Tour de France 2012 - Test / Review - insidegames
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Tour de France 2012 – Test / Review

Direkt zum Fazit springen

Veröffentlicht 11. September 2012 | 15:08 Uhr von Christian

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Die Tour de France hat schon lange an ihrem ehemals so hohem Ansehen nach zahlreichen Dopingeskapaden und Skandalen verloren und dümpelt heute fernab von ihrem einstigen Vorzeigeimage am Rande der Belanglosigkeit im Spitzensport umher. Dennoch scheint der Sport aber im Videospielbereich einige treue Anhänger zu haben, denn mit Le Tour de France 2012 schickt euch Entwickler Focus Home Entertainment auf das wohl berühmteste Radrennen der Welt und hat neben Originaletappen auch noch die passenden Teams und Fahrer der aktuellen Saison im Gepäck. Ob der Titel dadurch punkten kann, verraten wir in unserem Test!

Über Berg und Tal quer durch Frankreich

Als Einstieg in die Welt von Tour de France 2012 eignet sich wunderbar das umfangreiche, aber auch sehr textlastige Tutorial, dass Neulingen den Start in das Spiel erleichtern will. Hier klickt ihr euch durch lange Textbausteine und bekommt die Raffinessen des Spiels genauestens erklärt. Wie teilt ihr eure Kräfte ein, wie kommuniziert ihr mit eurem Team oder wie setzt ihr zum entscheidenden Sprint gegen eure Konkurrenz an? – Alles wird hier bis ins kleinste Detail erläutert.Danach könnt ihr euch auch gleich in das Geschehen werfen und wahlweise eine komplette Tour, einzelne Rennen oder Online Duelle mit einem anderen Spieler bestreiten. Das Spiel lässt es euch dabei frei, ob ihr mit einem eigenen Radsportler aus dem Editor oder mit einem der zahlreichen lizensierten Fahrer und ihren Teams an den Start geht. Die Raffinesse dabei liegt aber vielmehr darin, dass ihr nicht nur mit einem Fahrer die Etappen bestreitet, sondern vielmehr die Bandbreite eures Teams kennenlernt, da ihr je Etappe fünf Teilabschnitte befahrt und für jeden Abschnitt ein anderes Teammitglied wählt und dabei taktisch deren Fähigkeiten nutzen müsst. So eignen sich Sprintspezialisten natürlich perfekt für kurze flache Abschnitte, während starke Fahrer an anstrengenden Bergetappen punkten können. Aber auch die einzelnen Rennen laufen anschließend sehr taktisch ab und sind dem realen Sport gut nachempfunden wurden. Drei Balken geben pro Fahrer in den Bereichen Leistungsfähigkeit, Kondition und Sprintvermögen Auskunft, wie viel Power euer Fahrer noch hat, um taktische Manöver wie entscheidende Sprints auszuführen. Dank Energyriegel und Obst könnt ihr die Kondition eurer Sportler nochmals anheben oder euch über Funk Schützenhilfe von euren Teamkollegen anfragen, in deren Windschatten ihr dann entscheidende Kräfte aufsparen könnt.

Die Steuerung ist dabei sehr eingängig und funktioniert mit wenigen Tasten. Mittels A-Knopf gebt ihr die Geschwindigkeit eures Fahrers vor. Mehrmaliges Drücken von A erhöht die Geschwindkeit, welche anschließend mit einem andauernden Drücken des Knopfes fixiert wird. Mittels Stick wird gelenkt und mit B zwischen den zwei verfügbaren Gangschaltungen gewechselt. Die Schultertasten dienen für Strategieanweisungen und mit Y nehmt ihr einen von bis zu drei Snacks zu euch.

Den Entwicklern ist bei der Umsetzung des Sports wirklich eine gute Simulierung des Sports gelungen, dazu gehört auch die enorme Langwierigkeit einzelner Etappen dazu. Meist kurvt ihr minutenlang durch spärlich gestaltete Einöden und fahrt im Fluss des Hauptfeldes ohne großartig etwas machen zu müssen. Ausreißmanöver lohnen sich in den seltensten Fällen, da das Spiel zwischen den Spielabschnitten der Etappen das Geschehen weiter simuliert und ihr euren erarbeiteten Vorteil schnell wieder verliert. So bleibt unter dem Strich eine Simulation, die wahrlich nur Fanatiker des Sports begeistern dürfte.

Enttäuschend fällt insgesamt das Fazit zur Präsentation aus. Highlight sind die schick animierten Trailer vor jeder Etappe, die die wichtigsten Passagen der bevorstehenden Strecke vorstellen. Die eigentliche Leveloptik ist dann nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Kantenflimmern, wenig Details und eine spärliche Umgebungsoptik bilden den grauen Alltag in dieser Radrundfahrt. Immerhin sind die Umgebungen, da ihr durch halb Frankreich radelt abwechslungsreich. Mal geht es durch enge Straßen einer Stadt, während es in der Etappe danach durch die Natur und auf die hohen Berge geht.

Unser Fazit

50 %

Le Tour de France 2012 bietet einige nette Ideen und durchaus spannende Rennen. Leider machen aber einige Mängel und Logikfehler dem Spielspaß einen Strich durch die Rechnung. Besonders mau fällt das Fazit zur Technik aus. Selbst bei solch einem Nischentitel sollte etwas mehr Liebe zum Detail möglich sein, um das optische Gesamtbild etwas schöner zu gestalten. Wie dem auch sei. Radsportfans werden durchaus ihre Freude mit dem Titel haben und können sich auf einige Originale Teams und Radsportler, sowie Originaletappen der 2012er Tour de France freuen.

Pro

  • + zahlreiche Originaldaten
  • + durchaus spannende Rennen....
  • + leichte Steuerung

Kontra

  • - wenig Umfang & keine echte Karriere
  • - ... die zumeist erst am Schluss an Fahrt aufnehmen
  • - Online nur zu zweit

Unsere Bewertung

Grafik
 
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Sound
 
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Steuerung
 
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Gameplay
 
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Multiplayer
 
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Spielspaß
 
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Im Forum als Christian Ibe oder auf Google+ unterwegs. Inhaber und Chefredakteur von Gamezgeneration.de

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