Thunder Wolves - Eine waghalsige Mission mit dem Helikopter Test / Review - insidegames
- ANZEIGE -

insidegames

Thunder Wolves – Eine waghalsige Mission mit dem Helikopter Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 27. Juni 2013 | 18:34 Uhr von Fabian Mäder

Thunder Wolves

Halsbrecherische Flugmanöver, Feuergefechte im Helikopter sowie kurzweilige Baller-Action – Alles dies verspricht der Xbox Live Arcade-Titel Thunder Wolves. Wie sich das Spiel schlägt, lest ihr in unserem Testbericht. 

In Thunder Wolves seid ihr am Steuerknüppel eines Kampfhubschraubers und fliegt verschiedene Einsätze an diversen Schauplätzen. Die Story, wenn man das so nennen darf, dreht sich um die sogenannten Thunder Wolves, eine geheime Organisation zusammengesetzt aus den waghalsigsten und besten Helikopterpiloten der Welt, zu denen auch ihr im Spiel gehört. Euer Auftrag ist es, die Welt von Terroristen zu beschützen, welche selbige zerstören wollen.

Fehlendes Intro und wenig Umfang

Kaum habt ihr das Spiel gestartet, landet ihr auch schon im Hauptmenü, ohne ein Intro oder ähnliches zu sehen zu bekommen. Dort angekommen merkt ihr schnell, dass Thunder Wolves leider nicht allzu viel zu bieten hat. Das Hauptmenü umfasst die Punkte “Einzelspieler”, “Lokaler Koop-Modus”. “Erfolge”, “Bestenliste”, “Hilfe und Optionen” sowie “Spiel verlassen”. Das heißt, außer dem Einzelspieler sowie dem Koop-Modus, hat das Spiel leider nichts zu bieten. Und auch bei diesen beiden Modi handelt es sich eigentlich um genau das Gleiche, einfach entweder alleine oder mit mehreren Spielern. Obwohl, eine Besonderheit bietet der Koop-Modus, auf das wir aber erst später im Text eingehen werden. Hier hätte man sich doch etwas mehr erhofft.

Thunder Wolves

 

Dauergeballer ohne Herausforderung

Kommen wir zum Herzstück des Spiels, wenn man das so nennen kann, dem Einzelspieler-Modus (welcher gleichzeitig auch den Koop-Modus abbildet). Ihr habt die Auswahl zwischen den drei Schwierigkeitsgraden “locker”, “normal” sowie “Profi”, wobei keiner davon eine wirkliche Herausforderung darstellt. Das liegt vor allem daran, dass ihr über unendlich viel Munition verfügt und lediglich die Cooldown-Phasen der Raketen eine kleine Herausforderung darstellen. Habt ihr euch mal etwas mit dem Spiel angefreundet, ist auch der Schwierigkeitsgrad “Profi” nicht wirklich schwer. Neben dem Schwierigkeitsgrad könnt ihr insgesamt neun verschiedene Helikopter in diversen Farben wählen. Die verschiedenen Helis unterscheiden sich ein Wenig in den Leistungen sowie den verfügbaren Raketentypen. Je weiter ihr im Spiel kommt, desto grösser wird natürlich auch eure Auswahl an Helikoptern und dazugehörigen Lackierungen.

Eure erste Mission stellt quasi das Tutorial dar, indem ihr lernt, euren Hubschrauber zu manövrieren sowie die Waffen zu bedienen. Habt ihr das gelernt, gilt es, dieses erlernte Können in insgesamt 13 Missionen unter Beweis zu stellen. Die einzelnen Missionen sind durchaus abwechslungsreich gestaltet – So bereist ihr diverse Schauplätze und könnt neben dem Fliegen des Helis auch mal entspannt rumballern, ohne dass ihr den Heli lenkt bzw. seid in einem Panzer unterwegs. Abgerundet wird das Spiel durch einige Bosskämpfe, welche leider auch wieder sehr einfach gestaltet sind und kaum eine besondere Herausforderung darstellen.

Zum Schluss wäre da noch der Koop-Modus, bei dem ihr zu zweit an einer Konsole spielen könnt. Aber anders, als man vielleicht denken mag, fliegt nicht jeder Spieler seinen eigenen Heli. Es ist so, dass ihr am Anfang wählen könnt, welcher Spieler der Pilot und welcher der Schütze sein soll. Schlussendlich fliegt dann einfach einer den Heli und der andere Spieler kann sich aufs Ballern konzentrieren. Doch auch der Pilot hat die Möglichkeit, das MG sowie Raketen abzufeuern. In der Praxis hat dann einfach der Pilot das gewohnte System aus dem Einzelspieler-Modus und Spieler 2 hat sein eigenes Fadenkreuz, mit dem er unabhängig vom Pilot sein MG sowie Raketen abfeuern kann. Tönt zwar sehr kompliziert, spielt sich in der Realität aber eigentlich sehr einfach und macht durchaus Spaß. Ansonsten ist alles genau gleich wie beim Einzelspieler-Modus, vom Menü, über die Missionsauswahl bis hin zu den Helis und Lackierungen.

