insidegames

How to Survive: Storm Warning Edition – Xbox One Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 4. Juni 2015 | 18:44 Uhr von Alexander Winkel

How-to-Survive-Storm-Warning-Edition

Mittels eines Rundum-Sorgenlos Paket frohlockt How to Survive: Strom Warning Edition inmitten karibischer Ambiente, weißem Sandstrand und Palmen. Leider ist dies nur eine trügerische Idylle. Denn die zahlreichen Inseln sind verseucht. Hirnlose Monster, schlurfende Zombies gieren nach jeglichem duftenden Frischfleisch. Ob dieser Urlaubstrip zu überleben ist, zeigen wir in unserem Kurztest zur Xbox One Version.

Gestrandet? Planlos? Hier werden Sie geholfen! Der verrückte Kovac hat uns ein Strategiebuch hinterlassen, wie man in der unwirtlichen Gegend überleben kann. Willkommen auf den idyllischen Inseln, auf denen Bettenburgen unauffindbar sind, aber zahlreiche gierende Zombies an euer Frischfleisch wollen. How to Survive baut auf den Titel auf und bietet mit den zahlreichen Tipps des mysteriösen Kovac, die frappierend an die Zeichnungen des Pitboy aus Fallout 3 erinnern, die passenden Informationen, um diesen Horrortripp zu bestehen. Geschichte? Könnt ihr getrost an den Nagel hängen. Ziel ist es, das Chaos zu überleben und irgendwie wieder von den Inseln zu fliehen. Ein paar weitere Überlebende stellen entsprechende Aufgaben, die es nach und nach zu erledigen gilt. Holt dies, macht das, erkundet jenes. Sonderlich einfallsreich waren die Entwickler bei der Missionsgebung nicht. Daran ändert auch die Storm Warning Edition nichts, die nur zusätzlichen Inhalt wie eine weitere Insel zu bieten hat.

how-to-survive-storm-warning-edition-screenshot-01

 

Der Überlebenskampf ist zumindest interessant angedacht und kann angenehmer weise sowohl lokal als auch über Xbox Live mittels eines Partners im Koop gespielt werden. Neben dem Abschlachten der Bestien auf der Insel, müssen die Überlebende eins mit der Natur werden. Sammelt Kräuter für die Heilung, findet etwas Nahrung und Wasser zum Überleben und nutzt die Gegebenheiten der Inseln aus, um den Kreaturen den Garaus zu machen. Schon mal einen brennenden Zombie beobachtet? Macht sich ganz gut in der übellaunigen Natur dieser Idylle. Waffen sind wichtiger Bestandteil im Überlebenskampf, denn mit bloßer Faust kämpft gegen diese beißenden Biester wehrt es sich schlecht. Einfache Bretter mögen ihre Wirkung haben, doch nur wer die Schuppen, Werkstätten wie auch Häuser absucht und sich alles zunutze macht, wird mit erfinderischen Geschick alias MacGyver regelrechte Todbringer basteln. Manch eine Waffe ist letztendlich aber auch etwas übermächtig. Damit ist das Überleben kaum eine Kunst mehr. Grundsätzlich sind die Element, wie zum Beispiel auch die Charakterentwicklung durchaus gut gemeint, letztendlich aber fehlt dem Spiel das gewisse etwas. Irgendwie wirkt die Klopperei im Paradies eintönig, was nicht unbedingt an der Technik liegt.

how-to-survive-storm-warning-edition-screenshot-02

 

Dargestellt wird das Geschehen aus der Vogelperspektive. Die zahlreichen Pflanzen sehen mitunter sehr detailliert aus und die Storm Warning Edition profitiert eindeutig von der stärkeren Hardware. Gerade der Tag-/Nacht-Wechsel hat was, wenn man nur noch mit einer Fackel umher wandert, oder, solange die Batterie halt noch reicht, den Schein einer Taschenlampe geniest. In der Dunkelheit lauern Gefahren, denn manche Monster sind nur Nachts aktiv, aber deutlich aggressiver als ihre Vettern vom sonnigen Nachmittag. Obwohl, auch an manchen Nachmittagen macht der Titel seiner Namensgebung durchaus alle Ehre. Denn hin und wieder ziehen dunkle Wolken auf. Es regnet und der grelle Blitz durchzuckt die tosenden Wellen am Strand. Sieht echt gut aus und macht auf dem Bildschirm bisweilen einiges her.

