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Top Gun: Hard Lock – Review/Test

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Veröffentlicht 8. Mai 2012 | 16:52 Uhr von Goreminister

Top Gun Hard Lock_505 Games_Screen1

Vor über 25 Jahren düsten Maverick, Iceman und Co. in ihrem Kampfjets durch die hiesigen Kinosäle und überzeugten mit jeder Menge Action, Liebesabenteuern und echten Männerfreundschaften. Bereits in den 80ern erkannte die Industrie das Potential der Marke, doch die Videospielumsetzungen zum Blockbuster Top Gun verschwanden eher in der Versenkung und konnten niemanden so richtig begeistern. Das hielt die Macher aus dem Hause 505 Games allerdings nicht davon ab, die mittlerweile leicht angestaubte Lizenz zu erwerben, um mit Top Gun: Hard Lock eine weitere Versoftung zu präsentieren. Begeben wir uns also auf den „Highway tot he Dangerzone“ und schwingen uns ins virtuelle Cockpit…

Wo sind sie alle hin?
Wer nun dachte die Story ist dem gleichnamigen Kinofilm nachempfunden erlebt eine erste, kleine Enttäuschung. Man schwingt sich nicht als Maverick in die Lüfte sondern schlüpft in die Rolle von Spider, einem komplett neuen, unbekannten Piloten. In dessen Rolle gilt es 15 Missionen zu absolvieren die mehr oder weniger abwechslungsreich sind. Diverse Aufklärungsmissionen, das Vernichten von feindlichen Jägern oder geschicktes Bombardement gegnerischer Stellungen gehört zu den täglichen To Do´s eines waschechten Kampfjetpiloten, der Top Gun: Hard Lock in einer Handvoll Stunden absolviert haben wird. Darüber hinaus erwartet euch die „Dangerzone“, die eine Art „Survival“-Modus darstellt. Nach und nach werden euch verschiedene Maschinen auf den Hals gehetzt, die ihr natürlich allesamt vom Himmel pusten müsst. Mit fortschreitender Dauer wird das Gegneraufkommen natürlich immer stärker und die Beharrlichkeit der Feindmaschinen ungleich penetranter. Leider vermisst man die altbekannten Gesichter des Films auch in diesem Spielmodus, so dass Top Gun: Hard Lock nur wenige Parallelen zum Kinostreifen von Tony Scott vorweisen kann. Doch um die Fans des Streifens zu beruhigen; Ja, ihr werdet eine F-14 Tomcat fliegen können und auch zahlreichen Flugzeugen der Mikojan-Gurewitsch Baureihe, kurz MiG genannt, gegenübertreten.

Top Gun: Hard Lock – Launch-Trailer:

Pilotenkurs für Anfänger
Machen wir es an dieser Stelle einfach kurz und schmerzlos; Top Gun: Hard Lock ist keine Simulation, sondern vielmehr eine waschechte Arcade-Ballerei! Die Steuerung ist denkbar simpel und geht binnen kürzester Zeit in Fleisch und Blut über. Der namensgebende „Hard Lock“-Modus ermöglicht es euch ein spektakuläres Flugmanöver zu vollführen, um euch direkt an die Düsen des Gegners zu heften und ein paar einfache Steuerungsbefehle später stürzt die brennende Feindmaschine auch schon zu Boden. Das Ganze spielt sich ähnlich wie in Ace Combat: Assault Horizon, doch wirklich herausfordernd gestaltet sich Top Gun: Hard Lock nur selten. „Fire and Forget“ gilt im Militärjargon für Lenkwaffen und genau dieser Ausspruch trifft auch auf das Handling dieses Arcade-Geballers zu. Zappelt der Gegner lange genug in eurer Zielerfassung, geht das Spiel in eine Art Autopilot über und lenkt eure Maschine automatisch, während ihr nur noch ordentlich mit den Bordgeschützen draufhalten müsst. Habt ihr genügend Feinmaschinen eliminiert winken zusätzliche Kampfmaschinen, Skins und Extrawaffen mit denen ihr das Flugzeug eurer Wahl bestücken könnt.

