Sonic & All-Stars Racing Transformed - Test / Review - insidegames

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Sonic & All-Stars Racing Transformed – Test / Review

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Veröffentlicht 14. Dezember 2012 | 22:11 Uhr von Lucardis

Sonic All-Star Racing Transformed

Der November dieses Jahres stand wohl im Zeichen der Fun-Racer, denn mit LittleBigPlanet Karting, F1 Race Stars und Sonic & All-Star Racing Transformed sind drei neue Ableger des Genres in den hiesigen Händlerregalen eingetrudelt. Mit den ersten beiden Titeln haben wir uns bereits in ausführlichen Tests auseinandergesetzt, ob sich der Ausflug mit Sonic und Konsorten aus dem Sega Universum auch lohnt, haben wir im Folgenden genauer unter die Lupe genommen:

Sonic & All-Stars Racing Transformed Wie der Name Transformed schon andeutet sind wir nicht nur im normalen Kart unterwegs, sondern dürfen auch Luft- und Wasserwege unsicher machen. Die insgesamt 16 Strecken sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten beim ersten Spielen einiges an Überraschungspotenzial, wenn sich der eigene Bolide plötzlich in ein Motorboot oder Flugzeug verwandelt. Thematisch sind die Strecken allesamt an verschiedene bekannte Spiele aus dem Sega Universum angelehnt. Von Sonic über Skies of Arcadia bis hin zu Super Monkey Ball darf man sich auf diverse Ausflüge in bekannte Gefilde freuen. Doch nicht nur die Strecken entspringen den verschiedensten Sega-Klassikern, sondern auch die Fahrer. Leider kann man Fahrer und Kart nicht einzeln wählen, sodass es durchaus passieren kann, dass man seinen Lieblingscharakter nicht wählen kann, da die Fahreigenschaften seines Karts nicht mit dem eigenen Fahrstil harmonieren. Glücklicherweise sammelt man durch fahren mit dem auserwählten Charakter Erfahrungspunkte, die einen im Level aufsteigen lassen. Nach und nach erhält man so verschiedene Kits, die die Eigenschaften des fahrbaren Untersatzes  verändern können. Beispielsweise verbessert das Beschleunigungs-Kit die Beschleunigung auf Kosten des Handlings und so kann man den Charakter etwas mehr an die eigenen Vorlieben anpassen oder auf die jeweilige Strecke optimieren. Wechselbare Karts wären allerdings schöner gewesen, so muss man leider im Zweifelsfall auf einen anderen Charakter zurückgreifen, sagen einem die Eigenschaften nicht zu. Außerdem muss die Erfahrung für jeden Charakter einzeln gesammelt werden, sodass man die Modifizierungskits, die man freigeschaltet hat immer nur für die Fahrer nutzen kann, mit denen man sie erhalten hat.

Sonic & All-Stars Racing Transformed Hat man sich dann schließlich für einen der 29 Rennfahrer entschieden (einige davon wollen allerdings erst freigeschaltet werden!) geht es auch schon los. Schon auf dem einfachsten von drei Schwierigkeitsgraden hat man das Gefühl mit einem Affentempo unterwegs zu sein und alles hinter sich zu lassen. An die Steuerung muss man sich dann aber doch erstmal gewöhnen. Zunächst kam sie mir recht langsam und unempfindlich vor, mit der Zeit gewöhnt man sich aber schnell dran und das Steuern geht recht gut von der Hand. Lediglich die etwas niedrig platzierte Kamera hat mich persönlich etwas gestört. Speziell in Passagen, die über Wasser führen verliert man schnell die Orientierung und man büßt durch falsches Abbiegen schnell die Führung ein, die man sich bei der doch recht guten Gegner-KI oft hart erarbeitet hat.

Sonic & All-Stars Racing Transformed Doch nicht nur Orientierungslosigkeit kann einen den ersten Platz kosten, sondern auch die vielen Power Ups, die man Mario Kart typisch auf der Strecke einsammeln kann und dann zufallsbedingt eine Waffe für euch rauspringt, mit der ihr euren Mitstreitern zusetzen könnt. Auch hier wird man durch viele neue und abwechslungsreiche Items überrascht. So könnt ihr beispielsweise einen Bienenschwarm losschicken, der die Strecke blockiert oder mit dem Hotrod erstmal ordentlich Speed gewinnen und ihn dann rechtzeitig sprengen um nicht selbst in die Luft zu fliegen, dazu gesellen sich natürlich noch Standards, wie wärmesuchende Raketen etc. Eine Besonderheit ist der All-Star Modus, welcher charakterspezifisch für eine bestimmte Zeit eine Spezial-Fähigkeit auslöst, die einerseits eine höhere Maximalgeschwindigkeit und zum anderen eine einzigartige Waffe aktiviert. Das Balancing der Waffen ist im Großen und Ganzen recht gut gelungen und bringt ordentlich Pepp ins Spiel, wobei aber die Fähigkeiten des Spielers als Fahrer nicht ins Hintertreffen geraten, wie es beispielsweise leider bei LittleBigPlanet Karting der Fall ist.

