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Super Street Fighter IV 3D Edition – Review

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Veröffentlicht 3. April 2011 | 18:42 Uhr von Keysjore

Letzte Änderung 3. Mai 2015

SSF4 - 0002

Capcom und Nintendo gehen erneut ein heiliges Band ein. Die Street Fighter-Serie die schon seit den frühen 90er ein fester Bestandteil des Videospielerepertoire von Nintendo ist feiert sein Comeback auf dem Nintendo 3DS. Bei dem Wort “Portierung” läuft so manch einer ein kalter Schauer über den Rücken. Nur zu oft werden großartige Titel durch eine schlampige und schlecht überdachte Portierung versaut. Auch Super Street Fighter IV könnte solch einer Gräueltat zum Opfer fallen. Schafft das Konsolen-Original einen gelungenen Sprung auf den kleinen 3D-Handhelden?

Vorne Hui, Hinten Pfui

Das der Nintendo 3DS um einiges Leistungsfähiger als sein Vorgänger ist wurde von Nintendo bereits umfangreich angepriesen. Doch mit SSF4 sollte auch der letzte Zweifler mit der kleinen 3D-Kiste überzeugt werden. Auf den ersten Blick wirkt die Konsolen-Portierung wie das Original auf einem kleineren Bildschirm. Flüssige und schnelle Animationen der Kämpfer sorgen führ staunen. Der 3D-Effekt sorgt für mehr Tiefe und verleiht dem Beat ‘em Up eine plastischere Darstellung, die allerdings etwas Feintuning am 3DS-Regler benötigt. Auf den zweiten Blick allerdings werden die Abgrenzungen deutlich: Neben den etwas dürftigen Comicschatten, sticht besonders der Hintergrund ins Auge. Während auf dem großen Konsolen-Original alles animiert und voller Leben war, herrscht jetzt Stille. Es gibt natürlich immer noch einige Hintergrundobjekte, aber diese sind ebenso niedrig aufgelöst wie stillstehend – keinerlei Hintergrundanimationen mehr. Natürlich fällt so etwas nicht stark auf während den rasanten Kämpfen im Vordergrund, aber Kenner des Originals werden eine gewisse Lehre verspüren. Am Anfang und am Ende des Arcade-Modus gibt es für jeden Kämpfer eine unterschiedliche Anime-Sequenz, diese ist zwar nicht in 3D dargestellt liefer aber dennoch unterhaltsames Material um sich mit jedem der 35 Kämpfer in die Schlacht zu wagen. Besonders die Synchronisationsübertragung ist auf den kleinen Handhelden sehr gut gelungen, die Animes werden packenden erzählt und sorgen für den ein oder anderen ergreifenden Moment.

Arcadestick Vs. Digikreuz

Natürlich wird man mit dem kleinen Digikreuz des 3DS niemals die Präzision eines guten Arcadesticks erhalten. Trotzdem macht Capcom einen guten Job mit der Übertragung der Steuerung Street Fighter spielt sich flott und präzise und schöpft die Möglichkeiten der 3DS-Steuerung sinnvoll aus. Ihr könnt euren Kämpfer entweder über das Digikreuz oder dem Schiebepad lenken, so wunderbar die Einführung des Schiebepads auch seien mag, ist es bei SSF4 mit einer Trägheit und Ungenauigkeit völlig fehl am Platz. Das Touchpad bietet auf Wunsch vier Attacken die abhängig sind von der Steuerungsvariante. Zur Wahl stehen »Lite«-und »Pro« . Bei »Lite« könnt ihr euer Touchpad nach Belieben mit den wildesten Spezialmanöver oder komplexen Ultra-Kombos ausstatten. Habt ihr während dem Kampf genügen Energie gesammelt werden die einzelnen Kombos farblich hervorgehoben , damit man weiß, wann man sie einsetzen kann. Besonders für SSF4-Einsteiger ist die »Lite«-Steuerung eine sehr gute Möglichkeit in das Spiel zu finden und einzelne Kämpfer kennenzulernen. Bei »Pro« hingegen finden nur normale Manöver ihren Weg aufs Touchpad Alle 35 Kämpfer der Konsolen-Version haben ihren Weg auf den Nintendo 3DS gefunden und sind von Beginn an frei wählbar. Frei gespielt werden muss nix. Das kann man positiv oder negativ betrachten. Freundlicherweise hat Capcom dafür die Kostümpakete gleich mit drauf gelegt, diese kosten nämlich auf dem Konsolen-Original extra. Nicht nur die kinderleichte Steuerung schont den Street Fighter-Neuling ganze 8 verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen euch zur Auswahl. Während “Kinderleicht” so einfach ist das sich der Gegner selbst verprügelt, habt ihr mit “Superschwer” im Arcade-Modus echt zu knappern. Besonders hier werden Profis auf ihre Kosten kommen.

