Street Fighter x Tekken (Vita) - Test/Review - insidegames

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Street Fighter x Tekken (Vita) – Test/Review

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Veröffentlicht 6. November 2012 | 1:16 Uhr von Lucardis

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Wie versprochen lässt Capcom das Prügelspektakel Street Fighter x Tekken auch auf Sonys Playstation Vita weitergehen. Lange hat‘s gedauert, aber hat sich die Wartezeit auch gelohnt oder sollte man doch lieber die Finger von der portablen Version lassen? Wir haben uns für euch einige blaue Flecken geholt und verraten euch, wie sich der Port auf der Vita „schlägt“.

xb360_streetfighterxk Auch die Handheld-Version wartet wieder mit 19 Kämpfern aus dem Street Fighter-Universum und 19 alten Bekannten aus den Tekken-Reihen  auf, welche sich der Street Fighter-Mechanik angepasst haben. Neueinsteiger oder Tekken-Freunde werden mit der Steuerung der Kämpfer am Anfang sicher ihre Probleme haben, weshalb das Tutorial wohl die erste Pflichthandlung nach dem starten des Spiels ist. Street Fighter-Veteranen dürften sich aber sicherlich zu Hause fühlen, da wie üblich 3 Tasten für Schläge zuständig sind und 3 Tasten für Tritte. Außerdem gesellen sich Würfe und diverse Special Moves dazu, die bei jedem Charakter natürlich ganz anders gestartet werden und das Ganze zu einer Wissenschaft für sich machen. Besonders Praktisch für Anfänger sind die Quick-Kombo-Tasten, welche eine bestimmte Kombo auslosen und dem Gegner ordentlich zusetzen. Da in Street Fighter x Tekken in sogenannten Tag-Teams gekämpft wird (also 2 vs 2) kann man zwischen seinen Teamkollegen im Kampf hin und herwechseln. Das ist bringt eine taktische Komponente ins Spiel und rettet einem des Öfteren den Kopf, da sich angeschlagene Charaktere, wenn sie ausgewechselt werden bis zu einem gewissen Grad regenerieren.

xb360_streetfighterxi Beim Kämpfen füllt sich die sogenannte Cross-Gauge, welche es dem gerade aktiven Charakter erlaubt diverse besondere Aktionen auszuführen. So verbrauchen Quick-Kombos beispielsweise ein drittel dieser Leiste. Andere Aktionen verbrauchen mehr, entfesseln aber auch noch gewaltigere Angriffe. Ganz neu bei Street Fighter x Tekken ist der „Pandora-Modus“, welcher ausgelöst werden kann sobald die Gesundheit des eigenen Kämpfers auf unter 25% fällt. Dieser ist dann für kurze Zeit extrem stark und widerstandsfähig. Gelingt es ihm allerdings in dieser Zeit nicht seinen Widersacher ins Land der Träume zu schicken verliert man den Kampf automatisch. An dieser mysteriösen Pandora-Kraft orientiert sich im übrigen auch die im Hintergrund vor sich hin dümpelnde Story.

Neben der Pandora-Kraft gibt es noch eine Neuigkeit im Prügel-Universum: Gems. Diese kleinen Edelsteine kann euer Charakter ausrüsten und erhält besondere Fähigkeiten im Kampf. Dazu gehört zum Beispiel eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe und ähnliches. Allerdings heißt ausgerüstet nicht gleich auch aktiviert und so müssen die kleinen Steinchen durch bestimmte Aktionen im Kampf „angeschaltet“ werden. Manche sind in der Hinsicht recht unkompliziert und es genügt beispielsweise vier Schläge einzustecken. Andere wollen mit komplexen Special-Angriffen gebeten werden.

xb360_streetfighterxf Hat man sich also das nötige Kampfwissen im Tutorial angeeignet und etwas geübt kann man sich ruhigen Gewissens auch an andere Spielmode wagen. Im „Arcade“-Modus verfolgt man die Geschichte und absolviert mit seinem Partner (den man im Übrigen auch steuert) 10 Kämpfe nacheinander, die man (hoffentlich) alle gewinnt. Der „Herausforderung“-Modus stellt den Spieler vor verschiedene Aufgaben, mit denen man seine Kampf-Skills verbessern kann. Der wohl wichtigste und interssanteste Modus ist aber der „Versus“-Mode. Hier könnt ihr eure Freunde herausfordern oder online spielen. Entscheidet man sich in den unendlichen Weiten des Internets einen Widersacher zu suchen wird man mit Sicherheit fündig, allerdings sollte man sich warm anziehen, mit vielen ist hier nicht gut Kirschen essen und wenn man nur einmal blinzelt geht man in einer pausenlosen Prügelorgie gnadenlos unter. Hierbei ist man allerdings meiner Ansicht nach als PS3-Spieler etwas im Vorteil, denn wer traut sich auf seiner Vita dermaßen rumzuhämmern und den Touchscreen zu bearbeiten, wie einen normalen Controller?!

