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Super Star Blast – Xbox One Test / Review

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Veröffentlicht 15. Oktober 2019 | 16:24 Uhr von Alexander Winkel

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Als einsamer Held gilt es in Super Star Blast die unendlichen Weiten des Alls vor Trümmern und angriffslustigen Feinden zu säubern. Das von EntwicklerX geschaffene Abenteuer entpuppt sich als kurzweiliger Spaß, dem es letztendlich aber an Abwechslung und Tiefgang fehlt. Für die schnellen Erfolge zwischendurch ist der Titel aber immer zu haben. 

Aus dem Hauptmenü heraus habt ihr zweierlei Möglichkeiten. Im Multiplayer könnt ihr einerseits gemeinsam in der Kampagne durchs All ziehen und den Feinden das Fürchten lehren. Mit schlagkräftiger Unterstützung macht die Ballerorgie durchaus etwas mehr Laune, wobei auch ein kompetitiver Wettstreit mit bis zu vier Teilnehmern und Splittscreen machbar ist. Zwar geht die Übersicht ein wenig verloren, wenn bis zu vier Bildschirme durchs All rotieren, aber kurzweilige Unterhaltung ist durchaus mal geboten.

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Die Kampagne könnt ihr jedoch auch alleine angehen, der Hauptmodus von Super Star Blast. Ohne Umschweifen und langwierige Tutorial startet ihr die Motoren und saust direkt in die unendlichen Weiten. Tolle fremdartige Planeten bekommt ihr

Nicht zu Gesicht, jedoch ein Sternenmeer, welches beständig den Hintergrund für alle Episoden liefert. Es mag vielleicht irgendwann etwas Neues geben, wir haben jedoch in über 150 Level und etwa 5-6 Stunden Spielzeit nichts anderes als das Sternenmeer bewundern können. Spricht nicht sonderlich für Abwechslung, was auf Dauer auch auf die Hintergrundmusik zutrifft. Diese gefällt mit ihren passenden elektronischen Beats, doch auch hier nagt der Zahn der Zeit und lässt Abwechslung missen.

Eher ungewohnt ist das zwar simple, aber doch nette Gameplay. Euer Raumschiff befindet sich immer in der Mitte des Bildschirms und kann in alle Richtungen bewegt werden. Wer die Feinde im Blick hat, merkt dank des Radars rund um den Raumgleiter, dass man sich wie auf einer Planetenoberfläche hinfort bewegt. Fliegt ihr beständig in eine Richtung, so werdet ihr unweigerlich wieder den Ausgangspunkt erreichen. Dank des Sternenmeers kaum erkennbar, der Radar ist aber verräterisch. Ziel ist es stets, sämtliche Feinde zu besiegen. Dazu feuert ihr aus vollen Kanonen und zertrümmert Asteroiden, fremde Raumschiffe und Raketen.

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Zu Beginn ist das Abenteuer etwas frustrierend, da das Raumschiff nur mager bewaffnet daher kommt und an Agilität missen lässt. So sind selbst einfache Fluggegner bereits eine Herausforderung. Mit jedem gemeisterten Level bekommt ihr aber Credits, die vor Beginn der nächsten Episode in Upgrades investiert werden. Empfehlenswert ist anfänglich das Schutzschild, damit euer Raumschiff einige Treffer mehr aushält, sowie die Verbesserung der Bordkanone. Dadurch feuert ihr gleichzeitig mehr und schneller die Salven auf eure Feinde ab und könnt letztendlich sogar in drei Richtungen gleichzeitig angreifen. Zudem könnt ihr die Agilität verbessern. Dadurch lässt sich das Raumschiff schneller und besser Manövrieren. Vor allem in den späteren Level, mit unzähligen Feinden, ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt.

Das Problem von Super Star Blast zeigt sich nach einigen Leveln, wenn die ersten Upgrades das Raumschiff besser machen und die Feinde dadurch einfacher vom Bildschirm zu fegen sind. Schnell kennt man die unterschiedlichen Angriffsmuster der Gegner auswendig und hat man den Kniff mal raus, ist jeder Level nach nur wenigen Versuchen gemeistert. Auch die fehlende Abwechslung bezüglich der Hintergründe und Musik lässt nach anfänglichem Spielspaß die Bremse walten und fordert seinen Tribut. Es wird eintönig und damit kommt dann doch die Langeweile auf. Immerhin bleiben die Achievements noch als Motivationsfaktor erhalten, so dass die meisten wohl etwa fünf Stunden mit dem Spiel beschäftigt sein werden.

 

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Bild 1 von 6

 

Getestete Version: Xbox One

Unser Fazit

59 %

Super Star Blast ist kurzweilig und für das geringe Geld durchaus einige Zeit auch unterhaltsam. Der Space-Shooter spielt sich etwas ungewöhnlich und macht dank guter Musik und netter Effekte eine ganze Weile Laune. Leider lässt der Titel Abwechslung missen und wird dadurch recht schnell eintönig. Für Achievement-Jäger ist Super Star Blast jedoch gut geeignet - denn der Titel weder wirklich schlecht noch sonderlich umfangreich, so dass man unterhaltend alles recht schnell erledigt hat.

Pro

  • + Unkomplizierter Space-Shooter
  • + Kooperative Kampagne im Mehrspielermodus
  • + Passende und gelungene Hintergrundmusik

Kontra

  • - Eine einzigen Spielhintergrund, das Sternenmeer
  • - Auf Dauer sehr eintönig sowohl in Optik als auch Akustik
  • - Das Spektrum an Gegner hat man schnell gesehen

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
35 %
Multiplayer
 
45 %
Spielspaß
 
55 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

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