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Toy Story 3: Das Videospiel Review

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Veröffentlicht 28. August 2010 | 13:26 Uhr von Marcel

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Toy Story 3 – Das Videospiel

Yiihaa!!!

Yiihaa!!!

Wenn ich das Wort „Filmumsetzung“ oder „Lizenzspiele“ höre, dann ahne ich bereits Böses! Solche Spiele fallen meist in das Genre „Spiele die die Welt nicht braucht“, dass es natürlich auch die guten Spiele darunter gibt, wie zum Beispiel „Avatar“ oder „Batman“ ist unumstritten. In diesem Test nehmen wir „Toy Story 3 – Das Videospiel“ unter unsere kritischen Lupen. Einer der besten Animationsfilmen erhält einen ersten Xbox 360 auftritt. Ob sich die Entwickler dieser äusserst schweren Aufgabe bewusst waren, wird unser Kurztest zu „Toy Story 3 – Das Videospiel“ zeigen!

Open World für Kinder

Sobald der Spieler das nicht vorhandene Intro gesehen hat, steht er schon vor der Qual der Wahl. Zwischen zwei verschiedenen Spielmodi muss sich der Spieler entscheiden. Auf der einen Seite hätten wir den klassischen Storymodus mit acht unterschiedlichen Abschnitten. Hier wählt man am Anfang zwischen Woody, Jessie und Buzz aus. Schlussendlich ist die Wahl eher belanglos. In Toy Story 3 werden alle Charaktere gebraucht, denn jeder hat seine vorzügige gegenüber anderen Charaktere. Buzz kann zum Beispiel seine Freunde ohne Probleme hochheben um höher gelegene Ziele zu erreichen. Woody kann mit seiner langen Peitsche unüberwindbare Abgründe a la Indiana Jones überwinden. Als letzte im Bund entpuppt sich Jessie mit akrobatischen Fähigkeiten. Um die Fähigkeiten optimal und sinnvoll zu nutzen, kann der Spieler jederzeit wie in „Für immer Shrek“ zwischen allen drei Charakteren nach Belieben hin- und herwechseln. Wer nicht alleine spielen mag, der kann sich alternativ auch ganz einfach mit einem menschlichen Spieler verabreden und zocken. In diesem Fall wird der Bildschirm in der Mitte horizontal geteilt. Zu zweit macht das Abenteuer umso mehr Spass!!

Die Missionen könnten nicht abwechslungsreicher sein. In einer Mission muss man in guter Splinter Cell Manier an Spielzeugpolizisten vorbeischleichen. In einer anderen Mission müssen wir beispielsweise gegen böse, hinterhältige Aliens kämpfen. Es darf ruhig gesagt werden, dass die Missionen in Toy Story 3 – Das Videospiel kaum etwas mit der Story der Filmvorlage gemeinsam haben. Dem Spielspass schadet das nicht im Gegenteil das Setting bietet genügend Material.

Der Kern von Toy Story 3 – Das Videospiel ist der Spielzeugkistenmodus. Im besagten Spielmodus finden wir uns in einer offenen Welt wieder, was die Erwachsenen aus Grand Theft Auto IV kennen. Natürlich geht es in Toy Story 3 – Das Videospiel nicht darum höchst fragwürdige Missionen zu erfüllen. Das ganze wurde auf die junge Generation angepasst. So trifft der Spieler auf alte bekannte Figuren wieder und muss diesen bei ihren Problemen zur Hand gehen. Neben Standardaufgaben wie „Bring mir 5 Heuballen“ finden sich auch einige lustige wie zum Beispiel „Bring mir einen Blitzableiter, damit ich nicht vom Blitz getroffen werde“. Vorsorge geht natürlich vor.

Ein Flug gefällig?

Ein Flug gefällig?

Die Missionen bringen ordentlich Zaster in die Kasse. Für jede abgeschlossene Mission erhält der Spieler eine riesige Portion Gold. Das Gold kann dazu benutzt werden, um die offene Spielwelt nach Lust und Laune zu gestalten. Die Entwickler haben zig Möglichkeiten eingebaut um die Westernstadt zu erweitern. So können neben Banken oder Gefängnissen auch neue Fahrzeuge ins Spiel gebracht werden. Damit noch nicht genug. In „Toy Story 3 – Das Videospiel“ wird auch die kreative Ader gefördert. So kann der Spieler jedes Gebäude und jede Spielfigur nach Belieben umgestalten und ganz an seine eigenen persönlichen Bedürfnisse anpassen. Für die kleine Generation unter uns der perfekte Spielmodus.

Grafisch kann „Toy Story 3 – Das Videospiel“ mit der Referenz nicht mithalten, was eigentlich, wenn wir alle ehrlich sind, schon vorher klar war. Alle Charaktere sind mit sehr viel Liebe zum Detail ins Spiel integriert worden. Die Kinder werde es lieben mit ihrer Lieblingsfigur durch die virtuelle, detailarme Welt zu streifen. Soundtechnisch gibt es nicht viel zu beanstanden. Leider konnte nicht jeder Synchronsprecher aus der Filmvorlage fürs Lizenzspiel gewinnen werden. Die Entwickler haben sogar die besten Toy Story Sprüche ins Spiel inplementiert!

Unser Fazit

75 %

Ich muss gestehen ich bin positiv von Disneys „Toy Story 3 – Das Videospiel“ überrascht. Das Spiel ist ein gelungenes Open-World Abenteuer für Klein und Gross. Mein, und ich denke auch vieler Anderer, Highlight ist, dass die Westernstadt nach persönlichen Bedürfnis erweitert und verändert werden kann. Da sieht man gerne über die kaum vorhandene Story hinweg. Mit „Toy Story 3 – Das Videospiel“ macht der Käufer einen guten Kauf, der sich sogar kooperativ spielen lässt!

Pro

  • unterhaltsames Abenteuer für Gross und Klein
  • kooperativer Modus
  • umfangreicher Spielkistenmodus
  • viel Charme

Kontra

  • technisch nicht einwandfrei
  • kooperativploppen häufig Gebäude auf

Unsere Bewertung

Grafik
 
70 %
Sound
 
60 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
80 %
Multiplayer
 
60 %
Spielspaß
 
80 %

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Gründer von insidegames und PSN-Senioren als auch der Inhaber von Xbox-Senioren. Ein leidenschaftlicher Gamerscore- und Trophäen Sammler der vor (kaum) einem Spiel zurückschreckt. Nebenbei ein begeisterter Sport-Junkie und Serien-Liebhaber. Im Forum ist er als Frosch oder auf Google+ unterwegs.

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