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The Voice of Germany: I Want You – Review / Test

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Veröffentlicht 11. Dezember 2016 | 23:06 Uhr von Alexander Winkel

The-Voice-of-Germany_i-want-you

Nach Just Sing und Let’s Sing 2017 tritt nun der dritte Kandidat auf die Showbühne und versucht mit seiner Performance das Publikum zu begeistern. The Voice of Germany – I Want You nutzt nicht nur die zugkräftige Lizenz der beliebten TV Show, mit Voxler steckt auch ein Entwickler mit jahrelanger Erfahrung im Musikgeschäft dahinter. Eines kann vorweg gesagt werden, die Juroren (also wir als Redaktion) sind zumindest angetan von diesem Spiel!

Sobald The Voice of Grmany eingelegt und installiert ist, Tönen bekannte Jingles und Melodien aus den Boxen und die rote Farbgebung inklusive der Juroren-Stühle zieht das Publikum mitten in die berühmte berüchtigte Show. Optisch und von der Ambiente her haben sich die Entwickler Mühe gegeben, das TV Ereignis entsprechend umzusetzen, auch wenn letztendlich vieles was die Show ausmacht, natürlich fehlt. Das Spiel präsentiert sich nämlich wie ein klassisches Karaokespiel mit den passenden Musikvideos im Hintergrund und einer typischen Darstellung der Texte und Tonlinien. Selten kommt es leider vor, dass die Tonhöhenanzeige mit dem Musikvideo verschmilzt und die Erkennung nahezu unmöglich macht. Vermutlich haben die Testspieler alle Songs bereits aus dem FF heraus singen können, da ist dieses Manko wohl nicht aufgefallen.

The-Voice-logo

Natürlich darf der geneigte Duschensänger selber auf die Showbühne treten. Von den Blind Auditions und den Battles, über die Live-Shows bis hin zum Finale kämpft man gegen eine Konkurrenz, die leider nicht wirklich gefährlich werden kann. Wer ein wenig Talent hat, wird seine Gegner kompromisslos ausschalten und bereits nach fünf Songs den Titel “The Voice of Germany” eingeheimst haben. Nett, dass der Weg zum Finale durch einen gewählten Juror begleitet wird und die komplette Jury auch nach jeder Performance ein paar Kommentare – leider nur per Text – von sich gibt, wirklich überzeugend ist der Karrieremodus aber leider nicht. Da hätte Voxler durchaus mehr aus der Lizenz machen können und wirklich gesprochene Lobeshymnen bzw. vernichtende Kommentare wären sicherlich witzig gewesen.

Letztendlich ist ein solches Spiel aber auch kaum für einen Solisten ausgelegt, sondern bedacht auf den Party-Spaß. Auch hier wäre sicherlich mehr Abwechslung möglich gewesen. Zwei Spieler können gleichzeitig das Duett angehen oder schlicht gegeneinander um die Gunst der Juroren singen. Mit den Blind Auditions sind dann bereits alle Möglichkeiten abgedeckt, die uns The Voice of Germany bietet. Für gelegentliche Duelle in geselliger Runde ist der Titel aber sicherlich zu gebrauchen. Denn es macht durchaus Laune, den einen oder andern Titel zu singen und zu versuchen, einen neuen Rekord aufzustellen. Leider fehlt hier ein weltweiter Vergleich, wie es uns Let’s Sing 2017 bieten konnte, bzw. die genial gelungenen und peinlichen Performance-Videos von Just Sing, um der Schadenfreude freien Lauf zu lassen.

Dennoch ist The Voice of Germany ein recht gelungener Karaokespaß, was vor allem der hervorragenden Gesangserkennung zuzuschreiben ist. Tricks mit einem Ventilator gehen nicht, ihr müsst tatsächlich singen und die Töne treffen. Gut, den Text wertet auch Voxler nicht aus und damit ist Summen ein Patentrezept für gute Wertungen. Insgesamt wertet der Titel aber wirklich gut und fair. Ihr müsst eure Stimme kaum verstellen und viele Songs lassen sich in ganz normaler Stimmlage absolvieren. Trifft nicht immer zu, bei “Take on Me” sind halt doch einige hohe Töne gefragt, aber ansonsten kommt man durchaus gut klar. Ebenfalls gelungen ist die Musikauswahl, die vor allem moderne Hits der deutschen Künstlerwelt präsentiert. Da ist von Andreas Gabalier bis Sarah Conner alles dabei, was irgendwie Rang und Namen hat. Dennoch hat man auch den einen oder anderen Klassiker zu Abwechslung dazu gepackt. Einen Download-Service scheint es leider nicht zu geben, so dass man mit der vorhandenen Auswahl leider vorlieb nehmen muss.

