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Storm – Das Xbox Live Arcade Spiel im Test / Review

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Veröffentlicht 3. Juli 2013 | 19:29 Uhr von Fabrice

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Explosionen, Blut, Tod und Verderben. Action-Games in allen Farben und Formen dominieren noch immer die aktuelle Konsolengeneration. Vom Multimillionendollar AAA-Release bis zum kleinen Indie-Titel, Gewalt ist allgegenwärtig. Doch gerade bei den Indies, bei Downloadspielen, können Entwickler eher ein Risiko eingehen und dennoch Erfolg haben.

Storm, digital erhältlich für PC, PS3 und Xbox 360, ist eine Mischung aus Puzzler und Plattformer. Samen müssen mit der Hilfe von Regen, Blitz und Wind durch die vier Jahreszeiten transportiert werden, während im Hintergrund sanft ein Piano spielt. Klingt merkwürdig? Das ist es und dennoch funktioniert es auf eine komische, wunderbare Art. Erfahrt mehr im Test der Xbox 360 Version von Storm!

Mit der Macht über die Elemente

Das Ziel in jedem Level in Storm ist es, einen Samen zu einem oder mehreren Flecken fruchtbarer Erde zu bringen, damit er dort wachsen und gedeihen kann. Die 49 Levels des Abenteuermodus sind aufgeteilt auf die vier Jahreszeiten, alle mit ihren spezifischen Hindernissen. Das Ziel ist es die Samen immer zu allen Flecken Erde zu bringen. Daneben gibt es noch den Geistermodus. In diesem müssen so schnell wie möglich Geister, gelbe, schwebende Symbole, die im Level verteilt sind gesammelt werden. Die Level sind die selben wie im Abenteuermodus, die Herangehensweise muss jedoch geändert werden wenn man sich alle Sammelobjekte schnappen will. Es bietet eine andere Herausforderung und Abwechslung, obwohl die schon bekannten Level wiederholt werden.

Statt die Samen selbst zu steuern, müssen sie mit der Hilfe von Regenwasser, Windstössen oder Blitzen transportiert werden. Wasser aus Regenwolken spült Dinge auch durch die engsten Höhle, gut platzierte Blitze lassen Samen springen und Wind kann sie durch die Spielwelt rollen lassen. Damit sind die Nutzungsmöglichkeiten aber noch lange nicht erschöpft. Blitze können bestimmte Felsen sprengen um neue Wege zu öffnen oder trockenes Gras in Brand zu setzten. Wasser kann loses Holz nach oben schwemmen oder Feuer löschen. Wind kann Elemente auch unter Wasser beeinflussen oder Feuer weiter verbreiten. So gut wie alle in der Umgebung kann irgendwie beeinflusst werden. Besonders in den späteren Levels müssen unterschiedliche Elemente ständig kombiniert werden, wodurch beispielsweise Tornados erschaffen werden können.

Anspruch + Entspannung = Storm

Der Start ins Spiel ist richtig malerisch. Das Frühlingsszenario und die entspannend sanfte Klaviermusik wiegen einen in Sicherheit. Das ist aber ein falsches Gefühl von Sicherheit. Die ersten, einführenden Level sind noch äusserst simpel gestaltet. Der Schwierigkeitsgrad steigt überraschend schnell an ohne dabei unfair zu werden. Wer das Level genau beobachtet und ein Auge auf die vorhandenen Elemente hat, sollte mit ein wenig Ausprobiererei in der Regel schnell einen oder mehrere Lösungswege heraus bekommen.

Die meisten Lösungen erfordern Präzision und Sekunden genaues Timing. Das ist aber nicht immer so einfach. Die Steuerung könnt deutlich genauer sein und ein Regler für die Empfindlichkeit des Analogsticks hätte da helfen können. Oft muss man in kurzer Abfolge mehrere Sprünge mit Blitzen ausführen, es regnen lassen und dann den Samen per Wind weiter transportieren. Technisch zwar anspruchsvoll aber gut machbar, praktisch auf Grund der Steuerung aber unnötig schwer. Unverständlich ist auch das man ein Level nicht mit einem Tastendruck neu gestartet werden kann. Keiner der Buttons oder Triggers ist mit einer Funktion belegt, trotzdem muss ein Level über das Pausenmenü und mehrere Tastendrücke erneut gestartet werden. Die sonstigen Menüs sind auch ein wenig zu unorganisiert. Glücklicherweise muss nicht viel Zeit in ihnen verbracht werden, weshalb es nicht weiter schlimm ist.

Unser Fazit

64 %

Die Kombination aus grundlegend einfachem Gameplay und anspruchsvollen Levels steht Storm gut. Es verfügt über keine bombastische Technik, es hat eine ungenaue Steuerung und trotzdem bietet es einen gewissen Reiz, viel Inhalt und einen guten Spielablauf für Fans des Puzzle-Genres, die gerne etwas frisches ausprobieren möchten. Auf keinen Fall ein Titel für alle Geschmäcker, ist Storm eine kleine Perle für Liebhaber und Liebhaberinnen des Genres.

Pro

  • frisches, anders artiges Gameplay
  • beruhigend, ätherische Musik & Grafik
  • viele Levels in zwei Modi
  • anspruchsvoll aber stetig fair

Kontra

  • ungenaue Steuerung
  • schlechte Tutorials
  • nicht geeignet für Einsteiger
  • verschachtelte Menüs

Unsere Bewertung

Grafik
 
45 %
Sound
 
68 %
Steuerung
 
61 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
73 %

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