen bekannten Rennfahrern, Teams und Herstellern sind auch zahlreiche aktuelle Rennstrecken in SBK 2011 enthalten. Richtig tolle Sache. Somit ist der Spielspass schon um einiges gestiegen. Fast schon selbsterklärend ist, dass auch in SBK 2011 ein umfangreicher Karriere-Modus auf euch wartet. Zu Beginn dürft ihr auch euren eigenen Rennfahrer erstellen. Verschiedenes darf nun abgeändert werden. Egal ob das Aussehen, die Haare, oder die Grösser des Rennfahrers. Fast alles kann beliebig abgeändert und eingestellt werden. Sobald ihr euren Charakter und angehender Superstar erstellt habt, startet die Karriere. Zu Beginn ist euer Fahrer natürlich noch unerfahren und ihr startet in einer Nachwuchs-Serie mit dem Namen “Superstock 1000″. Es  warten in der Karriere unter anderem auch einige Vertragsangebote, die ihr entweder annehmt oder eben nicht. Somit erhaltet ihr “euren” Rennstall mitsamt Fahrzeug und Team. Das Team ist zu Beginn allerdings noch nicht sehr erfahren, im späteren Spielverlauf werden diese aber immer bekannter. Durch absolvierte Rennen sammelt ihr Erfahrungspunkte. Daneben gibt es eine interessante Sache in SBK 2011. Neben den Erfahrungspunkten wurden auch sogenannte Rufpunkte ins Spiel eingesetzt. Durch zum Beispiel gewinnen von Rennen oder das Überholen von einem bekannten Gegner erhaltet ihr solche Rufpunkte. Damit werdet ihr nun immer etwas bekannter und euren guten Ruf erkennen auch die anderen Teams. Dadurch bekommt ihr bald einmal ein besseres Angebot und ein etwas erfahrener Rennstall bekundet das Interesse an eurem erstellten Superstar. Dieses Prinzip verleiht dem Spiel einen höheren Wiederspielwert. Somit punktet es positiv. So durchläuft euer Rennfahrer verschiedene Stadien. Bald einmal findet er sich auf einem bekannten Streckenkurs wieder. Des Weiteren werden durch die spielerischen Fortschritte auch bessere Ausrüstungen freigeschalten. Die Strecken passen sich auch nach dem Können, dem Erfolgslevel des Fahrers an. Die Karriere ist anspruchsvoll, motivierend und interessant gestaltet. Im Großen und Ganzen kann sie durchaus positiv auffallen. Ein negativer Punkt in der Karriere ist, dass ihr eigentlich keinen Einfluss auf euer Team ausüben könnt. Neben den toll und spannend gestalteten Rennen findet neben dem Rennerlebnis sehr wenig überzeugendes statt. Somit leidet ein wenig die Atmosphäre darunter. Ihr könnt aber euer Motorrad beliebig aufrüsten und bist ins Detail des “Tunings” gehen.

Grafik, Gameplay und Steuerung

Grafisch befindet sich SBK 2011: FIM Superbike World Championship öfters in einem gut aussehenden Bereich. Doch auf Details neben der Rennkulisse wurde leider wenig Wert gelegt. So sind vor allem die Zuschauerränge leider nicht sehr gut umgesetzt. Auch die Stürze des Rennfahrers sind oft fragwürdig. Egal ob der Spieler mit vollem Tempo in eine Absperrung fährt oder nur ausrutscht, die Animationen sind fast immer die Selben. Auch hier hätten die Entwickler ein wenig mehr “Fingerspitzengefühl”  zeigen können. Wetterbedingungen spielen in SBK 2011 eine entscheidende Rolle. Die nassen Strecken sind gut umgesetzt. So muss besonders darauf geachtet werden wie schnell und vor allem wann der Spieler nach einer Kurve beschleunigt. Ansonsten liegt ihr schnell einmal im Kiesbett. Vieles widerspiegelt sich dem Vorgänger. Grafisch hat SBK 2011 leider keinen sehr großen Sprung gewagt. Die Rennstrecken, Fahrer und Motorräder sind aber alle toll anzusehen. Klar stehen diese im Vordergrund, dennoch hätten die Entwickler im grafischen Bereich einiges mehr herausholen können. Das Gameplay ist anspruchsvoll und vor allem motivierend. Durch Abkürzungen wird euer Motorrad nicht nur gebremst, sondern ihr müsst auch eine Zeitstrafe in Anspruch nehmen. Es sind sehr viele verschiedene Modi enthalten. Schnelles Rennen, Karriere, SBK Tour, Zeitrennen und natürlich der Online Modus. Durch die drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen fühlt sich jeder Rennspielfan sofort wohl. Die Steuerung ist gut umgesetzt. So wird der rechte Bumper zum Beschleunigen gebraucht, der Linke zum bremsen. Wenn ihr euch einmal in das Spiel reingearbeitet habt, wird die Steuerung immer simpler. Die KI im Spiel ist ebenso fordernd. Sich richtig einen Vorsprung zu verschaffen kann schwierig werden. Allerdings befinden sich diese Gegner oft alle am selben Ort, eine richtige Absetzung findet leider nicht immer statt. Sie kämpfen sich sozusagen nicht nur um den ersten Platz, sondern um die Ideallinie. Dieser fahren sie nämlich stur entlang. Eine intelligente KI ist es leider nicht. Der Sound hingegen kann wieder positiv überzeugen. Die Motorräder sind toll anzuhören und die Umsetzung dieser ist perfekt. Somit wird die Rennatmosphäre entscheidend angehoben. Im Menü kann die Musik auch positiv überzeugen. Wie oben bei der Karriere schon angeschrieben gibt es abseits der Strecke wenig zu sehen. Ein Boxenfunk ist nicht vorhanden, genauso wie ein Kommentator oder sonstige Kommentare nicht im Spiel vorhanden sind. Der Online-Modus ist spannend umgesetzt und Unterbrüche traten nur sehr wenige auf. Im Mehrspielermodus sind Meisterschaft, schnelle Rennen sowie eine Weltrangliste vorhanden. So dürft ihr euer Können gegen andere Spieler unter Beweis stellen. Bis zu 16 Fahrer können gegeneinander antreten. Eine derbe Enttäuschung ist, dass auf einen Splitscreen-Modus verzichtet wurde. Auch eine LAN-Unterstützung bleibt dieses Jahr aus.