Ich muss sie alle haben, waaahhhh!!!

SSF4 weckt die Sammelleidenschaft in einem, mit kleinen Sammelfiguren im Panini-Stil. Sagenhafte 500 Stück gibt es bis jetzt in der Auswahl. Doch die kleinen Figürchen schaltet ihr nicht durch plumpes Kämpfen frei, es gibt mehrere Möglichkeiten wie ihr eure Sammlung erweitern könnt. Mit der täglichen Nutzung des Hauptspiels oder des Umtausches von Play Coins kann man Figurenpunkte verdienen. Diese investiert man in eine Slotmaschine, aus der ihr dann rein zufällig durch das drücken des “Push”-Button eine der begehrten Spielfiguren erhaltet. Das Automatensystem heizt das Sammelfieber an und je größer euer Album wird um so schwerer ist es eine Figur zu bekommen die ihr noch nicht euer Eigenen nennen dürft. Aber der eigentliche Spaß beginnt mit dem StreetPass: Euer selbst zusammen gestelltes Kämpferteam das aus bis zu fünf Figuren bestehen darf, prügelt sich mit anderen SSF4-Besitzer, sobald ihr an ihnen vorbeilgeht. Kommt es zu einem Kampf meldet sich der 3DS zu Wort und man kann seinem Team beim Kämpfen über die Schulter blicken. Jede Figur verfügt über einen generellen Figurenleve das sich durch unterschiedlich verteilte Attribute definiert. Angriffs- und Verteidigungswerte werden wie in einem klassischen Kartenspiel gegeneinander gestellt. Nach einer kurzen Kampfanimation steht der Sieger fest, je nachdem wie oft man gewonnen hat bekommt zusätzliche Kampfpunkte. Um an seltene oder noch fehlende Figuren ran zu kommen könnt ihr auch mit Freunde über den StreetPass Handel treiben.

Unser Fazit

90 %

Super Street Fighter IV 3D Edition ist das was der Doktor für alle Street Fighter-Junkies verschreibt die ihren Stoff brauchen wenn sie nicht grade an der heimischen PlayStation 3 oder Xbox 360 zocken können. Perfekte Steuerung, umwerfende Grafik und 3D Effekte im klassischen Street Fighter Gameplay. Die vielen Charaktere und freischaltbaren Extras runden den 3DS Launch Titel ab und sorgen für Langzeitmotivation. Natürlich ist Street Fighter für den Durchschnitts Zocker kein Titel den man 6 Stunden am Stück daddelt aber eine Runde Street Fighter, besonders im Online-Modus, geht immer. SSF4 ist ganz klar der Abräumer unter den Starttitel des 3DS Launch.

Pro

  • großartige Grafik
  • tolle Kampfanimationen
  • schöne 3D-Effekte
  • gute Steuerung mit dem Digikreuz
  • sinnvolle Touchpad-Unterstützung
  • gelungener Soundtrack
  • stylisches Intro
  • Anime-Sequenzen
  • gute englische Sprecher
  • 35 Kämpfer
  • 8 Schwierigkeitsgrade
  • 6 Spielmodi
  • viele Kampf-Schauplatze
  • für Einsteiger wie für Profis geeignet
  • 500 Sammelfiguren
  • viele Extras
  • kostenlose Kostümpakete
  • geniale StreetPass-Funktion
  • sehr guter Mehrspieler-Modus

Kontra

  • detailarme, leblose Hintergründe
  • unpräzise Analogsteuerung
  • nutzlose dynamische Ansicht
  • Verbindungsprobleme bei Onlinepartien
  • immer gleicher Endgegner
  • 3D-Effekt benötigt Feintuning

Unsere Bewertung

Grafik
 
90 %
Sound
 
90 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
80 %
Spielspaß
 
80 %

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