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The Dishwasher – Vampire Smile im Arcadetest

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Veröffentlicht 16. April 2011 | 19:56 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

vampiresmiletitel

Vor gar nicht allzu langer Zeit ist mit The Dishwasher- Dead Samurai ein spassiges, forderndes und ziemlich blutiges Hack&Slay Arcadespiel erschienen. In 2D-Levels kämpft man gegen eine Vielzahl an Feinden und Bossgegnern. Schon auf dem normalen Schwierigkeitsgrad erfordern die Kämpfe mit Katana, Fleischerbeilen und anderen Waffen höchste Konzentration und viel Geschick. Nun steht der Nachfolger, The Dishwasher – Vampire Smile für 800 MSP zum Download bereit. Haben wir es hier mit einem würdigen Nachfolger oder nur mit einer billigen Fortsetzung zu tun?

Darf ich vorstellen: Yuki

Im ersten Teil von The Dishwasher hat sich der titelgebende Tellerwäscher auf den Weg gemacht, um Rache zu finden. Von den bösen Cyborgs entführt und fast zu einem von ihnen gemacht, wird er im letzten Moment gerettet und ins Leben zurückgeholt. Mit übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten ausgestattet, machte er sich auf um die Cyborgs auf brutalste Weise auseinander zu nehmen. In Vampire Smile geht die Rachegeschichte rund um den Tellerwäscher weiter. Neu dabei ist die Stiefschwester vom namenlosen Anti-Helden. Sie hört auf den Namen Yuki und erlitt ein ähnliches Schicksal wie schon der Tellerwäscher selbst. Wie schon im ersten Teil ist die Geschichte nicht wirklich kreativ oder allzu spannend. Das ist aber weniger tragisch, denn der Stil von Vampire Smile ist unvergleichlich.

Wie schon erwähnt stehen zwei Spielfiguren zur Verfügung die ihr blutiges Werk verrichten. Das Gameplay entspricht einem klassischen 2D-Hack&Slay, das heisst man läuft von der einen Seite der Räume auf die andere Seite. Dabei erscheinen die unterschiedlichsten Gegnertypen die es zu erledigen gibt. Zwar ist das Gameplay nicht wirklich abwechslungsreich, dafür ist es immer extrem gelungen und unterhaltsam. Je weiter man im Spiel vorankommt, desto grösser wird die Waffenauswahl. Dabei unterscheiden sich die Waffen von Yuki und dem Tellerwäscher voneinander. Neben leichten und schweren Nahkampfwaffen, stehen den beiden auch Fernkampfwaffen zur Verfügung. Im Gegensatz zum Vorgänger können diese nun direkt mit den Schultertasten bedient werden und müssen nicht mehr separat ausgewählt werden. Am meisten Schaden verursachen aber immer noch die unterschiedlichen Magieangriffe, dafür muss jedoch zuerst entsprechende Energie eingesammelt werden. Um den üblichen Metzelalltag doch ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, gibt es immer wieder Einlagen in denen man sich eine Gitarre bzw. eine Geige schnappt. Dann muss man die eingeblendeten Tasten im richtigen Moment drücken, um richtig zu rocken und um zusätzliche Items zu bekommen.

Neben dem Story-Modus den man lokal oder online auch zu zweit angehen kann, bietet der Arkademodus viel zu tun. Dort gilt es etliche Kämpfe zu überstehen, welche meist mit verschiedenen Eigenschaften aufwarten. So sind Feinde manchmal nur durch Luftangriffe verwundbar oder die Spielfigur verliert permanent Energie, die man nur auffüllen kann wenn man seine Feinde schnell genug erledigt. Gerade der Arkademodus lädt zur Punktejagd ein und erfordert richtig viel Geschick.

Blut, jede Menge Blut

Der Grafikstil von The Dishwasher – Vampire Smile ist sehr gelungen. Die Comicgrafik passt perfekt zum Thema des Spiels und verleiht der übertriebenen Gewalt einen komödiantischen Anstrich. Auch die Comiczwischensequenzen sind durchaus gelungen und schaffen es Stimmung aufzubauen. Ansonsten läuft das Spiel immer flüssig, egal wie viele Feinde sich auf dem Bildschirm tummeln. Toll sind viele kleine Details die eigentlich kaum auffallen. So töten sich die normalen Soldaten schnell mal selbst mit einem Kopfschuss, wenn sie zu spüren bekommen wie brutal der Tellerwäscher vorgeht. Das bringt zwar keinen signifikanten Einfluss auf das Spiel selbst, passt jedoch perfekt zum blutigen Spektakel. Der Soundtrack ist ebenfalls sehr gelungen und verleiht den Kämpfen an zusätzlicher Intensität.

Unser Fazit

70 %

Nachdem der Vorgänger ein kleiner Überraschungshit war, kann The Dishwasher – Vampire Smile mit einem ausgefeilteren Gameplay ebenfalls überzeugen. Zwar ist das Spiel an sich relativ simpel und abwechslungsarm, dennoch machen die vielen Kämpfe unglaublich viel Spass. Sie sind fordernd und es fühlt sich toll an wenn man mit letzter Kraft ein paar knallharte Feinde halbieren kann. Die Brutalität verleiht dem Spiel zusammen mit dem Art-Style das gewisse Etwas, während ein gelungenere Soundtrack die Kämpfe perfekt unterstreicht.

Pro

  • Tolles Gameplay
  • Gelungener Art-Stil
  • Treibender Soundtrack
  • Ordentlicher Umfang dank 2 Kampagnen und dem Arkademodus
  • Unglaublich spannende Kämpfe
  • Fordernder Schwierigkeitsgrad der nie unfair ist

Kontra

  • Im Grunde abwechslungsarmes Gameplay
  • Die Grafik ist nicht wirklich beeindruckend
  • Co-Op Modus wirkt nicht wirklich ausgereift
  • Teilweise entstehende Orientierungslosikeit

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
90 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
60 %
Spielspaß
 
50 %

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