insidegames

State of Decay: Year One Survival Edition – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 22. April 2015 | 14:31 Uhr von Sandra

State-of-Decay-Year-One-Survival-Edition-Screen01

Im Juni 2013 erschien State of Decay zunächst für Microsofts Xbox 360 und im November 2013 folgte die PC-Version (Steam). Angestachelt vom Erfolg, welchen das Zombie Survival-Spiel mit Open-World-Attitüde zweifelsfrei vorzuweisen hat, kündigten Publisher Microsoft und die Entwickler aus dem „Labor der Untoten“ (Undead Labs)  im August 2014 an, State of Decay nochmals nicht nur überarbeitet und erweitertet, sondern als rundum sorglos Komplettpaket in Form der State of Decay: Year One Survival Edition für Xbox One zu veröffentlichen.

Es war einmal …

Stellt euch vor ihr geht campen. Ihr macht es euch in den Bergen an einem schönen See, umgeben von rauschenden Wäldern, gemütlich. Ihr lasst die Seele baumeln und denkt an nichts Böses bis ein Schrei die Stille zerreißt. Und ehe ihr euch verseht, müsst ihr euch – mal wieder – mit Unoten auseinander setzen. Diese Zombies sind aber auch überall – woher sie kommen, weiß der Henker, spielt aber auch keine wirkliche Rolle. Für euch heißt es fortan den eigenen Allerwertesten retten, ggf. auch den von anderen, Ressourcen finden, eine oder mehrere Basen errichten  und zusehen, dass ihr nicht als Snack für zwischendurch endet.

State of Decay setzt auch in der Year One Survival Editon für Xbox One auf Bewährtes, garniert dabei jedoch noch mit ein bis zwei Kirschen mehr auf der Sahne. Daher verweisen wir an dieser Stelle für grundlegende Spielinformationen auf unseren State of Decay Xbox 360 Test und widmen uns nachfolgend den Anpassungen, Verbesserungen als auch Veränderungen, die Undead Labs in der State of Decay: Year One Survival Edition vorgenommen haben.

state-of-decay-year-one-survival-edition-screenshot-02

 

Bis(s) zum Tod und noch viel weiter

Inhaltlich dürft ihr euch auf das Hauptspiel sowie die beiden seinerzeit erschienene DLCs Breakdown und Lifeline einstellen. Dabei wird vor allem den Spielern, die schon auf Xbox 360 vor den Zombies auf der Flucht gewesen sind, auffallen, dass sich nicht nur optisch das eine oder andere getan hat. Freuen dürft ihr euch zweifelsfrei über glattere, nicht mehr ganz so matschige Texturen und vor allem eine deutlich verbesserte Weitsicht. Diese erleichtert euch unter anderem das Ausschalten der Zombies auf größere Distanz, da ihr sie schlicht besser sehen und in Folge auch einfacher mit dem Scharfschützengewehr anvisieren könnt. Apropos Zombies! Die vor sich hin modernden Zeitgenossen haben ein paar Animationsstufen mehr spendiert bekommen und ihr Bewegungsablauf wirkt im Ganzen flüssiger, runder. Gut gefällt auch das verfeinerte Licht- und Schattenspiel, das gleichermaßen am Tag und in der Nacht zum Tragen kommt. Genießt das Tanzen der Sonnenstrahlen auf dem Bergsee oder erlebt, dass Taschenlampen des Nächtens nicht Varta Volkssturm gleich den halben Erdball erleuchten, sondern recht realistisch die von euch angestrahlten Areale sichtbar machen. In Grenzen halten sich dagegen Partikeleffekte, die der Landschaft per se mal gut zu Gesicht gestanden hätten, sich aber leider nur in Form von gelegentlichen Staubspuren, z.B. beim Laufen bzw. Fahren auf Sand, oder herunterfallenden Blättern manifestieren. Das Aussafteln der Zombies, wenn sie einen Schlag bzw. Treffer abbekommen, ist zwar vorhanden, wirkt aber nach wie vor eher plump und nicht akzentuiert, getreu dem Motto „Platsch den Spritz“. Gut gefällt uns wieder, dass seinerzeit auszumachende Treppchenbildungen, ruckeln und flimmern in der Year One Survival Edition nur noch in geringem Maße auftreten.

state-of-decay-year-one-survival-edition-screenshot-05

 

Mein Auto, meine Waffen, meine Postwurfsendung

Ergänzend zur weitestgehend geglückten grafischen Auffrischung von State of Decay haben Undead Labs auch ein paar neue spielerische Feinheiten integriert. Zu nennen wären da andere Fahrzeuge, allen voran ein SUV (Sports Utility Vehicle), ein durchaus Gelände gängiges Fahrzeug, dass ihr überdies mit verschiedenen Skins nach euren Vorstellungen äußerlich anpassen könnt. Ach ja, die Skins müsst ihr allerdings erst finden, denn die sind überall auf der recht großen Map verteilt. In Sachen Zombie Bekämpfung gibt euch das Spiel neue Waffenoptionen an die Hand. So kann beispielsweise das Sturmgewehr mit einem Granatwerferaufsatz erweitert werden. Sollte euch eher der Sinn danach stehen Zombies ins sprichwörtliche ewige Höllenfeuer zu schicken – nur zu! Findet und rüstet die Schrotflinte aus und bestückt sie ganz einfach mit Brandbomben.