Sonic & All-Stars Racing Transformed Sonic & Sega All-Star Racing bietet aber natürlich, wie es heutzutage für einen Fun-Racer fast schon üblich ist, nicht nur „normale“ Rennen, in denen es darum geht als erster die Ziellinie zu überqueren, sondern auch das ein oder andere Minispiel. Beispielsweise müssen eine bestimmte Anzahl an Checkpoints abgeklappert werden, doch nebenbei tickt die Uhr, welche nur durch ausgiebiges Driften aufgehalten werden kann und schließlich nur so alle Kontrollpunkte in time erreicht werden können. Die Anderen Aufgaben, die einen abseits der Rennen erwarten sind ähnlich und wissen durchaus zu unterhalten, leider werden hier oft viele Tracks, die man bereits kennt, recycelt.

Der Multiplayer-Teil des Titels ist ebenfalls äußerst kurzweilig: Im Online-Spiel kann man gegen andere Spieler  sein Können beweisen und auch lokal kann man bis zu vier Freunde ganz einfach durch einen Druck auf die Starttaste einsteigen lassen. Durch den gesplitteten Bildschirm wird die Kameraperspektive an einigen Stellen jedoch noch etwas unübersichtlicher. Ansonsten legt das zusammenzocken den Spaßlevel natürlich noch ein Stück höher und Sonic kann mit diesem Ableger sogar Rennspiel-Muffel überzeugen.

Sonic & All-Stars Racing Transformed Neben dem Sory Modus kann man auch alle anderen Modi, wie Time Trial oder den Grand Prix zusammen zocken. Nicht nur die verschiedenen Modi sorgen für Langzeitmotivation, sondern auch die Tatsache, dass im Spiel sehr viel erst freigeschaltet werden muss. Neben den schon angesprochenen Mod-Kits wollen über die Hälfte der verfügbaren Fahrer ebenfalls erst entdeckt und durch die Ingame-Währung „Sterne“ eingekauft werde. Sterne können in jedem Rennen übrigens einfach so auf der Straße gefunden werden. Auch manche Strecken sind gesperrt und können erst ab einem bestimmten Kontostand angewählt werden.

Grafisch legt man viel wert auf die Authentizität der Rennstrecken, die natürlich auch vom Grafik-Design an das jeweilige  Sega-Spiel, das Pate stand, angelehnt sind. Die transformierten Untersätze machen ebenfalls ordentlich was her, genauso wie Lichteffekte oder Waffen-Special-Effects. Ein gelungenes optisches Rundum Paket eben, das durch passende Hintergrundmusik abgerundet wird. Hier wird dem Spieler zwar nichts serviert, was wirklich im Ohr bleibt, dennoch gut die Stimmung der jeweiligen Location einfängt. Die authentischen Motorengeräusche tun ihr übriges, sodass spätestens jetzt bei jedem Renn-Feeling aufkommt. Lediglich die zu häufigen Kommentare des übermotivierten Sprechers können hier und da mal etwas nerven.