xb360_streetfighterxe Entscheidet man sich gegen einen Freund im lokalen Mehrspieler anzutreten ist das auch kein Problem. Auch gegen einen Freund an der PS3 kann man antreten, denn Street Fighter x Tekken unterstützt die Cross Controller Funktion. Wenn man im WirrWarr der Menüs erstmal gefunden hat, wo man Handheld und Konsole verbinden kann (Was durchaus etwas dauern kann…) und, dass man den Gelegenheitsstil auf der Vita ausstellen muss (was nochmal eine Weile dauern kann…) klappt das Ganze auch sehr gut und die Vita fungiert problemlos als weiterer PS3-Controller, was nicht unwesentlich daran liegt, dass die Steuerung sehr gut auf den kleinen Handheld übertragen wurde.

Zu guter letzt dürft ihr euren Charakteren noch einen neuen Look verpassen, wobei dieser Modus nicht sehr umfangreich ist. Andere Prügler bieten hier wesentlich mehr Möglichkeiten, aber wenigstens darf man die Farben ändern.

Grafisch schneidet der Vita-Port etwas schlechter ab, als die PS3-Version, jedoch nur minimal, sodass man hier wohl ein Auge zudrücken kann. Auch bekommt man selbstverständlich den typischen Street Fighter-Comic-Look serviert, der auch vor den Tekken-Recken kein Halt macht. Tontechnisch unterscheidet die beiden Plattformen nichts, sodass auch hier passende Musik aus den Lautsprechern strömt.

Unser Fazit

73 %

Besser spät, als nie: Street Fighter x Tekken hat seinen Weg auf die Vita gefunden und ist im Grunde das Gleiche Spiel, welches vor einigen Monaten auf der PS3 erschienen ist. Lediglich grafisch muss man sich auf dem Handheld mit etwas „weniger“ zufriedengeben, aber musikalisch wird man auch hier durchaus passend begleitet. Die Charakterauswahl von jeweils 19 Tekken- und Street Fighter-Kämpfern ist ordentlich und bei den Spielmodi hat man sich zwar auf das Bekannte und Nötigste beschränkt, das dafür aber auch sehr gut umgesetzt, sodass ein ordentlicher Prügler dabei herausgekommen ist. Doch Anfänger und Tekken-Veteranen sollten sich das Tutorial zu Gemüte führen und ordentlich üben, bevor man sich an den Multiplayer- Part wendet, da die verschiedenen Tastenkombinationen und Angriffe recht komplex sein können und die Online-Konkurrenz schläft nicht. Mit dabei sind natürlich auch die neue Pandora-Fähigkeit und die kleinen Gems, welche eurem Charakter einen kleinen Boost im Kampf verleihen können, für frischen Wind ist also gesorgt. Der Vita Ableger schlägt sich also sehr gut und liefert ein vollwertiger Fighting-Spektakel für unterwegs, welche der Heimkonsolen-Version in nichts nachsteht. Auch die versprochene Cross-Controller Funktion ist dabei und so lässt sich die Vita als weitere Controller für Street Fighter x Tekken-Matches an der PS3 verwenden… allerdings bleibt es jedem selbst überlassen, ob er seine Vita in hitzigen Gefechten hemmungslos wie einen normalen Controller bearbeitet.

Pro

  • viele Kämpfer
  • 2er Teams machen Laune (vorallem im Multiplayer)
  • Cross Controller-Funktion
  • viele Special-Moves
  • super Musikuntermalung

Kontra

  • magerer Kleidungseditor
  • Cross Controller-Funktion etwas versteckt
  • normaler Controller bietet Vorteil, da wohl kaum jemand seine Vita in einem hitzigen Gefecht rücksichtslos bearbeitet

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
77 %
Steuerung
 
71 %
Gameplay
 
76 %
Multiplayer
 
80 %
Spielspaß
 
75 %

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