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Tron Evolution im Test

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Veröffentlicht 23. Januar 2011 | 16:32 Uhr von Fa4Bii

Letzte Änderung 3. Mai 2015

Disney Interactive Studios füttert uns mit einem weiteren Blockbuster. Tron Evolution ist das offizielle Videospiel zum Science-Fiction-Kinofilm “Tron Legacy”. Die von Joseph Kosinski geschriebene Fortsetzung zu Tron aus dem Jahre 1982 ist seit einiger Zeit im Kino zu sehen – natürlich in 3D. Der Spieler versetzt sich in die Rolle von Anon, einem Virenkiller-Programms. Der Superhacker Kevin Flynn hat Anon im Jahre 1989 in die von ihm erstellte Computerwelt gesetzt. Anon hat zudem den Auftrag erhalten, den Virus namens Abraxas zu vernichten und seine Computerwelt samt Gesellschaft zu beschützen. Alles nur Computerkram oder steckt da wirklich ein Actionspiel dahinter? Wir haben es für euch getestet.

Eine recht komplexe Story
Die Handlungen von Tron waren schon immer schwer zu verstehen. Auch hier im Videospiel ist die Gescichte nicht leicht zu entziffern. Tron Evolution soll eine Vorgeschichte von Tron Legacy und zugleich die Fortsetzung von Tron darstellen. Nachdem das Tutorial überstanden hat, folgen sechs Kapitel. In den ersten Missionen kämpft man oft gegen infizierte Dämonen und muss die von ihnen verseuchte Welt wieder in Ordnung bringen. Im Laufe der Story entwickeln sich die Dämonen zu Wachen. Neben den actionreichen Kämpfen fährt Anon mit seiner Begleiterin Quorra auf einem Lichtrad und muss so von Luftangriffen füchten. Im zweiten Kapitel hat der Spieler die Möglichkeit, einen Lichtpanzer zu steuern und damit das feindliche Gebiet zu zerstören. Weiterhin muss Anon mithilfe von Diskus-Schaltflächen die gefährlichen Lichtstrahler ausschalten. Die Schaltflächen sind beliebig verteilt. Damit man sie aktivieren kann, muss man wieder über Wände laufen.

Die Story beinhaltet insgesamt sechs Kapitel. In diesen sechs Kapiteln und auch im Onlinemodus kann der Spieler seinen Cahrakter auf 50 Stufen befördern. Leider beinhalten die Missionen oft das gleiche wie beispielsweise Diskus-Schaltflächen aktivieren und über Wände laufen. Andere Aufträge wie Lichtpanzer und Lichtpanzer oder Lichtrad fahren kommen eher selten vor.

Was bedeuten eigentlich diese Wörter?
Wer ein Cyborg ist, der verwendet auch Wörter, die ein normaler Mensch nicht alltäglich braucht oder gar nicht kennt. So ist es auch bei Tron Evolution. Oft kommen Wörter wie NAVI BIT (Nav-Assistenz-Vektor-Informationsbit), Diskusstation oder ETL vor. Das NAVI BIT ist auf Deutsch nichts anderes als ein Wegbeschreiber. Die Diskusstation ist der Inventar von Anon. Bei ETL’s kann Anon seine Lebenspunkte regenerieren.

Steuerung gleich Story – zumindest am Anfang
Wie die Story ist auch die Steuerung zu Beginn recht komplex. Das Laufen an Wänden und das Springen von Trittbrett zu Trittbrett ist für einen Neuling sehr schwierig. Es kann gut möglich sein, dass man sich zu Beginn sehr nerven wird, da man oft stirbt. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und die Steuerung fällt einem schon viel leichter. Sobald man es einigermassen im Griff hat, läuft das Spiel viel flüssiger und macht auch viel mehr Spass. Hinter dieser Steuerung stecken auch sehr viele Möglichkeiten. Der Kampfmodus beinhaltet verschiedene Kombos die man laufend freischaltet und anwenden kann.