Steuertechnisch alles im grünen Bereich

Die Steuerung ist ganz gut gelungen und geht leicht von der Hand, auch wenn man am Anfang das Gefühl hat, sie sei überladen. Nach den ersten Missionen merkt ihr, dass dies eigentlich nicht der Fall ist und das Manövrieren des Helikopters schnell in Fleisch und Blut übergeht. Mit den Sticks bedient ihr die eigentliche Steuerung des Helikopters. Drückt ihr diese, ändert ihr damit die Flughöhe. Bewegt ihr den rechten Stick nach vorne/hinten, fliegt ihr in diese Richtung. Mit dem linken Stick könnt ihr seitwärts fliegen, was gut für Ausweichmanöver geeignet ist. Mit der X-Taste könnt ihr feindlichen Raketen mittels Flares ein Schnippchen schlagen und diese ablenken. Mit dem rechten Trigger feuert ihr das MG ab und Raketen verschießt ihr mit RB. Mit dem Steuerkreuz könnt ihr übrigens zwischen verschiedenen Raketentypen wählen. Zum Schluss wäre da noch die Taste LB, mit der ihr einen Boost einleitet.

Thunder Wolves

 

Von Reizüberflutung, zu Slowdowns und abgedroschenen Sprüchen

Kommen wir zur technischen Seite des Spiels, welche leider nicht gerade glänzt. Das Spiel bietet leider nur eine englische Sprachausgabe, optional aber mit Untertiteln, was aber leider nicht viel nützt, da man diese in der Hitze des Gefechts nicht auch noch lesen kann. Überhaupt hat man das Gefühl, dauerhaft an einer Reizüberflutung zu leiden. Alles ist knallbunt, es explodiert an jeder Ecke etwas und dauernd ploppen irgendwelche Zahlen oder Multiplikatoren auf. Man fühlt sich zwangsweise in die Vergangenheit katapultiert, als Arcade-Spielkästen noch Hochkonjunktur hatten. Alle Soundeffekte sind etwa gleich laut und auch musikalisch scheint immer ein und dasselbe rockige Lied zu laufen. Zu allem Überfluss kommen auch immer wieder die gleichen, nervtötenden und abgedroschenen Funksprüche, welche spätestens beim zweiten Mal hören alles andere als witzig daherkommen. Zu guter Letzt bietet das Spiel eine Grafik, welche allerhöchstens unteres Mittelmaß erreicht und dazu auch noch mit Rucklern zu kämpfen hat. Nicht einmal der teilweise übertriebene Unschärfe-Effekt kann dies vertuschen. Lediglich die Helikoptermodelle sowie die Explosionen haben eine relativ gute grafische Qualität.

Unser Fazit

63 %

Was soll ich groß sagen, hier wurde sehr viel Potential verschenkt. Das Spielprinzip wäre an sich genial und auch die Gestaltung der Levels und des Gameplays wären durchaus attraktiv und abwechslungsreich. Auch steuerungstechnisch wurde die Sache gut gelöst, doch das war es dann auch in etwa schon mit den positiven Seiten des Spiels. Denn leider werden diese getrübt durch die schlechte technische Umsetzung und den sehr geringen Umfang des Spiels (in ca. 4 Stunden durchgespielt). Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade sind alle keine wirklich große Herausforderung, da man sowieso über unendlich viel Munition verfügt und eigentlich den Trigger permanent runterdrücken kann. Selbst die Bosskämpfe, wenn man diese so nennen darf, sind relativ easy und schnell absolviert. Und hat man das Spiel mal durchgespielt, was ja nach wenigen Stunden der Fall ist, hat man lediglich die Möglichkeit, das Gleiche im Koop-Modus zu wiederholen. Getoppt wird das Ganze von einer schlechten Grafik, welche stellenweise auch noch ruckelt und einem Bildschirm, der die ganze Zeit leuchtet und völlig Reizüberflutet daherkommt. Die total gekünstelte Story geht dabei nach kurzer Zeit total unter und wirkt sowieso mehr als aufgesetzt. Gekrönt wird die ganze Sache dann noch von schlechtem Sound, sprich gleichlauten Effekten, einem immer gleich erscheinenden Soundtrack und einer Sprachausgabe nur in Englisch, welche einem dann noch die immer gleichen, abgedroschenen Phrasen um die Ohren knallt. Unterm Strich bleibt ein relativ liebloses Ballerspiel, mit wenig Herausforderung, schlechter Technik und einem kaum vorhandenen Umfang. Wer nur mal einige Stunden stupiden Ballerspaß sucht, kann sich das Game ruhig mal ansehen. Wer aber gewisse Ansprüche an Umfang, Technik oder auch Realismus hat, sollte die Finger von Thunder Wolves lassen.

Pro

  • + Gute Steuerung
  • + Verschiedene Schauplätze
  • + Abwechslungsreiches Gameplay
  • + Diverse Hubschrauber in diversen Farben
  • + Viel Action
  • + Koop-Modus

Kontra

  • - Schwache Bosskämpfe
  • - Geringer Umfang
  • - Schlechte Grafik
  • - Schlechter Sound
  • - Gekünstelte Story, die total untergeht
  • - Allgemeine Reizüberflutung
  • - Schlechte Präsentation
  • - Sprachausgabe nur in Englisch

Unsere Bewertung

Grafik
 
55 %
Sound
 
58 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
65 %
Multiplayer
 
00 %
Spielspaß
 
60 %

- ANZEIGE -


Tags:

Weitere News und Spiele zum Thema

Im Forum als o HARDSTYLER o oder auf Google+ unterwegs.

Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Erfolge Trophy Leitfaden Keyword-Wolke:


  • thunder wolves test
  • ps3 walking dead tasten ablenkung einleiten
  • thunder wolves erfolge
  • <>site:insidegames ch thunder wolves testbericht
  • spiel für xbox ganz bunt viele kleine raketen
  • thunder wolves trophäen

- ANZEIGE -


*