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The Sly Trilogy – Der verstohlene Testbericht

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Veröffentlicht 20. Dezember 2010 | 23:58 Uhr von Fabrice

Letzte Änderung 3. Mai 2015

slytitel

Der Waschbär ist los

Sony hat in jüngster Vergangenheit einen gewagten Zug gemacht, der bis jetzt voll aufgegangen ist. Mit der Veröffentlichung von High Definition Remakes der besten PS2 Spiele wurden die Wünsche von vielen Fans erhört. Inzwischen gibt es schon die zweiteilige God of War Collection und die Prince of Persia Trilogie. In nicht allzu ferner Zukunft erhalten auch die genialen und umwerfenden Spiele Ico sowie Shadow of the Colossus eine Neuauflage. Die aktuellste Collection widmet sich jedoch ganz dem Waschbären Sly Cooper, einer der grössten Meisterdiebe der Videospielgeschichte. In drei Spielen hüpft, kämpft und vor allem schleicht man sich als diebischer Waschbär durch lohnenswerte Einbruchsorte auf der ganzen Welt. Wieso diese Sammlung ihr Geld auf jeden Fall wert ist, erfahrt ihr in unserem verstohlenen Test.

Die Geschichte der diebischen Waschbären

Eins haben alle Spiele der Sammlung gemeinsam: das Gameplay. Als Sly Cooper schleicht man um patroullierende Wachposten herum, umgeht feindliche Suchscheinwerfer und weicht gemeinen Laserfallen aus. Immer wieder ist Slys artistisches Geschick gefragt wenn er über schmale Simse balancieren oder über wegbrechende Plattformen springen muss. Aufgelockert wird der Stealth und Jump&Run Mix immer wieder durch verschiedene Mini-Spiele.

Der erste Teil der Serie hört auf den simplen Titel Sly Raccoon. Die Hauptfigur Sly Cooper erzählt dabei seine Geschichte und so auch vom Tod seines geliebten Vaters. Sly stammt nämlich aus einer alten Waschbärenfamilie die allesamt zu den grössten Meisterdieben ihrer Epochen gezählt haben. Über die Jahrzehnte hinweg habe alle Waschbären ihr Wissen im Buch der Meisterdiebe niedergeschrieben. Gerade als Sly alt genug ist um in den Besitzt des Buches zu kommen, erscheinen die Teuflischen Füng, ein übles Gangsterquintett um das Buch zu stehlen und Slys Vater zu erledigen. Sly landet im Waisenhaus, wo er auf ewige Rache schwört und seine zwei besten Freunde kennenlernt. Zum einen gäbe es da die Schildkröte Bentley, das Gehirn der Gang. Geht es jedoch um reine Muskelkraft oder fahrerisches Geschick, ist das pinke Nilpferd Murray gefragt. Er ist zwar manchmal etwas trottelig und tollpatschig, hinter dem Lenkrad macht ihm jedoch niemand etwas vor. Zusammen ergänzen sich die drei perfekt, was sie zu einem so erfolgreichen Ganoventrio macht. Der erste Teil der Serie ist vom Schwierigkeitsgrad her auch das forderndste. Sobald Sly nämlich auch nur einmal getroffen wird, verliert er ein Leben und muss beim letzten Checkpoint neu anfangen. Zwar gibt es immer wieder Hufeisen zu finden die Sly eine zweite Chance geben sobald er getroffen wird. Die sind aber äusserst rar gesät. Dieser Umstand ist aber nicht störend, denn das Spiel ist niemals unfair. Viel mehr zwingt es den Spieler immer voll konzentriert bei der Sache zu sein, jeder falsche Schritt könnte der letzte sein.

Open-World Ausflüge mit der ganzen Gang

Der zweite Teil der Trilogie hört auf den Namen Sly 2: Band of Thieves. Zwar ist das Gameplay im Kern immer noch genau gleich, neu sind jedoch die freibegehbaren Aussenareale die die eigentlichen Levels miteinander verbinden. Ausserdem übernimmt man nicht mehr nur die Kontrolle über Sly, sondern auch über Murray und Bentley. Die Schildkröte Bentley ist nicht wirklich stark oder hält viel aus, dafür sprengt er seine Gegner mit fiesen Bomben in die Luft. Murray das starke Nilpferd macht die Gegner im Nahkampf im wahrsten Sinne des Wortes platt. Zudem haben die Figuren dieses mal einen Energiebalken, wodurch sie mehrere Treffer aushalten. Die Feinde halten aber inzwischen auch mehr aus, was zu interessanteren Kämpfen führt als noch im ersten Teil. Dennoch liegt der Fokus immer noch auf den diebischen und schleicherischen Fähigkeiten des Waschbärens. Zusammen muss Slys Gang versuchen den fiesen Clockwerk aufzuhalten, wozu sie wieder einmal etliche fiese Gangster ausschalten müssen.

In Sly 3: Honor Among Thieves muss sich Sly mit den besten Dieben und Gangstern auf der ganzen Welt zusammentun, um den Schatz der Cooper Familie aus dem schwerbewachten Safe zu holen. Spielerisch orientiert sich der dritte Teil extrem am zweiten Teil und bittet keinen so markanten Wechsel wie zwischen den ersten beiden Spielen. Nichts desto trotz ist der dritte Ableger mindestens genau so stark wie die ersten beiden Teile.

Neu bei der Trilogie sind ein 3D-Modus sowie PlayStation Move Unterstützung. Die Move Unterstützung ist jedoch extrem mager und nicht wirklich spassfördernd. Lediglich eine Handvoll Mini-Spiele lassen sich damit steuern. Die machen jedoch keine fünf Minuten Spass, weshalb dieses Feature absolut unwichtig ist.

Fabelhafter Cel Shading Look in HD

Grafisch hat der Sly Trilogie die High Definition Frischzellenkur richtig gut getan. Zwar sehen die PS2 Originale selbst heute noch schick aus, doch hier hat die Erneuerung richtig gut getan. Der Cel Shading Stil kommt scharf und bunt daher. Die Figuren sehen toll aus und die Animationen sind schick. Die deutsche Synchronisation ist nicht schlecht, wirkt teilweise aber stark übertrieben und unecht.

Unser Fazit

80 %

Da die Sly Trilogie schon für einen kleinen Preis zu haben ist, lohnt sich der Kauf für alle die nicht schon auf der PS2 mit dabei waren auf jeden Fall. Die Spiele machen richtig Spass, sehen toll aus und überzeugen mit einem charmanten und abwechslungsreichen Gameplay. Wer alle drei Spiele schon auf vor ein paar Jahren durchgespielt hat, muss sich fragen ob er wirklich Lust hat alles noch einmal durchzuspielen. Spielerisch bietet die Sammlung nämlich keine Neuerungen und der Move Support ist auch nur sehr dürftig und schlecht ausgefallen.

Pro

  • Toller Gameplay-Mix
  • Gelungene grafische Frischzellenkur
  • Drei Spiele zu einem günstigen Preis
  • Mehr als 40 Stunden Spielspass

Kontra

  • Keinerlei Neuerungen
  • Uninspierter und langweilieger Move-Support

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
70 %
Steuerung
 
80 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
0 %
Spielspaß
 
70 %

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Kommentare

  • Der Frosch sagt:

    Ich finde die HD Collection eine gute Idee. Schade macht das Microsoft nicht auch. Es gibt viele gute alte Klassiker die ich Dank der schwachen Abwärtskompatiblität nicht möglich ist.

    Z.B. ein Fahrenheit in HD oder ein Conker Live and Reloaded in HD? Oh bitte Gott!!

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