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Spider-Man: Edge of Time – Test

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Veröffentlicht 1. November 2011 | 19:01 Uhr von Goreminister

Letzte Änderung 2. Januar 2012

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Wieder einmal ist es soweit und der wohl meistgefragte Marvel-Superheld darf in seinem neuen Abenteuer erneut garstigen Feinden gegenüber treten. Die Rede ist von Spider-Man: Edge of Time aus dem Hause Beenox. Das Entwicklerstudio zeichnete sich bereits für das letzte Abenteuer des Spinnenmanns mit Namen Spider-Man: Dimensions verantwortlich und legt nun erneut ein actionreiches Prügel-Adventure vor. Kann das Spiel jedoch ebenso begeistern wie der Vorgänger und kann man an den Erfolg anknüpfen? All das erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

spider-man-edge-of-time-1 Doppelt hält besser
Waren in Pider-Man: Dimensions noch vier Spider-Mans aus vergangenen Epochen am Werke, beschränkt man sich in Spider-Man: Edge of Time auf lediglich zwei Protagonisten. Da wäre zum einen Peter “The Amazing Spider-Man” Parker und sein Gegenstück Miguel O´Hara aus dem Jahre 2099. Diese beiden bekommen es mit einem skrupellosen Geschäftsmann namens Walker Sloan zu tun, welcher mittels Zeitsprung-Technologie dafür sorgen möchte, dass seine Firma Alchemax an die Spitze der Industrie gelangt. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht, weswegen er sich in die 70er Jahre teleportiert und entscheidende Dinge in der Vergangenheit verändert um die Zukunft zu beeinflußen. Dies hat natürlich auch Konsequenzen für unsere beiden Helden, die auf einmal mit gänzlich anderen Realitäten leben müssen. Ein inakzeptabler Zustand, weswegen Miguel O´Hara die Sache als erster in die Hand nimmt, um dem Schurken das Handwerk zu legen. Aber er hat noch eine viel größere Aufgabe, denn The Amazing Spider-Man steht eine weniger schöne Zukunft, bzw. Vergangenheit bevor und es ist nicht klar, ob er diese überleben wird…

Immer feste druff
spider-man-edge-of-time-3 Soweit die Story, welche zudem recht ansehnlich inszeniert wurde, doch schnell wird dem geneigten Spieler klar, dass es sich bei Spider-Man: Edge of Time im Grunde genommen um das gleiche Spiel wie zuvor handelt. Abermals müssen Dutzende von hirnlosen Gegnern verdroschen und neue Fähigkeiten frei geschaltet werden. Diese Aktionen wurden jedoch wenig eindrucksvoll in Szene gesetzt und so kloppt und schwingt man sich durch die verschiedenen Levelabschnitte und kann nebenher diverse Herausforderungen erfüllen, die noch mehr Superkräfte freisetzen. Dabei benötigt man nicht wirklich viel Talent, denn es ist wahrlich nicht schwer unsere beiden Spider-Mans durch die einzelnen Level zu navigieren und den Bösewichtern die Kauleisten zu verbiegen. Interessant jedoch ist die Tatsache, dass sich vieles in der Zukunft verändert wenn in der Vergangenheit agiert wird und umgekehrt. Dies wurde durch einige schicke Cutscenes dargestellt, die Ingame auftauchen und der ganzen Geschichte zusätzlichen Flair verleihen. Manchmal kann dies jedoch auch zu Verwirrung führen, da die blitzenden Effektgewitter oftmals irritierend wirken und das eher düster gehaltene Leveldesign zusätzlich Konfusion erzeugt. Wer sich zudem einen Dreck um die Herausforderungen schert und das Spiel in einer Partie absolvieren möchte der hat Spider-Man: Edge of Time in rund 5 bis 6 Stunden absolviert. Value for Money sieht anders aus.

Blitzgewitter in zwei Zeitzonen
spider-man-edge-of-time-6 Grafisch ist Spider-Man: Edge of Time nett, aber wahrlich nicht wirklich herausragend. Zu viele Effekte auf dem Schirm sorgen oftmals für ungenaues Agieren beim Spieler und die teils schlecht ausgerichtete Kamera verschafft nicht wirklich viel mehr Übersicht. Das Leveldesign ist zudem nicht das Gelbe vom Ei und erweckt den Eindruck, als ob sich diverse Stellen immer wiederholen. Dafür wurde die Geschichte recht ansehnlich in Szene gesetzt und auch die englische Synchronisation lässt sich hören. Die Sprüche von Peter und O´Hara sind wie gewohnt witzig und gut erdacht, doch retten sie den Rest des Spiels nicht vor seiner Mittelmäßigkeit. Auch die musikalische Untermalung plätschert eher dahin und unterstreicht die Kampfszenen gerade eben mit dem Nötigsten. Wie gesagt, “schlecht” ist Spider-Man: Edge of Time in technischer Hinsicht nicht wirklich, doch ist man kein beinharter Fan der Spinne, dann fallen die negativen Aspekte sicherlich doppelt ins Gewicht.

Unser Fazit

69 %

Spider-Man: Edge of Time ist ein unterhaltsames Spiel, das aber in keiner Minute mit dem Vorgänger Spider-Man: Dimensions konkurrieren kann. Dafür wiederholt sich zu viel und die Spielzeit ist mit rund 6 Stunden eindeutig zu kurz. Freunde der Spinne werden sich an der recht gut inszenierten Story erfreuen, doch alle anderen Spieler bekommen nur ein weiteres Beat ´em Up mit größtenteils hirnlosen Gegnern aus der Klonfabrik, einem eher unscheinbaren Kombo-System und einer eher durchschnittlichen Grafik geboten. Von daher können wir Spider-Man: Edge of Time nur sehr eingeschränkt empfehlen und raten auch den knallharten Spidey-Fans das Spiel erst einmal zu testen, bevor die hart verdiente Kohle hierfür auf die Ladentheke gelegt wird.

Pro

  • Gute Story
  • Ansprechende Synchronisation
  • Vermischte Ingame- und Cutscens
  • Pick up and Play

Kontra

  • Zu kurze Spielzeit
  • Mäßige Grafik
  • Langweilige Musik
  • Belangloses Kombo-System
  • Hirnlose KI
  • Unausgewogene Kameraführung
  • Wirsches Leveldesign
  • Gameplay wiederholt sich schnell

Unsere Bewertung

Grafik
 
62 %
Sound
 
72 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
60 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
65 %

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