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Spiderman: Dimensions das Review

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Veröffentlicht 20. September 2010 | 12:01 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 29. März 2011

Spiderman ist zurück und gleich in vierfacher Ausführung. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht zu „Spiderman: Dimensions“. Viel Spass!

Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt. Die Originale Version von Spiderman hat die Tafel der Ordnung und des Chaos zerstört. Zumindest sagt die Hellseherin Web. Das interessante Konzept mit vier verschiedenen Charakteren geht in allen Belängen vollauf. Gerade weil „Spiderman: Dimensions“ vier in einem Spiel bietet, hat das Spiel erstaunlich viel Abwechslung und bietet vier verschieden optische Stile.

Da wären zum einem der Erstaunliche und Ultimative Spiderman. Beide Spielfiguren und die ganzen Missionen sind in einem unverkennbaren Cel-Shading-Look gehalten, welcher sehr gut zur Geltung kommt. Optisch sehr lecker zum ansehen. Der Schwarze Spiderman schleicht wie Sam Fisher gerne im Dunkeln. In diesem Abschnitt wird das Action-Adventure in ein Stealth-Adventure umgewandelt. Lautlos müssen wir uns durch die Nacht hangeln und einen Gegner nach dem anderen aus einem Hinterhalt heraus ausschalten. Zu guter Letzt gesellt sich der Spiderman 2099 in die Runde. Auch er ist fernab vom Cel-Shading-Look unterwegs. Dafür mit glänzt die Optik mit vielen bunten Farben. Es erinnert ein wenig an ein Transformers: Kampf um Cybertron aus dem Hause Activision.

Obwohl die vier unterschiedlichen Spiderman auf verschiedene Arten präsentiert werden, verbindet sie doch alle zusammen eine Gemeinsamkeit. Nämlich ihre besondere Fähigkeit der Spinnensinn. Durch einen Knopfdruck sind alle Gegner durch die Wände sichtbar und alle wichtigen Levelziele ebenso. Oft war bei mir der Spinnensinn für eine längere Zeit aktiviert, weil er gerade eine so wichtige Funktion inne hat. Leider gehen dadurch vielmals die mit Liebe inszenierten Levels unter.

Die verschiedenen Spielabschnitte sind gespickt mit vielen Prügeleien, Schwingeinlagen und kleinen Bosskämpfen. Am Ende eines Levels wartet jeweils ein richtig dicker Schurke. Die Liste liest sich wie die Speisekarte eines guten Restaurants. Unter anderem geben sich Kraven, Hammerhead, Hobgoblin, Electro, Sandman, Vulture, Scorpion, Deadpool, Juggernaut, Goblin, Doctor Octopus, Carnage und Mysterio keine Blössen. Interessant ist die Tatsache, dass in Bosskämpfen ein Wechsel in eine Ego-Prügelperspektive stattfindet.

Damit der Spieler nicht so schnell die Lust auf „Spiderman: Dimensions“ verliert, laufen neben dem Spiel sagenhafte 180 Herausforderungen. Erfolgreiche gelöste Aufgaben geben Erfahrungspunkte, die wiederum in die Charakterentwicklung gesteckt werden können. Gerade die Herausforderungen machen interessanterweise sehr viel Spass und halten den Spieler wirklich bei der Stange. Die Aufgaben reichen von „Erreiche Abschnitt XY ohne entdeckt zu werden“ oder „Meistere das Level innerhalb von 4 Minuten“. Während der etwa 10-stündigen Story kommen einige neue Fähigkeiten dazu. In rund 14 Missionen muss der Spieler nichts anderes tun wie prügeln, schwingen und eventuell noch schleichen. Ein bisschen mehr Abwechslung und coole Ideen hätte dem Spiel nicht geschadet.

Natürlich ist auch „Spiderman: Dimensions“ nicht von Fehlern und Krankheiten geschützt. So zum Beispiel sind die Gegnertypen oft identisch und haben nur ein anderes Kostüm an. Oder einen Level musste ich mehrmals starten, weil er sich dauernd aufhenkte. Warum auch immer..

Fazit:

Eingefleischte Spiderman Fans dürfen ohne grosses Bedenken das Spiel kaufen. Mit den vier unterschiedlichen Spiderman und vielen tollen Bosskämpfen wird der Käufer während zehn Stunden gut unterhalten. Viel Spieltiefe und ein grosser Anspruch darf dabei nicht erwartet werden. Mir haben besonders die vier verschiedenen Stile sehr viel Freude bereitet. Leider haben die Entwickler auch völlig auf einen kooperativen Modus oder einen Multiplayermodus verzichtet. Gerade ein kooperativer Modus ist ein gutes und verkaufsförderndes Argument. Die Zeiten sind vorbei wo man noch alleine vor der Konsole sass. Vielleicht beim nächsten Ableger.

Unser Fazit

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Pro

Kontra

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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