how-to-survive-storm-warning-edition-screenshot-03

 

Das Rundum-Sorgenlos Paket der How to Survive: Strom Warning Edition bietet alle, was das Spielerherz begehrt. Sämtliche DLCs, die zuvor noch einzeln zu haben waren, sind in diesem Paket mit verschnürt. Dazu gehört Nina, der vierte Charakter den man sich zu Beginn aussuchen kann. Sie entstammt dem Militär und hat somit einige Argumente die für sie sprechen. Flammenwerfer und Kettensäge sind ihr Markenzeichen und sorgen für ein gelungenes Fest. Die zusätzliche Insel wurde bereits angesprochen, aber hervorheben sollte man vor allem den neuen Schwierigkeitsgrad sowie die zusätzlichen Spielmodi, die reichlich Abwechslung in den Alltag bringen. Es gibt einen Survivel-Modus, in dem man möglichst lange am Leben bleiben muss. Bei den Herausforderungen locken spezielle Aufgaben, die nicht unbedingt leicht zu meistern sind. Bei der Barrikade aber, ist Strategie gefragt. Denn hier soll ein Verwundeter beschützt werden. Dazu müssen Barrikaden errichtet werden, bevor die Wellen an Zombies bei Anbruch der Dunkelheit über das Lager herfallen.

how-to-survive-storm-warning-edition-screenshot-04

 

Unser Fazit

65 %

Zombies im Paradies, da gab es doch schon mal etwas! How to Survive ist aber ein Spiel aus der Vogelperspektive, in dem das Überleben über das Schnetzeln der Hirnlosen hinaus geht. Ihr müsst euch mit Heilmitteln und Nahrung versorgen sowie Waffen finden als auch diese selber zusammen bauen. Gepaart mit der Charakterentwicklung könnte ein spannendes Abenteuer entstehen. Manchen wird das auf Dauer stupide Gameplay mit wenig Survivel-Feeling gefallen, andere werden schon recht bald entnervt das Handtuch werden. Wer zur ersten Gruppe gehört, bekommt mit der Storm Warning Edtion ein unglaubliches Gesamtpaket mit sämtlichen Inhalten, den es bis dato nur einzeln zu kaufen gab. Das birgt unter anderem auch weitere, interessante Spielmodi aus denen vor allem Barrikade heraus sticht. Hier muss man mit Köpfchen am Tage die Basis errichten, um die Nacht zu überleben. Wer bisher noch nicht zugegriffen hat, aber unbedingt ins Paradies der Zombies möchte, sollte sich die Storm Warning Edtion leisten. Anderen wird dringend empfohlen, erst mal zur Probe zu spielen, bevor man hinterher enttäuscht wird.

Pro

  • + Die Inseln können mehr oder weniger frei erkundet werden
  • + Der Tag-/Nacht-Wechsel bietet uns nicht nur optisch Abwechslung, auch spielerisch wandelt sich der Überlebenskampf
  • + Wie überlebe ich? Mit Mutter Natur und zahlreichen Waffen, die man selber basteln kann
  • + Vier spielbare Charaktere inklusive üppiger Charakterentwicklung
  • + Die Storm Warning Edition bietet reichlich zusätzliches Material und einige gute neue Spielmodi
  • + Optisch durchaus ansprechend, vor allem bei Regen und Sturm

Kontra

  • - Der Spielablauf wird auf Dauer trotz aller Möglichkeiten eintönig
  • - Mit etwa Geschick lässt sich das Spiel recht einfach meistern. Immerhin sorgt ein neuer Schwierigkeitsgrad für eine neue Herausforderungen
  • - Es kommt daher auch nur wenig Spannung und Survival-Horror auf
  • - Eintönige Aufgaben wie hole dies, bringe das und untersuche jenes
  • - Story? Weit gefehlt. Schaut einfach dass ihr den Horror überlebt!
  • - Nur englische Sprachausgabe vorhanden

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
65 %
Multiplayer
 
65 %
Spielspaß
 
65 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • how to survive storm warning spielbewertung

  • How to survive storm warning ps4 test
  • how to survive storm warning edition ps4 test

  • <>how to survive storm warning edition test
  • How to survive storm warning test
  • how to survive storm warning edition test ps4

  • http://www insidegames ch/review/survive-storm-warning-edition-xbox-one-test-review/

  • wafen bauanleitung in storm warning


- ANZEIGE -


*