Unser Fazit

83 %

Sonic & All-Stars Racing Transformed kann als Fun Racer auf ganzer Linie überzeugen. Die Strecken sind zahlreich vorhanden und außerdem durchaus abwechslungsreich, zumal das Feature der transformenden Karts ordentlich frischen Wind ins Genre bringt. Die Übergänge von Land zu Wasser und in die Luft gehen unglaublich flüssig ineinander über und erfordern jedes Mal in Sachen Steuerung eine Umstellung, sodass kaum Langeweile aufkommt. Lediglich das recyceln der Tracks für diverse Checkpoint Races können die Abwechslung etwas bremsen. Fahrer und Kart sind leider unzertrennlich miteinander verbunden, sodass mit jedem Charakter bestimmte Eigenschaften, bezüglich Handling, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Driften etc. einhergehen. Passen die Eigenschaften des Lieblingscharakters nicht zu den eigenen Präferenzen wird man sich wohl oder übel für einen anderen Protagonisten entscheiden müssen und auch die Mod-Kits ändern nichts an der Sache, da jeder Charakter einzeln im Level aufsteigt. Allerdings ist die Auswahl an Fahrern aus dem Sega-Universum recht ordentlich. 29 Protagonisten warten darauf Gas geben zun dürfen, allerdings erst nach erfolgreicher Freischaltung, wodurch die Langzeitmotivation des Titels in die Höhe getrieben wird. Auch manche Strecken sind nicht von Anfang an verfügbar und können erst gespielt werden, wenn man genügend Sterne gesammelt hat. Die Gegner KI ist ebenfalls recht fordernd, und es bedarf etwas Übung, um auch den höchsten Schwierigkeitsgrad zu meistern, von daher dürfte Sonic & All-Stars Racing Transformed den geneigten Fun-Racer-Fan wohl für einige Zeit an den Bildschirm fesseln, bis alles erledigt ist. Grafisch kann der Titel ebenfalls überzeugen und so erwarten einen diverse Rennstrecken im jeweiligen Grafikdesign des Spiels, an das es angelehnt ist. Auch Lichteffekte und die Gestaltung der Karts müssen sich nicht hinter Genre Kollegen verstecken und erzeugen eine tolle Atmosphäre. Soundtechnisch läuft eigentlich nichts, was wirklich im Ohr bleibt, die Hintergrundmusik ist trotzdem passend gewählt, jedoch nicht aufdringlich. Lediglich der „Kommentator“ kann schonmal am Geduldsfaden zerren, da wirklich alles übermotiviert kommentiert wird.

Pro

  • + abwechslungsreiche Rennen über Land, Wasser und in der Luft
  • +Man hat das Gefühl man ist wirklich schnell unterwegs
  • +Interessante Power-Ups
  • +starke Gegner
  • + große Fahrerauswahl

Kontra

  • -Strecken werden oft recycelt
  • -Im Wasser schleicht sich oft Orientieungslosigkeit ein
  • -Kart mit Fahrer verknüpft und somit Fahreigenschaften
  • -übermotivierter Kommentator

Unsere Bewertung

Grafik
 
%
Sound
 
73 %
Steuerung
 
83 %
Gameplay
 
85 %
Multiplayer
 
89 %
Spielspaß
 
83 %

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Kommentare

  • schnuwu sagt:

    Ist ein Fixkauf… der erste Teil war schon brilliant. Hoffe es gibt einen GrandPrix Modus im Multiplayer, der hat gefehlt.

  • BigLink sagt:

    Mochte den ersten auch war richtig lustig werde es mir auch überlegen

  • Soulwounds sagt:

    Sieht schon mal sehr witzig aus…könnte bestimmt gut werden.

  • reishasser sagt:

    Pflichtkauf wird es bei mir nicht unbedingt (obwohl ich ein SEGA Fan bin) aber mal ausleihen ist sicher drinn :-)

  • Thomas Mielke sagt:

    Bekommt mein Sohnemann zu Weihnachten für seine Wii U, nach eurem Fazit zu Urteilen nicht unbedingt ein Fehlkauf. :)

  • X30 Psychoclown sagt:

    Ich bin mit dem ersten Teil noch ganz zufrieden. Diesen hier vielleicht mal vom Wühltisch. So viele Neuerungen sind´s ja nicht.

  • Marcel Jungwirth sagt:

    Ich habs mir vor ner Woche gekauft. Ist echt der hammer aber dafür das es kinder ab 7 jahre spielen können ist es schon ganz schön schwer grad weil du regelrecht gezwungen bist auf schwer zu spielen damit du die sterne zum freischalten der strecken bekommst. Und auf schwer schaffe ich noch nicht mal alle strecken,weils so schwer ist.

  • Porky sagt:

    “Die Strecken sind zahlreich vorhanden und außerdem durchaus abwechslungsreich, zumal das Feature der transformenden Karts ordentlich frischen Wind ins Genre bringt.”

    “Kontra
    -Strecken werden oft recycelt”

    Was stimmt denn nun?

  • Cratter13 sagt:

    Hm, bisher nichts davon gehört gehabt, sieht aber wirklich nice aus und die Wertung ist auch ziemlich gut für einen Funracer. Mal sehen, vielleicht hol ich es mir mal nach Weihnachten :)

  • ChaosWoelfin sagt:

    Werde da bald zuschlagen..hört sich richtig gut an^^

  • RealHeffer sagt:

    Das Spiel finde ich ganz gute, an Mario Kart kommt es aber nicht ran.

    Auf der PS3 liefert es sich auch meiner Meinung nach einen harten Kampf mit dem Sackboy-Konkurrenten!

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