Unser Fazit

62 %

Mit SBK 2011: FIM Superbike World Championship wartet auch dieses Jahr wieder ein pures Simulationserlebnis auf euch. Das Rennspiel beinhaltet sehr viele Lizenzen, darunter bekannte Rennfahrer, Teams sowie die aktuellen Rennstrecken. Eine tolle Sache sind die verschiedenen Schwierigkeitsstufen im Spiel. So werden vor allem auch Einsteiger schnell mit der Steuerung vertraut. Bei der einfachsten Stufe wird viel Hilfe angeboten. Hingegen bei der anspruchsvollsten Schwierigkeitsstufe wird auf Hilfe durch die CPU verzichtet. Diese Stufe ist besonders für Rennsportprofis geeignet. In SBK 2011 warten sehr viele verschiedene Modi auf euch. Der Karriere-Modus ist dabei der umfangreichste. Ihr könnt euren eigenen Rennfahrer erstellen und diesen nach Wünschen abändern. Durch die verschiedenen Vertragsangebote, die ihr während der Karriere erhaltet, bekommt der Spieler sein eigenes Team. Sobald ihr erfolgreich Rennen absolviert erhaltet ihr neben Erfahrungspunkten auch Rufpunkte. Durch einen guten Ruf werden bekanntere und neue Teams auf euch aufmerksam. Leider kann abseits von Rennen nichts besonderes "erkundet" werden. Hingegen sind die Rennen im Allgemeinen toll und interessant umgesetzt. Spannung ist sehr oft vorhanden. Der Karriere-Modus kann im Ganzen, dank der Motivierenden und längeren Spielzeit, gut überzeugen. Die KI ist aber leider nicht sehr intelligent und fährt stur der Ideallinie entlang. Gefordert werdet ihr dennoch. Grafisch ist gegenüber dem Vorgänger leider nicht sehr viel verbessert worden, dennoch sehen vor allem die Rennfahrer, deren Motorräder und die Rennstrecken sehr gut aus. Die Animationen verlaufen flüssig und können überzeugen. Atmosphäre ist auch vorhanden. Leider fällt diese durch fehlende Boxenkommentare oder Kommentatoren ab. Die verschiedenen Wetterbedingungen liegen bei der Umsetzung im grünen Bereich. Es muss bei nasser Strecke auf die Fahrweise besonders acht gegeben werden. Hingegen sind die Tribünen optisch langweilig und schwach dargestellt. Die Steuerung funktioniert gut und vor allem nach mehreren Stunden Spielzeit kommt der Spieler immer besser in fahrt mit dieser. Der Sound kann vollkommen überzeugen. Die Motorräder-Sounds wirken real und die Musik im Hauptmenü ist auch in Ordnung. Der Multiplayer kann im Großen und Ganzen gut überzeugen. Alles in allem ist SBK 2011: FIM Superbike World Championship ein gutes Rennerlebnis, welches durch kleinere aber leider mehrere Schwächen abfällt. Rennsport- und Motorradfans werden hier aber spannende und motivierende Rennen erleben.

Pro

  • grafisch können Strecken, Fahrer, Motorräder überzeugen...
  • viele Lizenzen
  • verschiedene, abwechslungsreiche Rennstrecken
  • tolle, schnelle Motorräder
  • verschiedene Motorrad-Klassen
  • Fahrer-, Reifenschäden
  • Animationen
  • Abkürzungen werden bestraft (zeitlich)
  • eigenen Fahrer erstellen
  • Karriere umfangreich
  • spaßiger Online-Modus
  • viele Modi
  • toller Sound
  • Steuerung einfach
  • verschiedene Schwierigkeitsstufen

Kontra

  • ...hingegen sind die Details schwach dargestellt
  • kein Splitscreen
  • keine Boxenkommentare
  • Steuerung zu Beginn schwierig
  • KI weist schwache Intelligenz auf
  • Präsentation nicht verändert gegenüber Vorjahr
  • manchmal Pop-Ups
  • Unfälle immer gleich
  • lange Ladezeiten
  • Karriere nur auf Rennen konzentriert

Unsere Bewertung

Grafik
 
62 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
73 %
Gameplay
 
61 %
Multiplayer
 
69 %
Spielspaß
 
58 %

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