Sie fürchten weder Tod noch Teufel
In Sachen Multiplayer kann euch Top Gun: Hard Lock einiges bieten und wartet dabei mit einer enorm sauberen Verbindung auf, was uns beim Testen äußerst positiv auffiel. In Sachen Abwechslung bietet euch das Mehrspieler-Spektakel außer Deathmatch und Team-Deathmatch Modi zwar nicht viel, doch immerhin können bis zu 16 Spieler versuchen, die Lufthoheit unter sich auszufechten. Im kooperativen Spielmodus dürfen sich 4 tapfere Recken gleichzeitig in brenzlige Missionen stürzen, von denen es allerdings nur zwei gibt. Das ist mehr als nur mager! Ebenso mager gestalten sich die Spiellobbys, denn Mitspieler findet man nur äußerst selten. Schade, denn mit einer ordentlichen Anzahl von Maschinen am Himmel würde der Multiplayer-Modus sicherlich zur ein oder anderen vergnügten Spielrunde einladen.

Technik der 80er oder Modern Warfare?
Weder noch! Top Gun: Hard Lock macht optisch eine ganz gute Figur, wobei man die Jetmodelle und Explosionen als durchaus gelungen erachten kann. Dafür hapert es mal wieder an den Bodentexturen, da diese wie bei vielen anderen Genrevertretern äußerst verwaschen daher kommen. Weiterhin negativ fällt die eher generische und belanglose Gestaltung der Umgebungen auf, die nicht gerade für einen visuellen Genuss sorgen. Nichts desto trotz kann man sich grafisch von anderen Budget-Spielen abheben und findet sich somit in der Mitte zwischen 80er Flair und modernen Hardwaremöglichkeiten wieder.

Als richtig gelungen kann man den Soundtrack bezeichnen, da viele bekannte Melodien aus dem Film eingeflochten wurden. Dafür klingt die deutsche Synchronisation einmal mehr recht laienhaft und auch die Soundeffekte hätten etwas mehr Wumms vertragen können. Letztendlich verlangt man von einer Lizenzversoftung jedoch, dass die Stücke aus dem Film zum Einsatz kommen und hier punktet Top Gun: Hard Lock definitiv. Zumindest in dieser Hinsicht hat, kann man noch deutliche Parallelen zum Actionfilm erkennen.

Unser Fazit

65 %

Wirklich schlecht ist Top Gun: Hard Lock nicht, aber eben auch nicht wirklich gut. Grund hierfür ist das sich schnell wiederholende Gameplay und die beinahe schon zu einfache Bedienung. Wer einen simplen Arcade-Shooter für ein paar amüsante Stunden sucht und sich nicht vom generischen Design abschrecken lässt, der kann sicherlich einen Blick riskieren. Dafür muss er jedoch mit einer mehr als mäßigen Synchronisation und der Tatsache leben, das in den Multiplayer-Lobbys oftmals gähnende Leere herrscht. Weiterhin kann man außer dem Namen, der F-14 und dem Soundtrack wenige Parallelen zum Actionfilm-Klassiker ausmachen, doch vielleicht reichen diese Faktoren aus, um den ein oder anderen Fan vor die Konsole zu lock(en).

Pro

  • Original Soundtrack
  • Pick up and Play Gameplay
  • Nette Flugzeugmodelle
  • Saubere Verbindung im Online-Modus
  • Schöne Explosionseffekte
  • Freischaltbare Extras

Kontra

  • Verwaschene Bodentexturen
  • Grausige Synchronisation
  • Verwaiste Spiellobbys
  • Nur 2 Koop-Missionen
  • Sich wiederholendes Gameplay
  • Generisches Umgebungsdesign

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
75 %
Gameplay
 
55 %
Multiplayer
 
60 %
Spielspaß
 
60 %

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