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Shovel Knight – Bei des Ritters Schaufel!

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Veröffentlicht 4. Juni 2015 | 18:04 Uhr von Fabrice

Shovel-Knight-Artwork

Retro ist Kult. In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens trifft diese Aussage zu. Dies trifft auch auf die Welt der Videospiele zu. Dem Motto ist auch Yacht Club Games gefolgt. Shovel Knight ist ein moderner, auf Old School getrimmter, 2D Action Platformer.

Es ist schon seit längerer Zeit für mehrere Plattformen erhältlich, ist aber kürzlich auf für PS4 und Xbox One erschienen. Ob es auch für ein modernes Publikum taugt oder eher etwas für Nostalgiker ist, haben wir auf der Xbox One heraus gefunden.

Die Schaufel ist mächtiger als das Schwert

Der Shovel Knight ist genau das, was der Name verspricht: ein Ritter mit einer Schaufel.

In einer glücklicheren Zeit reiste er zusammen mit Shield Knight durch die Welt. Das Duo erlebte viele gemeinsame Abenteuer doch der Tower of Fate sollte alles für immer verändern. Shield Knight wird im Turm gefangen, Shovel Knight hinaus geworfen und der Turm fest versiegelt. Seiner Geliebten beraubt, begibt sich der Ritter der Schaufel ins Exil. Erst als die böse Enchantress un ihre Schergen das Land an sich reißen, wird auch der versiegelte Turm geöffnet. Um den Turm und Shield Knight zu erreichen, muss er jedoch zuerst die Schergen der Enchantress, der Order of No Quarter besiegen.

Steigt man in Shovel Knight ein, wird schnell klar das es kein Zuckerschlecken wird. Aus der klassischen 2D-Ansicht kämpft und springt man durch thematisch unterschiedliche Level wie Höhlen, Spukschlösser und Wälder. Am Ende von jedem Level wartet zudem ein tougher Boss des es zu besiegen gilt. Die Schaufel dient dabei als vielseitig einsetzbares Multi-Tool. Neben Zaubersprüchen ist sie als Waffe in den Kämpfen das Mittel der Wahl. Dabei kann mit ihr nicht nur geschlagen werden, sie funktioniert auch als Pogo-Stick mit welchem man Feinden auf die Rübe springen kann. Mit dem Pogo-Stick kann man aber nicht nur auf Gegner hüpfen um sie zu erledigen. Er dient, je nach Untergrund, auch als Fortbewegungsmittel oder um höher gelegene Abschnitte zu erreichen. Zu Guter Letzt dient die Schaufel noch ihrem eigentlichen Zweck: um Dinge auszugraben.

shovel-knight-screenshot-01

Nichts für schwache Nerven

Der Schwierigkeitsgrad und die Fähigkeit mit der Schaufel umzugehen, hängen direkt zusammen. Je besser man lernt mit ihr umzugehen, desto weniger Tode wird man zwangsläufig sterben. Das hängt auch damit zusammen, das man ständig mit neuen Gegnern konfrontiert wird. Die Herausforderung wächst von Level zu Level. Es wird Aufmerksamkeit und Konzentration verlangt, was sicher einen Reiz des Spiels ausmacht. Es darf sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht werden, was viel Spaß machen kann. Besonders die Bossen verlangen ein noch grösseres Mass an Adaption und Reaktion.

Leider kann man nicht das Selbe über das Plattforming sagen. Es fordert zwar einiges an Skill ab, es kann aber auch frustrierend und sogar kontraintuitiv sein. Das kann zu nervigen Toden führen. Klettert man eine Leiter hoch und will sich zur nächsten Leiter daneben bewegen, kann man das nicht mit einem Sprung machen. Der gute Schaufel Ritter lässt sich nämlich einfach nach unten fallen. Wenn einem das nicht bewusst ist, wird man mit dem Verlust von Münzen und der Zurücksetzung zum letzten Kontrollpunkt bestraft.

shovel-knight-screenshot-02

Mehr Inhalte!

Die Steuerung selbst braucht eine gewisse Eingewöhungszeit. Anfangs wirkt sie eher unpräzise. Für diese fehlende Präzision wird man auch immer gleich bestraft. Sprünge in den Abgrund oder auf Stacheln bedeuten immer den sofortigen Tod. Feindtreffer sind sehr gefährlich, denn Gegenstände zur Wiederherstellung von Gesundheit sind rar gesät. Stirbt man, folgt Shovel Knight der Dark Souls Formel. Ein Teil des Vermögens bleibt am Todesort zurück und kann nach einem Neustart wieder eingesammelt werden. Erwischt es einen bei einem Sturz ins Nichts, kann man das Geld also ziemlich sicher abschreiben.

Das tut weh, denn das Geld wird gebraucht um den Ritter zu verbessern. Die Gesundheits- und Mana-Anzeige können vergrößert werden, neue Rüstungen und Waffenupgrades biete neue Fähigkeiten oder Verbesserungen im Kampf. Der Fortschritt im Spiel zeigt sich nicht nur durch die Verbesserung des Retters selbst, sondern auch die eigenen Fähigkeiten.

Wem das Spiel noch nicht schwer genug ist, der kann sich, dank Erfolgen bzw. Trophäen, noch grösseren Herausforderungen stellen. Wer sich alle schnappen will, muss das Spiel z.B. in weniger als 90 Minuten abschließen, darf nie sterben oder kann keine Verbesserungen für die Gesundheitsanzeige kaufen. Viele Easter Eggs und sonstige Geheimnisse sorgen für einen noch höheren Wiederspielwert.

shovel-knight-screenshot-03

 

Unser Fazit

82 %

Es ist abwechslungsreich, herausfordernd und sehr unterhaltsam. Inspiriert von Spielen von vor 20 Jahren, hat es ein modernes Outfit spendiert bekommen, ohne die Inspiration aus den Augen zu verlieren. Anfangs können die etwas unpräzise Steuerung und die kontraintuitiven Elemente für Frustration sorgen. Die tolle Aufmachung, viel Abwechslung und der hohe Wiederspielwert machen das aber locker wett!

Pro

  • + Moderne Old-School Aufmachung
  • + Hoher Wiederspielwert
  • + Genialer Soundtrack
  • + Erfolge & Trophäen Liste sehr abwechslungsreich und herausfordernd
  • + Schöne Geschichte die ohne viel Exposition erzählt wird

Kontra

  • - Anfangs unpräzise wirkende Steuerung
  • - Kontraintuitive Gameplay Elemente
  • - Einige Trial & Error Passagen

Unsere Bewertung

Grafik
 
83 %
Sound
 
88 %
Steuerung
 
76 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
84 %

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