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UFC Undisputed 3 – Test / Review

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Veröffentlicht 23. Februar 2012 | 17:58 Uhr von Kevin

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Wir haben für euch UFC Undisputed 3 getestet. Schon die ersten beiden Teile der Serie waren jeweils sehr gute Spiele und haben die Mixed-Martial-Arts beinahe perfekt auf den heimischen Fernseher projeziert. Jetzt knapp zwei Jahre nach “UFC Undisputed 2010″ kommt das neue und hoffentlich auch noch realistischere und bessere “UFC Undisputed auf den Markt. Ob das alles so hinhaut oder THQ einen Fehlschlag erlebt, erfahrt ihr im nachfolgendem Test.

IIIIIIIIIT’S TIIIIIME!!

UFC ist ein sehr umstrittener Sport, weltweit aber gerade in Deutschland ist dieser Sport nicht sehr gern gesehen und wurde deshalb auch, unverständlich für viele, 2010 mit einem Fernseh-Verbot ausgestattet. Gut für die deutschen Fans das die Company sich weiterhin um eine Expansion in die deutschen Gefilde bemüht.Oft wird der Sport als plumpe Klopperei abgetan, dabei steckt hinter der MMA viel mehr, wie ein sehr komplexes Regelwerk und die Kämpfe sind sehr strategisch.

In den vorhergegangenen Spielen der Reihe war noch immer, wie für Sportspiele übrig, die Jahreszahl im Titel vertreten. Dieses Mal merkt man bereits dort das sich was geändert hat. Diesmal mit nur einer “3″ im Namen wird bereits verraten das es nicht mehr um das jährliche herauswerfen der Spiele geht, sondern man lieber 2 Jahre an der Technik arbeitet um dem Käufer möglichst viel Umfang zu bieten. Es wurden die vielen Stärken des Vorgängers ausgebaut, die Schwächen ausgemerzt und neue Dinge, wie der PRIDE-Modus, feiern dieses Jahr ihr Debüt. Die Steuerung wurde stark verbessert. “Verbessert” soll dabei nicht heißen dass die Steuerung bisher nicht gut war, im Gegenteil, sie war sehr gut umgesetzt, aber aufgrund ihres Tiefgangs und Komplexität waren Personen überfordert die noch nicht viel Erfahrung mit dem Sport haben. Es gab zwar immer schon Tutorials, allerdings nie so ausführlich wie dieses Jahr, denn man kann gut gerne 1 1/2 Stunde in diesem Modus verbringen. Dann wurde noch eine Amateur-Steuerung eingeführt die einem die Zeit mit Transitions, also Positionswechseln, in den Clinches und Ground-Situationen deutlich leichter gestaltet, denn besonders in Online-Kämpfen und auf höheren Schwierigkeitsgraden fühlen sich Neulinge einer fast unbezwingbaren Aufgabe gegenüber gestellt.

Solltet ihr euch mit dem Regelwerk nicht sehr gut auskennen ist das kein Grund das Spiel nicht zu kaufen. Im Tutorial bekommt ihr alles, wenn auch nur grob, erklärt: eine Runde geht 5 Minuten, ein Kampf geht über 3 Runden und Titelkämpfe sogar über 5 Runden. Bei PRIDE gibt es noch andere Dinge zu beachten. Zum Beispiel geht dort die erste Runde 10 Minuten und jede weitere 5. Das war bei weitem noch nicht alles, aber die wichtigen Dinge erfahrt ihr im Spieleigenen Tutorial.

Kommen wir noch einmal detailliert auf die Amateur-Steuerung zu sprechen. In den Vorgängern musste man noch komplizierte Halb- und Viertelkreisbewegungen mit dem rechten Stick vollführen um einen Positionswechsel herbeizuführen. Dieses Jahr reicht es dann bei eingeschalteter Amateur-Steuerung den Stick nach oben oder unten zu bewegen. Genau richtig für Neueinsteiger die das Spiel erlernen wollen und geübte Spieler können ja immer wenn ihnen der Sinn danach steht zur gewohnten Profi-Steuerung

