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Shovel Knight – Test / Review

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Veröffentlicht 12. Januar 2017 | 16:52 Uhr von Marc Wunder

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Es war einmal… Kulturschock! Wer sonst moderne Grafikmonster gewohnt ist, muss bei Shovel Knight stark sein. Präsentiert wird dieses ehemalige Kickstarter-Projekt nämlich in nostalgischer 8-Bit-Grafik. Doch man sollte sich nicht abschrecken lassen. Hinter der Oldschool-Fassade steckt nämlich ein gut spielbaren Sidescroller mit unübersehbaren Referenzen an Super Mario Bros. und Castlevania.

Man verkörpert den namensgebenden, blauen Shovel Knight, der einst mit seiner Gefährtin Shield Knight das Land vor dem Bösen bewahrte. Durch ein tragisches Ereignis gilt diese jedoch als tot und der Shovel Knight beschließt resigniert ein einsames Leben zu leben. Bald jedoch übernimmt die böse Enchantress mit ihren Rittern das Land. Nur einer kann sich ihnen entgegen stellen. Es ist Zeit, die Schaufel wieder aus zupacken!

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Ich und meine Schaufel!

Soviel zur Story des Abenteuers. Das Game selber verbindet seine Level über eine Oberwelt, ähnlich wie bei alten Super Mario Spielen. Hier findet sich auch das Dorf, welches als eine Art Hub fungiert. Hier kann man Sammelobjekte eintauschen, Gegenstände kaufen und Attribute wie Lebensenergie und Mana erhöhen.

Die Level spielen sich dann wie ein typischer 2D-Sidescroller. Man läuft von Bildschirm zu Bildschirm, vermöbelt Gegner mit seiner Schaufel (oder springt auf sie drauf) und sucht mit Hilfe seines Grabgerätes nach versteckten Schätzen. Manche dieser Schatztruhen sind gut versteckt und beinhalten nicht selten einen nützlichen Gegenstand. Von diesen lässt sich immer einer ausrüsten und gewährt dabei unter Abnahme von Mana Fähigkeiten wie das Verschießen von Feuerbällen oder temporäre Unbesiegbarkeit. Zudem ist die Schaufel nicht nur unsere 1. Wahl als Schlaginstrument, nein man kann mit ihr auch Projektile abwehren und Objekte mit Tiger-Woods-ähnlichem Golfskill durch die Gegend schießen.

Ein echtes Multitool! Ziel ist es natürlich, auf dem Weg zum Levelboss so viele Schätze wie möglich zu sammeln, um diese im Dorf gebührend zu verschleudern. Gut gesetzte Checkpoints erleichtern das Vorankommen und Gegner sind nie unfair platziert. Die größte Gefahr ist eher das Stürzen in die Tiefe. Denn wenn man vom Gegner getroffen wird, fällt man ein Stück nach hinten. Als Endgegner der Stages erwarten einen die bösen Ritter der Enchantress. Jeder von ihnen hat ein anderes Angriffsmuster, so das beobachten und geschicktes taktieren mit den Fähigkeiten den Erfolg bringt. Die Story wird mitunter in Alptraumsequenzen weiter gesponnen, in denen man sich Dutzenden Bösewichten erwehren, um die endlos in die Tiefe stürzende Shield Knight aufzufangen. Aufgelockert wird die Weltkarte von Schatzleveln, in denen es besonders viele Edelsteine zu sammeln gibt.

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Unser Fazit

80 %

Man sollte sich vom ersten Blick nicht täuschen lassen. Shovel Knight ist eine mit perfekter Spielbarkeit gesegnete Hommage an die guten , alten NES-Zeiten. Es zitiert die besten Elemente aus Mario Bros., Castlevania und Metroid. Fans von Sidescrollern und Nostalgiker können hier bedenkenlos zuschlagen.

Pro

  • + Sidescroller alter Schule
  • + Tolles Leveldesign (vertikal und horizontal)
  • + Fair gesetzte Checkpoints
  • + Gegenstände mit unterschiedlichen Fähigkeiten

Kontra

  • - Einige Bosse unnötig schwer
  • - Frustige Stürze nach Gegnertreffern
  • - Geschichte hätte umfangreicher sein können

Unsere Bewertung

Grafik
 
50 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
85 %

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