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Tearaway – Test / Review

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Veröffentlicht 3. Dezember 2013 | 10:09 Uhr von Erzgebirgskind

Letzte Änderung 13. Februar 2014

Tearaway-Screenshot

Mit Tearaway landet Media Molecule, das Entwicklungsstudio der Little Big Planet Reihe seinen nächsten Hit. Entstanden ist ein familienfreundliches Abenteuer welches Phantasie, Spiel und unsere Realität verschmelzen lässt.

Die Geschichte von Tearaway ist die Geschichte des Kuriers Atoi, einer kleinen putzigen und äußerst lebendigen Nachricht in einem Briefumschlag. Atoi ist dazu ausersehen die kunterbunte Bastelwelt von Tearaway von den bösen Schnipseln zu befreien die durch ein Loch in der Sonne auf dieser Welt gelandet sind. Merkwürdigerweise erscheint dabei fast gleichzeitig ein großes Gesicht eines Wesens in diesem Loch. Dass dieses Gesicht  Ähnlichkeit mit dem Spieler aufweist sorgt für eine erste Verwunderung bei allen beteiligten Personen und Figuren. Atois Weg führt nun zu diesem Wesen um sich quasi selbst zu überbringen. Dafür durchquert unser kleiner Kurier verschiedene Gebiete von Tearaway und erlebt dabei jede Menge Abenteuer.

tearaway-screenshot-02-12-13-01

 

Gameplay und Steuerung

Schon nach wenigen Minuten wird man feststellen dass sich Tearaway anders spielen wird als erwartet. Media Molecule reizt die Funktionen der PS Vita fast vollständig aus um ein so völlig anderes Gameplay zu kreieren. Es entstehen Fotos und Tonaufnahmen die ins Spiel integriert werden und wir tappen und schütteln unsere Vita wie schon lange nicht mehr. Media Molecule hat es gut gemeint mit allen verfügbaren Möglichkeiten, an manchen Stellen im Spiel hat man jedoch auch das Gefühl dass weniger mehr gewesen wäre.

Faszinierend ist die Verschmelzung der eigenen Wirklichkeit und Wahrnehmung mit dem Spiel. Erreicht wird diese durch integrierte Spielerfotos und Kameraaufnahmen sowie die Möglichkeit, die im Spiel gesammelten Papiermodelle über die externe Webseite Tearaway.me zum Nachbauen herunterzuladen.

Große Areale wechseln sich mit Jump’n run Einlagen ab und lassen so keine Langeweile aufkommen. Wir laufen, staunen und lachen uns durch diese Welt, überall sind nette Ideen versteckt und die Kreativität der Entwickler ist fast an jeder Ecke zu spüren. Blumen erwachen zum Leben wenn wir an ihnen vorbei laufen, Papierwellen schlagen an den Strand und selbst die Wüste ist so liebevoll gestaltet dass man glatt mit seinem Wohnzimmer einziehen möchte. Selbst die fiesen Papierschnipsel die wir von Zeit zu Zeit bekämpfen müssen würde man eigentlich viel lieber sofort adoptieren.

Hat man sein Abenteuer zusammen mit Atoi absolviert so kann man jedes Kapitel einzeln anwählen um bestimmte Sequenzen noch einmal zu spielen oder auch einfach nur alle Sammelgegenstände zu komplettieren.

tearaway-screenshot-02-12-13-06

 

Grafik, Musik und Sound

An der im Bastelstil gehaltenen Grafik gibt es nichts auszusetzen. Die Welten sind stimmig konzipiert und ergänzen sich hervorragend. Alle Figuren und Gegenstände sind liebevoll gestaltet und zeugen davon wie schön und vor allem auch wie gewaltfrei ein Konsolenspiel sein kann.

Ist die Hintergrundmusik im ersten Drittel noch stark eintönig und durchwachsen so ist eine merkliche Steigerung im letzten Teil des Spiels zu verzeichnen. Besteht zu Anfang des Spieles die akustische Untermalung aus zum größten Teil aus einer Art von Zirkusmanegenmusik, die nach geraumer Zeit sich durch teilweise nervtötende Endlosschleifen auszeichnet,  trägt der Sound später spürbar zur Atmosphäre bei.

Unser Fazit

90 %

Tearaway ist ein großartiges Spiel und wäre der perfekte Launch Titel der PS Vita gewesen. Wer Little Big Planet mochte wird dieses Spiel ebenfalls lieben. Tearaway ist für jeden geeignet der bereit ist sich auf ein Abenteuer der etwas anderen Art einzulassen. Belohnt wird man mit einer phantastische Reise die noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Möglichkeit, liebgewonnene Figuren und Gegenstände aus Tearaway nachzubauen sorgt dafür dass sich besonders das jüngere Publikum noch intensiver mit der Geschichte und dieser Welt auch nach Durchspielen beschäftigen können. Ein absoluter Pflichttitel für die Vita und ab sofort in den Top 5 der zu spielenden Spiele für die Vita zu finden. Mehr davon. Bitte.

Pro

  • + Innovatives Spielkonzept
  • + Kinderfreundliches Familienabenteuer
  • + Einsatz der PS Vita Möglichkeiten zu Steuerung
  • + Liebevolle Gestaltung der Spielewelt
  • + Verknüpfung der virtuellen und realen Welt
  • + Papiermodelle zum Herunterladen und Nachbasteln

Kontra

  • - Etwas zu kurz geratene Kampagne
  • - Schwache Musik zu Beginn des Spieles

Unsere Bewertung

Grafik
 
95 %
Sound
 
75 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
95 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
95 %

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Jung gebliebenes Spielekind, zockt meist alles was bis Drei! nicht aus der Konsole springt. Im wahren Leben als Jacqueline Track unterwegs ....

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