Die Spielmodi. Wie weiter oben schon angedeutet gibt es hier gleich mehrere Neuerungen zu vermelden. Zum Meisterschafts-Modus der aus dem letzten Jahr übernommen wurde gibt es dieses Jahr noch zusätzlich den PRIDE und Wettkampfmodus. Für Unwissende: PRIDE ist wie UFC eine Organisation die MMA-Kämpfe veranstaltet, unterscheidet sich jedoch besonders im Regelwerk von der UFC und auch wird nicht im Octagon sondern wie beim Boxen in einem Ring gekämpft. Angesiedelt ist PRIDE in Asien und man hat es sich nicht nehmen lassen die komplette Atmosphäre inklusive Kämpfer, Announcer, Kommentator und Arena ins Spiel zu importieren. Die Regeln wurden ebenfalls bis ins kleinste übernommen. Das Herzstück des Spiels ist jedoch der Karriere-Modus. Dort startet man damit dass man sich aussucht mit einem existierenden oder selbsterstellten Kämpfer zu spielen. Man startet “ganz unten” in der WFA in der man zu Anfang einfach ein paar Kämpfe bestreitet um sich einen Namen zu machen und sich im Rang nach oben zu arbeiten. Fährt man dort mehrere Kämpfe ein, kann man, wenn man will, einen Hauptherausforderer und bei Erfolg auch noch einen Titelkampf bestreiten. Man hat dann die Chance den Titel ein paar mal zu verteidigen. Ist man ein überzeugender Champ, dann bekommt man auch schnell ein Vertragsangebot von der UFC und die Chance bei den Großen mitzuspielen. Das sollte man sich allerdings gut überlegen da die etablierten Kämpfer hohe Werte aufweisen und einen Blitz-KO erzielen können. Man sollte lieber ein wenig mehr Zeit in der WFA verbringen und viel trainieren und sich bei den verschiedenen Camps neue und starke Moves aneignen. Man kann seinen Kämpfer dann noch bis ins kleinste Detail verändern. Man kann entscheiden was er für Shorts trägt und später sogar noch mit Sponsoren verhandeln die uns neue Ausrüstungsgegenstände gewähren. Nachdem man sich dann auch in der UFC nach ganz oben gearbeitet hat, hat man die Wahl zwischen 3 Dingen: Verteidigt man seinen Titel einfach weiterhin, Wechselt man die Gewichtsklasse und kämpft sich erneut zum Titel oder kämpft ein paar PRIDE-Turniere. Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden ist der Modus hochmotivierend und kann einen ewig binden.

Unser Fazit

87 %

Egal um was es geht: Die Präsentation, wenn Bruce Buffer die Kämpfer ansagt, die über 150 Kämpfer, die sieben Gewichtsklassen, die vielen Modi, und all die Kleinigkeiten die ein solches Spiel ausmachen, THQ hat sich wirklich alle Mühe gegeben um ein Top-Spiel auf den Markt zu werfen und das haben sie auch mit Bravur geschafft. Präsentation des Spiels ist einfach saucool, das Vorstellen der Kämpfer vor einem wichtigen Kampf oder das Wiegen vor einem Titelkampf... alles ist enthalten. Der PRIDE-Modus bringt ebenfalls nochmal einen sehr angenehmen frischen Wind ins Spiel und überzeugt mit seiner Detailverliebtheit. Es wurde an die Neulinge in Form einer vereinfachten Steuerung und an die Erfahrenen in Form von erweiterten und verbesserten Spielmodi gedacht. Wir können dieses Spiel jedem, der auch ein wenig daran interessiert ist die MMA kennenzulernen, empfehlen.

Pro

  • umfangreicher Editor
  • geile Atmosphäre
  • über 150 Athleten...
  • die alle sher echt aussehen
  • Kämpfe verlaufen meist unterschiedlich
  • realistische Kampferfahrung
  • super Soundkulisse
  • klasse Präsentation
  • super Tutorial

Kontra

  • Publikum etc. etwas trist
  • teilweise extrem lange Ladezeiten
  • für Neulinge anfangs schwer

Unsere Bewertung

Grafik
 
83 %
Sound
 
88 %
Steuerung
 
87 %
Gameplay
 
90 %
Multiplayer
 
85 %
Spielspaß
 
88 %

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