Hatten wir seinerzeit in State of Decay das vor allem sich schnell wiederholende (Neben)-Missionsdesign kritisiert, müssen wir das leider wieder tun. Viel verändert wurde für die Year One Survival Edition nicht, wenngleich zusätzliche Missionen integriert wurden. Dazu gehört auch die Möglichkeit, dass ihr mitunter mächtiges als auch seltenes Equipment finden könnt, dass mittels Abwurf durch einen erst einmal nicht näher bekannten Absender in der Welt verteilt wird. Um die Landestelle der Pakete ausfindig zu machen, folgt dem entsprechenden Signal. Stellt euch allerdings darauf ein, dass die Wurfsendung garantiert von einer nicht gerade kleinen Zombiehorde bewacht wird.

Last not least wurden die Möglichkeiten, wie sie im DLC Lifeline enthalten sind, u.a. in der Basis Essen zuzubereiten oder Munition herzustellen, ins Hauptspiel übernommen. Außerdem könnt ihr euren Lieblingscharakter aus dem DLC Lifeline im DLC Breakdown spielen und gleichzeitig mit diesem eine ganze Reihe neuer Herausforderungen angehen. Ebenfalls könnt ihr auch Kontrolle über den bisher nicht spielbaren Charakter Kelly „Sasquatch“ Eldridge erhalten.

Ganz nebenbei sei bemerkt, dass findige Spieler auch hier und da, sofern sie mit der Xbox 360 Version vertraut sind, musikalisch Neues auf die Ohren bekommen werden. Immerhin hat Komponist Jesper Kyd (u.a. Hitman, Assassin’s Creed, Borderlands) für einige frische und vor allem gute Klänge gesorgt.

state-of-decay-year-one-survival-edition-screenshot-06

 

Besonderheiten und Erfolge

Ihr seid ehedem Xbox 360 Besitzer, habt seinerzeit State of Decay gespielt und überlegt die Anschaffung von State of Decay: Year One Suvival Edition? Dann nutzt die Möglichkeit und spart 33 Prozent beim Einkauf im Xbox Store, längstens jedoch bis zum 30. Juni 2015. Um den Nachlass zu erhalten, muss der Kauf mit dem XBL- bzw. Steam-Profil erfolgen, mit dem bereits State of Decay (2013) erworben und gespielt wurde. Ergänzend erhaltet ihr einen neuen spielbaren Charakter: Gurubani Kaur, deren Lieblingwaffe ein altes, indisches Schwert ist, welches sie von ihrem Vater vermacht bekommen hat.

Weiterhin könnt ihr euch auf gesamt im Hauptspiel zehn neue Erfolge freuen. Bisher konnte mit State of Decay (Xbox 360), Hauptspiel und DLCs zusammen, 62 Erfolge ergattert werden. Die State of Decay: Day One Survival Edition setzt noch einen drauf und erhöht die Gesamtanzahl der Erfolge auf 72, die euer Gamerscore Konto um satte 1.500 Punkte erhöhen werden und bei denen euch unser Erfolge / Achievement Guide sicher weiterhelfen kann. Hinzu kommen jede Menge geplante Community Challenges und Auszeichnungen, die damit errungen werden können und die für langen Spielspaß sorgen sollen.

state-of-decay-year-one-survival-edition-screenshot-08

 

 

Unser Fazit

88 %

State of Decay: Year One Survival Edition kann durchaus als rundum sorglos Paket beschrieben werden, vor allem für diejenigen unter euch, die das Zombie Open World Abenteuer bisher nicht gespielt haben. Der Umfang stimmt und die Handhabung ist so weit ohne Beanstandung. Die Anpassungen, vor allem optischer Natur, sind gelungen, wenngleich die Luft nach oben immer noch erkennbar ist. Sieht man einmal davon ab, spricht vor allem für State of Decay: Year One Survival Edition, dass es Spaß macht und die eine oder andere Herausforderung zu bieten hat. Gamerscore-Jäger bzw. Erfolge-Jäger kommen garantiert auf ihre Kosten, nicht zuletzt da alle Erfolge offline erspielt werden. Und wem es, auch als ehemaliger Xbox 360 State of Decay Spieler, vor allem um Spielspaß geht, kann bedenkenlos und bis Ende Juni 2015 preislich reduziert zugreifen.

Pro

  • + großer Umfang
  • + Ressourcenbeschaffung und Management
  • + gut funktionierende Steuerung
  • + schöne Licht- und Schatteneffekte
  • + 10 neue, zusätzliche Erfolge im Hauptspiel
  • + neue, spielbare Charaktere
  • + Handeln mit NPCs und Vertrauen aufbauen vereinfacht

Kontra

  • - Treppchenoptik, Clippings und Ruckler
  • - teilweise matschige Texturen
  • - Tonaussetzer
  • - Menü stellenweise unübersichtlich
  • - Pop Up Zombies

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
90 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Leben, lieben, lachen – spielen! Die Pixel und ich sind seit Anfang der 80er Jahre beste Freunde. Mit einem Schneider CPC fing alles an – der Rest ist Geschichte ^-^ Ich mag sie - fast - alle: J-RPGs, Shooter, Action, Adventure, Puzzle… Bei der Achievement/Trophy-Jagd helfe ich euch gerne, selbst sind sie mir nicht so wichtig ;-) Außerdem liebe ich Katzen, mag Action- & Horror-Filme, bin ein Netflix- /US-Serien-Addict und Musik (Metal, 80er, Dance, Oldies, etc.) ist das Nonplusultra (für mich ;-))!

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • state of decay year one survival edition xbox one ende
  • state of decay xbox ome ruckelt
  • state of decay xbox 360 Waffen
  • state of decay scharfschützengewehr
  • state of decay xbox one waffen
  • state of decay böses ende
  • state of decay xbox one warum verändern sich die Figuren
  • <>state of decay xbox one test

- ANZEIGE -


*