Cyberspiel, Cybergameplay
Das Gameplay muss sich natürlich dem Kern des Spiels anpassen. Bei Tron Evolution lautet der Kern “Cyber”. Deshalb ist auch die komplette Ausrüstung, sowie Waffen und Sammelobjekte dem High-Tech-Standard angepasst. Als Waffe benutzt Anon nicht eine Pistole, sondern einen Diskus. Der Diskus kann verschieden starke Aufsätze tragen. Geld ist in Tron Evolution auch kein Thema. Hier wird Speicher gesammelt. Der Spieler kann für seinen Charakter neue Ausrüstungen und System-Verbesserungen via Speicherplatz freischalten. Eine verbesserte Software für Anon kostet 2 MB. Neue Ausrüstungen kosten zwischen 7 und 8 MB. Umso mehr Softwares Anon besitzt, umso stärker ist sein Körper. Objekte können hier ebenfalls gesammelt werden. In jedem Kapitel muss Anon eine gewisse Anzahl an Tron-Dateien sammeln.

Neongrafik und Technosound
Die Grafik von Tron Evolution ist geprägt von bunten Neonlichtern. Das komplette Raster wurde in einem futuristischen grau-blau dargestelllt, umrahmt mit einer hellblauen Neonfarbe. Das feindliche Gebiet wird in orangefarbenem Neonlicht eingefärbt. Anon’s Körper ist ebenfalls schwarz-blau mit hellblauen Muster aus Neon. Wie auch das Gebiet, sind auch die feindlichen Fahrzeuge und Wachen in orangem Neon gekleidet. Das Neonlicht sticht als erstes ins Auge und gibt dem Spiel die eine tolle Farbe. Ansonsten wäre Tron Evolution ein dunkler, schwarzer Fleck. Aber so ist es eine wunderbare Kombination von Licht und Technik, das perfekt zusammenpasst.

Disney hat sich auch im Soundbereich einen speziellen Musikstil ausgedacht, der aber gut zum Spiel passt. Technolieder, unter anderem von Daft Punkt, sind in Tron Evolution oft anzutreffen. Während des Spiels kann man sich jedoch nur auf Ingame-Soundeffekte einstimmen, wie zum Beispiel die Geräusche von Lichtstrahlern oder Lichtpanzern, da man meist nichts anderes hört. In den Dialogen kommt jedoch die Hintergrundmusik wieder in den Vordergrund.

Xbox Live Multiplayer
Im Onlinemodus von Tron Evolution gibt verschiedene Spielmodis. Im Team-Desintegration spielen spielen zwei Teams gegeneinander. Das Team mit den meisten Desintegrationen gewinnt das Spiel. Bei Desintegration spielt jeder gegen jeden um den Sieg. In Energiesammler gewinnt das Team, das die meisten Energiepunkte erobert hat. Bei Bitläufer muss man Bits sammeln, um zu gewinnen. Das Bit enzieht dem Spieler jedoch Lebensenergie. Um den Spassfaktor des Spiels ein bisschen zu erhöhen, kann man im Onlinemodus jederzeit mit einem Lichtrad durch die Gegend cruisen, um so Gegner auszuschalten. An verschieden Positionen sind sogar Lichtpanzer parkiert, die man ebenfalls benutzen kann.

Unser Fazit

80 %

Tron Evolution ist ein Actionspiel, basierend auf einer Computerwelt. Die eher komplexe Story ist schwer zu verstehen, aber schlussendlich toll zu spielen. Die sechs verschiedenen Kapitel bieten eine Spielzeit von etwa acht bis zehn Stunden, je nach Schwierigkeitsgrad. Das Gameplay und die Steuerung ist für Neulinge ebenfalls sehr ungewohnt. Das Laufen an den Wänden fordert viel Geschlicklichkeit und ein richtiges Timing. Die Grafik mit den vielen Neonlichtern sticht als erstes ins Auge und wurde von den Entwickelrn sehr gut dargestelllt. Leider wiederholen sich in der Story viele Aufträge immer und immer wieder. Das bremst den Spielfluss und die Langzeitmotivation. Im Onlinemodus wurde allerdings der Spass in den Vordergrund gesetzt.

Pro

  • Storyspielzeit
  • hochwärtige Grafik
  • super Sound
  • tolles Kampfsystem
  • grosse Auswahl an System-Verbesserungen

Kontra

  • Story schwer zu verstehen
  • viele Aufträge wiederholen sich
  • ungewohntes Gameplay

Unsere Bewertung

Grafik
 
80 %
Sound
 
80 %
Steuerung
 
70 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
70 %
Spielspaß
 
80 %

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