The Voice of Germany – I want you – Launch Trailer

 

Liste aller Songs

  • Justin Bieber – Sorry
  • Stereocat feat. Kerstin Ott – Die Immer Lacht
  • Bruno Mars – Locked Out Of Heaven
  • Philipp Dittberner – Das Ist Dein Leben
  • Ariana Grand feat. Zedd – Break Free
  • Blondie – Heart Of Glass
  • En Vogue – My Lovin’ (You’re Never Gonna Get It)
  • Frida Gold – Liebe Ist Meine Rebellion
  • A-ha – Take On Me
  • Leona Lewis – Bleeding Love
  • George Ezra – Budapest
  • Culture Club – Karma Chameleon
  • James Bay – Hold Back The River
  • Andreas Gabalier – Hulapalu
  • Queen – Don’t Stop Me Now
  • Andreas Bourani – Auf Anderen Wegen
  • Olly Murs – Kiss Me
  • Revolverheld – Lass Uns Gehen
  • Avicii – Wake Me Up
  • Sarah Connor – Wie Schön Du Bist
  • Coldplay – A Sky Full Of Stars
  • Chic – Le Freak
  • James Blunt – Bonfire Heart
  • John Newman – Love Me Again
  • Juli – Perfekte Welle
  • Udo Lindenberg – Durch Die Schweren Zeiten
  • Unheilig – Geboren Um Zu Leben
  • Imagine Dragons – Radioactive
  • Kaiser Chiefs – Ruby
  • Mark Ronson feat. Bruno Mars – Uptown Funk
  • Dexys Midnight Runners – Comee On Eileen
  • Simple Minds – Don’t You (Forget About Me)
  • Of Monsters And Men – Little Talks
  • Owl City – Fireflies
  • The Lumineers – Ho Hey

 

Unser Fazit

74 %

The Voice of Germany - I Want You ist vor allem bezüglich Musikauswahl und der Stimmerkennung ein gelungenes Karaokespiel geworden. Ihr müsst zwar nicht unendlich talentiert sein, aber Tricks mit dem Ventilator sind nicht möglich und die Töne wollen durchaus getroffen werden. Das Spiel ist dabei gut ausbalanciert, auch was die Stimmlagen betrifft. Dazu eine gelungene Musikauswahl, die in einigen wenigen Spielmodi zum Einsatz kommt. Leider können nur zwei Duellanten gleichzeitig ran und sowohl was die Karriere als auch den Party-Modus betrifft, hätte Voxler etwas mehr Inhalt liefern können. So bleibt es bei einem guten Partyspiel für zwischendurch, ohne wirklich langanhaltend motivieren zu können.

Pro

  • + Gelungene Präsentation zur TV Show
  • + Sehr gute Stimmerkennung ohne frustrierend zu wirken
  • + Moderne und gute Musikauswahl, dazu noch ein paar Klassiker zur Abwechslung

Kontra

  • - Karrieremodus viel zu einfach und viel zu kurz ausgefallen
  • - Zu wenig Party-Spielmodi, da wäre mehr drin gewesen
  • - Vermutlich keine weiteren Download-Songs

Unsere Bewertung

Grafik
 
75 %
Sound
 
85 %
Steuerung
 
85 %
Gameplay
 
70 %
Multiplayer
 
75 %
Spielspaß
 
70 %

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Aufgewachsen mit der ersten Nintendo-Konsole, fühlt sich Alexander Winkel eigentlich auf allen Plattformen heimisch. Trotz seiner offensichtlichen Hingabe zur Xbox – die vielen Gamerscore Punkte erspielen sich nicht von selbst – lässt er seine Schreibwut an allen Videospielen aus, unabhängig vom System.

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