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Soul Calibur: Review

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Veröffentlicht 2. September 2010 | 23:22 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

Soul Calibur

Entwickler: NAMCO BANDAI Games America
Publisher: NAMCO BANDAI Games America
Release: 2. Juli 2008
Preis: 800 Microsoft Punkte

Multiplayer Offline: 1-2
Multiplayer Online: Nicht vorhanden
Genre: Beat’em-Up
Sprache: Deutsch
PEGI: 16+

1999 erschien Soul Calibur auf dem SEGA Dreamcast. Das Spiel wurde überschüttet mit Traumwertungen und diversen Awards. IGN.com verlieh damals sogar in allen Kategorien 10/10 Punkten. Es dauerte 9 Jahre bis GTA IV diese Leistung wiederholen konnte.

Das Spiel an sich ist immer noch dasselbe wie auf dem Dreamcast. Jedenfalls fast. Der eigentliche Kern des Spiels, der Missionsmodus wurde grundlos komplett gestrichen. Dadurch erklärt sich auch, warum alle Kämpfer und alle sonstigen Bonusinhalte schon von Anfang an freigeschaltet sind.

Das Spiel bietet jedoch immer noch genug Modis um sich als Beat’em-Up-Fan wohlzufühlen. Arcade, Time Attack, Survival, Extra Survival, Gegeneinander, Team Battle und natürlich auch der Trainingsmodus sind enthalten. Diese Vielfalt an Modis mag zwar schön klingen, sie hat jedoch einen schalen Beigeschmack. Alle Modis sind ausschliesslich offline spielbar.

19 Kämpfer beinhaltet das Spiel insgesamt. Im Gegensatz zu aktuellen Beat’em-Ups spielen sich die meisten Charaktere erfrischend anders. Eine Sache die Soul Calibur auszeichnet ist, dass Soul Calibur ohne Magie, dafür mit einer Vielzahl an Waffen daherkommt. Nunchacku, Katana, Hellebarde, Kampfstab, Axt, Zweihänder. Eine derartige Vielzahl an Waffen bietet kaum, oder eher gar kein Beat’em-Up. Auch das Design der Waffen ist sehr speziell. Einige Waffen, vor allem die Schwerter sind riesig. Speziell Siegfried Schtauffens (ein Klassiker, der Name) Schwert ist im Vergleich zu anderen Waffen enorm gross.

Der Zahn der Zeit lief an diesem Meisterwerk leider nicht spurlos vorbei. Im Jahre 1999 stellte die Grafik noch alles in den Schatten, aber heute nicht mehr. Es wurde nichts an dem Spiel geändert. Also kein HD-Modus, wie es bei den meisten Xbox Live Arcade Spielen der Fall ist. Das Bild erstrahlt auch nicht einmal in 16:9, es werden, egal mit welcher Einstellung, links und rechts vom eigentlichen Bild dicke Streifen eingeblendet. Wenigstens sind diese nicht bloss dunkel wie die Nacht, sondern sind hübsch gestaltet. Auch akkustisch hat sich im Vergleich zum Original nichts getan. Daher hören sich Stimmen und sonstige Sounds entsprechend kratzig und von der Qualität her eher schlecht an.

Soul Calibur zeichnete sich seit anhin durch exzellente Spielbarkeit und gut ausbalancierte Kämpfer aus. Diese Faktoren sind zwar immer noch erfüllt, jedoch fehlt einiges. Ohne einen Online-Modus können Spieler heute kaum noch auskommen. Ohne HD kommen Spiele heute kaum noch aus. Das Spiel ist zwar immer noch ein gutes Spiel, aber leider hat es, im Gegensatz zu den meisten XBLA Spielen erheblich an Umfang abgenommen. Ohne den Missionsmodus und irgendetwas freischaltbares fehlt einfach die Motivation. Schade!

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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